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Nachhaltiges Iserlohner Landesgartenschau-Konzept des GfW-Stadtmarketing ist aufgegangen

Iserlohn, größte Stadt im Märkischen Kreis in direkter Nachbarschaft zu Hemer, präsentierte sich vom 17. April bis 24. Oktober 2010 auf dem Areal des Städtemosaiks und lud ganz herzlich alle Gäste zu einem Besuch vielfältiger Attraktionen ein.

Infotafeln_Seilersee
Landesgartenschau-Informationstafeln am Seilersee
Bei der Planung der Iserlohner Präsentation lag ein besonderes Augenmerk des GfW-Stadtmarketing auf Nachhaltigkeit. D. h., die verwendeten Materialen und getätigten Einbauten sollten nicht nur temporär für die Zeit der Landesgartenschau nutzbar sein, sondern auch darüber hinaus. So ist beispielsweise das Herzstück der Präsentation – der Iserlohner Pavillon – so konzipiert worden, dass er problemlos rück- und anschließend wieder aufbaufähig ist.

Dieses nachhaltige Konzept ist jetzt aufgegangen.

Die insgesamt 15 Schautafeln des Themenparks wurden in fünf Gruppen zu je drei Tafeln angrenzend an den südöstlichen Wegen des Seilersees aufgestellt und dienen fortan den Besuchern des Naherholungsgebietes als Informationsmöglichkeit über den Standort Iserlohn.

Der Pavillon hat seine dauerhafte Bleibe im Iserlohner Floriansdorf, dem Zentrum für Sicherheitserziehung und Aufklärung von Kindern, gefunden und wird im Rahmen der Kinder-Brandschutzerziehung sowie weiterer Floriansdorf-Aktivitäten genutzt.

Die Gewächse wurden den Iserlohner Stadtbetrieben (ISB) übergeben und im Stadtgebiet Iserlohn verpflanzt. Die Gabionen und die Douglasie-Paneelen der Erlebnisinsel gingen ebenfalls an den ISB. Das Holz soll für Ausbesserungsarbeiten der Brücke am Seilersee genutzt werden. Die Gabionen werden voraussichtlich als Sitzgelegenheiten auf Spielplätzen nachgenutzt.

Und so sah die Präsentation während der Landesgartenschau aus:

Auf einer Fläche mit einer Größe von rund 250m² ist ein Konzept entstanden, welches unter der Federführung der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Iserlohn mbH – Stadtmarketing – in enger Kooperation mit der Stadt Iserlohn, der Architektin Susanne Ebeling und dem Gartenbauunternehmen Westhelle entwickelt wurde.

Das Gesamtkonzept ließ sich in drei Bereiche unterteilen: Pavillon, Erlebnisinsel und Themenpark.

LGS_Praesentation_Iserlohn
Landesgartenschau-Präsentation der Stadt Iserlohn
Der Pavillon ist eine futuristische, rund 30m² große Holz-Konstruktion mit farbigen Glastüren. Der Innenraum diente als Besucher-Informationszentrum und Ausstellungsfläche. Zusätzlich verfügt der Pavillon über eine Dachterrasse, welche über eine Treppe im Außenbereich zu erreichen ist. Hier konnte der Besucher seine Seele baumeln lassen, einen Rundblick über die Iserlohner Nachbarstädte (im Städtemosaik) und Teile des Landesgartenschau-Geländes genießen oder einen Logenplatz bei Veranstaltungen auf der Iserlohner Fläche beziehen.

In der Mitte der Iserlohner Präsentation befand sich die „Erlebnisinsel“ in Form einer Holzplattform, welche einen Wechselbereich mit zwei Funktionen darstellte. Einerseits diente diese Aktionsfläche diversen Akteuren aus Iserlohn zur Präsentation attraktiver Darbietungen, Aktionen und Veranstaltungen. Andererseits wurde die Erlebnisinsel an veranstaltungsfreien Tagen in einen attraktiven Aufenthaltsbereich verwandelt.

Der Themenpark, bestehend aus 15 beidseitig gestalteten Schautafeln, informierte den Besucher mit vielfältigen Inhalten über die Stadt Iserlohn. Hierbei wurde das breite Leistungsspektrum Iserlohns, zu dem u.a. die Bereiche Wirtschaft, Kultur, Freizeit und Tourismus, Natur und Umwelt oder Historie zählen, gebührend präsentiert.

Die Gesamtfläche wurde von einer Hecke eingegrenzt, welche als gestalterisches Element dem Besucher das Gefühl vermittelte, einen geschlossenen Raum – die „Stadt Iserlohn“ – zu betreten und somit zu einer kompakten Flächenkonzeption beitrug. In der Mitte wurde die westlich gelegene Hecke durch eine Gabionensteinwand geteilt, welche zum Einen der spielerischen Auflockerung der Heckenumrandung und zum Anderen als Präsentationswand für beispielsweise Beamervorführungen oder Stadt-, Vereins- und Unternehmensbanner diente.

In der Mitte der Fläche wurde ein Spitzahornbaum gepflanzt, welcher symbolisch für die „Waldstadt“ stand, wie Iserlohn auch liebevoll genannt wird. Mit seiner rotblättrigen Krone bot der Baum einen charmanten Kontrast zu der grünen Heckenumrandung.

Ansprechpartner

Andreas WankeeMail schreiben
Telefon 02371 8094-91

Weitere Aktivitäten

Nach dem großen Erfolg des Gutscheinheftes „Iserlohn – entdecken, erleben, genießen“, welches 2010 erstmalig vom Stadtmarketing herausgegeben wurde, können sich jetzt die Kunden der Stadtwerke über den „Waldstadt-Euro“ freuen.
Für das Jahr 2013 ist die Region Südwestfalen Ausrichter der Regionale.
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