
Während allerorten noch über den steigenden Fachkräftebedarf diskutiert wird, fördert die Bundesagentur für Arbeit in NRW im Rahmen des bundesweiten Sonderprogramms „Initiative zur Flankierung des Strukturwandels“ (IFLAS) die Ausbildung von 11.370 geringqualifizierten Arbeitslosen zu Fachkräften.
Seit 2009 unterstützt die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit damit die strukturelle Entwicklung in NRW. Denn: IFLAS fördert – ausgehend von einer fachlichen Prognose bezüglich des künftigen Fachkräftebedarfes – vorrangig Aus- „Unser Ziel ist es, diese Arbeitnehmer zu einem beruflichen Abschluss zu führen, der ihre berufliche Zukunft sichert und den Bedarf der Wirtschaft in der jeweiligen Region decken hilft“, fasst die Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion, Christiane Schönefeld, das Konzept des Sonderprogramms zusammen. „In manchen Regionen können dies vorwiegend Altenpfleger sein, in anderen werden verstärkt Dreher, Fräser oder Berufskraftfahrer ausgebildet. Wir leisten damit einen Beitrag, um dem drohenden Fachkräftemangel vorzubeugen.“
Die Schwerpunkte der Qualifizierung liegen in der Ausbildung bzw. Teilausbildung von
Von den begonnenen Qualifizierungen haben knapp zwei Drittel das Ziel einer beruflichen Neuorientierung, also einer Umschulung mit einer Kammerprüfung. Ein Drittel der Maßnahmen vermittelt zertifizierte Teilqualifikationen, die einen Einstieg in eine Beschäftigung ermöglichen.
Die Investitionssummen für das Programm in NRW sind beträchtlich: Im abgelaufenen Jahr bewilligten die Arbeitsagenturen in NRW insgesamt 52, 3 Millionen Euro im Rahmen des Sonderprogramms. Für 2011 stehen rund 49 Millionen Euro für neue Aus-
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