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ÖKOPROFIT Märkischer Kreis 2015 - Anmeldungen ab sofort möglich

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ÖKOPROFIT Märkischer Kreis 2015 - Anmeldungen ab sofort möglich

Kosten senken, Umwelt schonen

Märkischer Kreis, 02.09.2015. Was über 1.700 Unternehmen in Nordrhein-Westfalen bereits durchlaufen haben, soll nun auch im Märkischen Kreis umgesetzt werden: Noch in diesem Jahr soll ein ÖKOPROFIT-Projekt starten. Zehn bis 15 Unternehmen können sich gemeinsam auf die Suche nach Möglichkeiten machen, durch Umweltmaßnahmen ihre Kosten zu senken. „Wir setzen als Märkischer Kreis nicht nur selbst Akzente beim Klimaschutz“, so Landrat Thomas Gemke. „Gemeinsam mit allen Projektpartnern wollen wir auch Unternehmen dabei unterstützen, ressourceneffizient zu wirtschaften und gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und zu verbessern.“

Die Partner des ÖKOPROFIT-Projektes sind neben dem Märkischen Kreis die Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis mbH (GWS), die Gemeinde Schalksmühle und die Städte Halver, Hemer, Iserlohn und Lüdenscheid. Diese hatten am Montag 31. August 2015 gemeinsam zu einer Informationsveranstaltung in das Kunststoff-Institut in Lüdenscheid eingeladen..

An eindrucksvollen Beispielen erläuterte Dorothee Meier, Projektleiterin bei der für ÖKOPROFIT-Projekte renommierten B.A.U.M. Consult GmbH, die Inhalte von ÖKOPROFIT. So konnten elf Betriebe in einem vergleichbaren Projekt in Hemer und Iserlohn in den Jahren 2013 und 2014 allein jährlich ca. 93.000 Euro einsparen – ohne jede Investition. „Die größten Einsparpotentiale finden wir normalerweise im Energiebereich“, so Meier. Themen von ÖKOPROFIT sind unter anderem Beschaffung, Entsorgung, Lagerung und Transport von Gefahrstoffen, Arbeitsschutz und Rechtssicherheit. Auch eine Optimierung des Fuhrparks oder des Fahrverhaltens durch ein Sprit-Spar-Fahrtraining könnte im Fokus stehen. „Bei den heutigen Benzinkosten machen sich zehn Prozent Verbrauchsreduzierung richtig bemerkbar.“ Zur Teilnahme berechtigt sind bei ÖKOPROFIT Betriebe aus allen Branchen. „Besonders spannend ist es, wenn neben produzierenden Unternehmen und Handwerksbetrieben auch eine Einrichtung der Kommune teilnimmt“, so Meier. Je unterschiedlicher die Teilnehmer sind, umso intensiver wird der Erfahrungsaustausch in den gemeinsamen Workshops.

Von einer erfolgreichen Teilnahme an ÖKOPROFIT berichtete Frank Stöhr, Betriebsleiter der Schlüter-Systems KG aus Iserlohn. Durch die Beseitigung von Druckluftleckagen konnte das Unternehmen den jährlichen Stromverbrauch um etwa 80.000 kWh reduzieren. „Durch diese relativ einfache Maßnahme sparen wir ca. 12.000 Euro Kosten pro Jahr. Und das, ohne eine Investition tätigen zu müssen“, erläuterte Stöhr und ergänzte: „Natürlich war das eine Menge Arbeit. Aber die Einsparerfolge haben uns mehr als entlohnt.“ Positive Botschaften wollte auch Bernd Wallmeyer, Technischer Leiter der Schulte Verpackungs-Systeme GmbH aus Hemer, den Teilnehmern mit auf den Weg geben: „Sowohl im Bereich der Abfallverwertung als auch im Energie-Monitoring haben wir Einiges optimieren können. Allein durch die Trennung und die Pressung von Papier- und Plastikabfällen sparen wir einige Tausend Euro pro Jahr.“

Zusätzliche Informationen lieferte Frederik Pöschel, Projektkoordinator bei der Effizienz-Agentur NRW (EFA NRW), in seinem Vortrag zum Thema Ressourceneffizienz. Die unabhängig beratende Institution bietet kostenlose Vor-Ort-Erstberatungen an, um die Einsparpotenziale an Energie und Rohstoffen in den Unternehmen abzuschätzen und erste Hinweise auf branchenspezifische Lösungen zu geben. Die Agentur ist im Auftrag des NRW-Umweltministeriums tätig und führt jährlich ca. 250 Ressourceneffizienz-Projekte für mittelständische Unternehmen durch. „Es geht bei der Beratung darum, die Materialproduktivität zu verbessern, das Innovationstempo zu steigern, Durchlaufzeiten zu verkürzen und die Anlagenverfügbarkeit zu erhöhen“, erklärte Pöschel, der in der EFA-Niederlassung in Werl den Firmen in Südwestfalen als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Sollte sich nach der ersten Analyse ein Unternehmen entschließen, die Ressourceneffizienz zu steigern, empfiehlt die EFA einen externen Berater, um das Projekt weiter zu begleiten

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Einige der Anwesenden konnten direkt von einer Teilnahme bei ÖKOPROFIT überzeugt werden. „Je mehr Unternehmen mitmachen, umso günstiger wird das Ganze für den Einzelnen“, sagte Marcel Krings, Projektleiter bei der GWS.

Für Interessierte Unternehmen stehen die Vorträge der Referenten zum Download unter www.gws-mk.de/dienstleistungen/oekoprofit-maerkischer-kreis/ zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Projekt sind erhältlich bei Herrn Marcel Krings, Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis mbH, unter der Telefonnummer 02352 9272-12 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Iserlohn mbH ist Projektpartner. Informationen gibt es daher auch bei Herrn Thomas Haude, Telefon 02371 8094-14 oder per Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Das Projekt „ÖKOPROFIT Märkischer Kreis“ wird finanziell gefördert vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.