
Der NRW- Die Zahl der Arbeitslosen in NRW sank in allen Regionen zum dritten Mal in Folge. NRW- „Auch die guten Zahlen vom Ausbildungsmarkt, die wir vor zwei Tagen vorgestellt haben, zeigen deutlich, dass die Wirtschaft vor allem Auszubildende und junge Nachwuchskräfte einstellt – doch das wird perspektivisch nicht reichen.“, kommentierte die Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit, Christiane Schönefeld, die Situation bei der Vorstellung der aktuellen Arbeitsmarktdaten am Donnerstag (28.10.2010).
„In manchen Berufen, zum Beispiel den metallverarbeitenden Berufen wie Dreher und Fräser, in den Elektroberufen, bei den Rohrinstallateuren und in den Gesundheits- Zur optimalen Ressourcennutzung gehören nach Überzeugung von Schönefeld neben der passgenauen Qualifizierung von Arbeitslosen sowie Weiterbildung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Betrieb auch die stärkere Nutzung des vorhandenen Fachkräftepotenzials unter den Alleinerziehenden. Hier zeige sich der Arbeitsmarkt noch zu unbeweglich. „Etwa ein Drittel der alleinerziehenden Mütter und Väter haben eine abgeschlossene Berufsausbildung“, so Schönefeld weiter. „Diese Fachkompetenz nicht abzurufen, zum Beispiel durch flexible Arbeitszeitmodelle, wird sich künftig kaum ein Unternehmen noch leisten können.“
Wie bereits im Vormonat spürten insbesondere die jüngeren Arbeitslosen unter 25 Jahren die positiven Auswirkungen der anziehenden Wirtschaft. Auch im Oktober stellten Unternehmen noch Auszubildende ein, vor allem aber begannen viele junge Ausgebildete, die im Sommer ihre Lehre beendet hatten, eine Anschlussbeschäftigung. Die Arbeitslosenquote bei den Jüngeren sank demnach NRW- Der Beschäftigungsaufbau in NRW hielt weiterhin an. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in NRW stieg im August 2010 weiter: Danach übten im August diesen Jahres 5.895.700 Menschen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aus, 77.100 oder 1, 3 Prozent mehr als noch im Juli 2010, der durch die Sommerferien und auslaufende Ausbildungsverhältnisse gekennzeichnet war. Innerhalb eines Jahres stieg die Beschäftigung damit um knapp 67.000 Personen an.
Die Arbeitskräftenachfrage erhöhte sich im abgelaufenen Monat moderat um 714 Stellen auf 84.715. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ist die Zahl der bei den Arbeitsagenturen gemeldeten Stellen um gut ein Drittel gestiegen. Erfreulich ist das sich verbessernde Angebot an unbefristeten Stellen, das NRW- Insgesamt hat die Nachfrage der Wirtschaft annähernd wieder damit wieder das Niveau erreicht, welches vor der Wirtschaftskrise herrschte. Zur schnellen Erholung beigetragen hat insbesondere die Nachfrage durch die Zeitarbeit. Gut jede dritte gemeldete Arbeitsstelle am ersten Arbeitsmarkt kommt derzeit aus dieser Branche. Aber auch im Einzelhandel, im Bausektor, in der Gastronomie, oder im Gesundheits- Insgesamt profitieren alle Landesteile von den guten Konjunkturaussichten und dem deutlich nach oben korrigierten Wirtschaftswachstum.
Im Münsterland sank die Arbeitslosenzahl nochmals deutlich um 3, 8 Prozent auf aktuell 39.620 Personen. Die Arbeitslosenquote sank um 0, 2 Prozentpunkte auf 4, 8 Prozent. Im Rheinland reduzierte sich die Zahl der Arbeitslosen hingegen lediglich um 1, 6 Prozent und damit im Landesvergleich unterproportional. Die Arbeitslosenquote lag hier bei 7, 9 Prozent. Zum wiederholten Mal weist der Bezirk Coesfeld/ Noch immer profitieren verstärkt die Kurzzeit-
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