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FuE-Invenstitionen großer EU-Unternehmen gehen im Jahr 2009 zurück

Großkonzerne mit Hauptsitz in der EU haben ihre Forschungsinvestitionen 2009 um 2, 6 Prozent gesenkt (weltweit -1, 9 Prozent). Besonders betroffen sind Länder mit bedeutender IT-Branche wie Finnland (Gesamtrückgang: -6 Prozent) und Schweden (-6, 6 Prozent) und mit starker Automobilbranche wie Deutschland (-3, 2 Prozent) und Frankreich (-4, 5 Prozent). Die FuE-Investitionen der EU-Unternehmen sind im Krisenjahr 2009 jedoch deutlich weniger gesunken als Absatz (-10, 1 Prozent) und Gewinne (-21 Prozent).

US-Unternehmen haben ihre Forschungsinvestitionen weltweit insgesamt um 5, 1 Prozent gekürzt. Unter den wichtigen asiatischen Wettbewerbern verzeichnete Japan keine Veränderung, einige verstärkten trotz Krise ihre Anstrengungen: China +40 Prozent, Indien +27, 3 Prozent, Hongkong +14, 8 Prozent, Südkorea +9, 1 Prozent, Taiwan +3, 1 Prozent.

An der Spitze der FuE-Aufwendungen liegt der japanische Kfz-Hersteller Toyota mit 6, 8 Mrd. Euro vor Roche (Schweiz) und Microsoft (USA). Auf Platz vier liegt als forschungsstärkster EU-Konzern die Volkswagen AG (5, 8 Mrd. Euro).

Weitere Statistiken nehmen sektorspezifische und geografische Unterteilungen vor. Das Gesamtbild der FuE-Investitionen der forschungsintensivsten Unternehmen bestätigt, dass Forschung und Entwicklung für die Unternehmen auch in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld eine Priorität bleiben. Auch in Ländern, die einen Rückgang der FuE-Investitionen verzeichnen, fällt dieser deutlich kleiner aus als die Absatz- und Gewinnschrumpfung.

Quelle: IHK-Innovationsnachrichten - Ausgabe Dezember 2010/Europäische Kommission
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