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NRW: Mehr Insolvenzen bei Unternehmen und Verbrauchern im ersten Halbjahr 2010

Im ersten Halbjahr 2010 meldeten die nordrhein-westfälischen Amtsgerichte 20 059 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren dies 10, 1 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2009 (18 221 Fälle). Die von den Gläubigern angemeldeten Forderungen summierten sich zwischen Januar und Juni 2010 nach vorläufigen Ergebnissen auf 7, 9 Milliarden Euro.

29, 4 Prozent (5 889) der Insolvenzen betrafen Unternehmen, das waren 13, 0 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten 2009 (damals: 5 212 Fälle). Bei fast zwei Drittel der Fälle (13 168) handelte es sich um Verbraucherinsolvenzen; das waren 10, 9 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2009 (damals: 11 873 Fälle). Die übrigen 1 002 Fälle betrafen z. B. ehemals Selbstständige, die nicht eindeutig zugeordnet werden konnten, Nachlässe und Ähnliches.

Die Statistiker weisen darauf hin, dass bei den Insolvenzverfahren auch Fälle enthalten sind, bei denen der Sitz außerhalb von Nordrhein-Westfalen liegt, die Insolvenzabwicklung jedoch an einem nordrhein-westfälischen Amtsgericht erfolgt. Bei den im ersten Halbjahr 2010 betroffenen 34 Unternehmen waren 291 Personen beschäftigt; die Gläubigerforderungen summierten sich hier auf 27, 1 Millionen Euro.

Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise finden Sie im Internet unter: http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2010/pdf/142a_10.pdf

Ergebnisse für Gemeinden, Städte und Kreise finden Sie im Internet unter: http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2010/pdf/142b_10.pdf

Quelle: IT.NRW
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