23.02.15 DIW: Selbständigkeit lohnt sich doch

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie- Newsletter erfolghoch2:

 DIW: Selbständigkeit lohnt sich doch 


Der Schritt in die Selbständigkeit lohnt sich finanziell für viele, denn auch Solo-Selbständige verdienen nicht generell weniger als vergleichbare Angestellte.

Zu diesem Ergebnis kommt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in seinem aktuellen Wochenbericht. Dies widerspricht damit einem weit verbreiteten Vorurteil, viele Selbständige würden ein Kümmerdasein fristen. Selbständige mit Mitarbeitern erzielen mit großer Wahrscheinlichkeit ein höheres Einkommen als Angestellte.

Unternehmerische Selbständigkeit ist mit hohen Chancen und Risiken verbunden. Das zeigt sich an der - im Vergleich zu den Einkommen der Angestellten - relativ breiten Streuung der Einkommen von Selbständigen. Die weiteren Analysen verdeutlichen, dass insbesondere die Solo-Selbständigkeit ein hohes Einkommensrisiko birgt, es aber dennoch keinen Grund gibt, diese Erwerbsform grundsätzlich in ein schlechtes Licht zu rücken. Denn Solo-Selbständige können sowohl sehr niedrige als auch überproportional hohe Einkommen erwirtschaften. Die Ökonomen sprechen sich deshalb für eine höhere Durchlässigkeit zwischen den Erwerbsformen aus, damit Menschen beim Schritt in die Selbständigkeit und gegebenenfalls auch zurück in ein Angestelltenverhältnis nicht unnötig behindert werden. Insbesondere sollten die bürokratischen Abläufe bei Unternehmensgründungen und -schließungen und die damit verbundenen Fragen der Sozialversicherungen erheblich vereinfacht werden.

Weitere Informationen und Quelle: www.diw.de"


Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie- Newsletter erfolghoch2 / DIW