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23.03.15 Niederlande bleiben wichtigster Handelspartner der NRW-Wirtschaft

Pressemitteilungen von IT.NRW:


 
Niederlande bleiben wichtigster Handelspartner der NRW-Wirtschaft


Im Jahr 2014 exportierte die nordrhein-westfälische Wirtschaft Waren im Wert von 19,4 Milliarden Euro in die Niederlande (gegenüber 2013: +1,2 Prozent). Damit bleiben die Niederlande weiterhin das wichtigste Abnehmerland NRWs; Hauptausfuhrgüter waren chemische Erzeugnisse (4,0 Milliarden Euro). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, folgten Frankreich (16,0 Mrd. Euro; -1,0 Prozent) und das Vereinigte Königreich (12,2 Mrd. Euro; +6,4 Prozent) auf den Plätzen zwei und drei. Alle EU-Länder zusammen nahmen Waren im Wert von 116,6 Milliarden Euro ab; das waren nahezu zwei Drittel der gesamten NRW-Exporte.

Infografik:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2015/56_15.png

Auch bei den Importen führten im Jahr 2014 die Niederlande die Rangliste der wichtigsten Lieferländer Nordrhein-Westfalens an: Von dort bezog NRW Waren im Wert von 37,6 Milliarden Euro (-4,8 Prozent). Haupteinfuhrgüter waren Erdöl und Erdgas (10,8 Milliarden Euro). Auf den weiteren Plätzen rangierten die Volksrepublik China (23,1 Mrd. Euro; +12,4 Prozent), Belgien (13,4 Mrd. Euro; ±0 Prozent), Frankreich (13,1 Mrd. Euro; -0,7 Prozent) und Italien (9,8 Mrd. Euro; +1,9 Prozent). Auch bei den Importen stammten nahezu zwei Drittel aller Einfuhren aus EU-Ländern. (IT.NRW)

Daten zu weiteren Handelspartnern Nordrhein-Westfalens finden Sie unter:
www.it.nrw.de/statistik/l/index.html"

Quelle: Pressemitteilungen von IT.NRW


23.03.15 Produktion im NRW-Bauhauptgewerbe im Januar 2015 um 4,5 Prozent gesunken

Pressemitteilungen von IT.NRW:


 
Produktion im NRW-Bauhauptgewerbe im Januar 2015 um 4,5 Prozent gesunken

Die Produktion des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes war im Januar 2015 um 4,5 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, lag die Produktion sowohl im Hochbau (-3,8 Prozent) als auch im Tiefbau (-5,3 Prozent) unter dem Niveau von Januar 2014.


Innerhalb des Hochbaus wurde für den Wohnungsbau ein Zuwachs (+7,6 Prozent) verzeichnet. Hingegen lag die Produktion im gewerblichen und industriellen Hochbau (-9,1 Prozent) sowie im öffentlichen Hochbau (-16,4 Prozent) unter dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahresmonats.

Im Tiefbau entwickelte sich die Bauleistung in allen Bereichen negativ: Im Straßenbau (-9,7 Prozent), im gewerblichen und industriellen Tiefbau (-1,7 Prozent) und im sonstigen öffentlichen Tiefbau (-6,7 Prozent) wurde weniger produziert als ein Jahr zuvor. (IT.NRW)"

Quelle: Pressemitteilungen von IT.NRW

13.03.15 NRW-Einzelhändler steigerten Umsätze im Januar 2015 um 4,1 Prozent

Pressemitteilungen von IT.NRW:


 NRW-Einzelhändler steigerten Umsätze im Januar 2015 um 4,1 Prozent


Düsseldorf (IT.NRW). Die Umsätze im nordrhein-westfälischen Einzelhandel waren im Januar 2015 real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 4,1 Prozent höher als im Januar 2014. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren die Umsätze nominal um 2,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die Beschäftigtenzahl im Einzelhandel lag um ein Prozent über dem Ergebnis von Januar 2014.

In der monatlichen Stichprobenerhebung werden nur Unternehmen des nordrhein-westfälischen Einzelhandels mit einem jährlichen Mindestumsatz von 250 000 Euro befragt."


Quelle: Pressemitteilungen von IT.NRW

16.03.15 Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im März 2015

BMWi-Pressemitteilungen:

„Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im März 2015

  • Die deutsche Wirtschaft befindet sich wieder im Aufschwung. Die konjunkturelle Schwächephase des vergangenen Sommers ist überwunden.
  • Die Industriekonjunktur hat sich belebt. Indikatoren für Auftragseingänge, Produktion und Umsatz bleiben trotz gedämpfter und teilweise negativer Januar-Daten in der Tendenz aufwärtsgerichtet. Der milde Winter hat der Bauwirtschaft zusätzliche Impulse verliehen.
  • Die positiven Tendenzen am Arbeitsmarkt halten an. Dies sorgt für steigende Einkommen und stützt den privaten Konsum.

Die deutsche Wirtschaft befindet sich zu Jahresbeginn wieder im Aufschwung. [1] Die konjunkturelle Schwächephase des vergangenen Sommerhalbjahrs ist überwunden. Im Jahresschlussquartal 2014 nahm das Bruttoinlandsprodukt überraschend stark um 0,7 % zu. [2] Auch im Gesamtjahr 2014 hat sich die gesamtwirtschaftliche Leistung mit einem Anstieg um 1,6 % insgesamt gut behauptet. Zur Belebung am Jahresende hat das Zusammenspiel einer Reihe von Faktoren beigetragen. Die deutsche Wirtschaft ist allgemein in einer guten Verfassung. Die Unternehmen insgesamt sind international wettbewerbsfähig und solide finanziert. Zudem hat sich die Binnennachfrage nicht zuletzt dank des robusten Arbeitsmarktes in einem schwierigen außenwirtschaftlichen Umfeld als stabil erwiesen. Zwar bestehen geopolitische Konflikte fort, die Unsicherheit und die Risiken, die von ihnen ausgehen, werden von der Wirtschaft mittlerweile aber offenbar wieder geringer eingeschätzt. Hinzu kamen stimulierende Faktoren wie vor allem der Rückgang der Ölpreise, der schwache Euro und die expansive Geldpolitik, die nicht zuletzt die Börsen beflügelt. Die Stimmungsindikatoren haben sich daher wieder aufgehellt. Die Einkommenserwartungen der privaten Haushalte sind positiv. Der milde Winter hat zu Jahresbeginn ebenfalls stützend gewirkt und der Bauwirtschaft Impulse verliehen. Insgesamt wird sich der Aufschwung im Frühjahr fortsetzen. Die relativ schwache Produktion des Verarbeitenden Gewerbes im Januar warnt allerdings davor, die Erwartungen zu hoch zu schrauben, denn das außenwirtschaftliche Umfeld ist nach wie vor schwierig.

Die globale Wirtschaft entfaltet weiterhin wenig Dynamik. Die Weltindustrieproduktion erhöhte sich im letzten Jahresviertel 2014 ähnlich wie schon in den Vorquartalen mit einer Rate von ungefähr einem Prozent gegenüber dem Vorquartal. Das Wachstum in den Schwellenländern blieb ungewöhnlich verhalten und fiel insgesamt nicht höher aus als in den entwickelten Volkswirtschaften. Ein moderates, aber stabiles Wachstum war allein in Asien zu verzeichnen. In den Industriestaaten waren die Wachstumsimpulse zuletzt regional wieder etwas breiter verteilt. Neben den Vereinigten Staaten fiel die wirtschaftliche Aktivität auch im Euroraum und in Japan spürbar höher aus. Insgesamt erwartet der IWF, dass die Weltwirtschaft im laufenden Jahr angesichts der vielfältigen strukturellen Herausforderungen wenig beschleunigt um etwa 3,5 % wachsen wird.

Der deutsche Außenhandel entwickelte sich im Januar schwächer, nachdem er in den Vormonaten zum Teil kräftig zugelegt hatte, sodass die positive Grundtendenz erhalten blieb. Im Januar 2015 wurden saisonbereinigt und in jeweiligen Preisen 2,1 % weniger Waren als im Vormonat exportiert. Die Wareneinfuhren nahmen gegenüber dem Vormonat nur leicht um 0,3 % ab. Im Dreimonatsvergleich sind aber sowohl die Auslandsumsätze als auch die Auslandsbestellungen spürbar gestiegen, wobei die stärksten Impulse aus den Ländern des Euroraums kamen. Für die kommenden Monate haben sich Exporterwartungen der Unternehmen weiter aufgehellt. Dazu dürfte auch die Euroabwertung beigetragen haben, die zu einer spürbaren Verbesserung der preislichen Wettbewerbsfähigkeit führt.

Die Schwächephase in der Industrie ist überwunden. Die Produktion nahm im Januar aufgrund verschiedener Brückentage zwar nicht weiter zu, blieb aber - auch aufgrund deutlich nach oben revidierter Dezemberergebnisse - in der Tendenz spürbar aufwärtsgerichtet. Dies gilt insbesondere für die Investitionsgüterproduzenten. Positiv entwickelten sich auch die Industrieumsätze, die im Januar um 1,2 % zunahmen. Sowohl das Inlands- als auch das Auslandsgeschäft haben in den letzten Monaten an Dynamik gewonnen. Bei den Auftragseingängen konnte das starke Dezemberergebnis allerdings nicht gehalten werden. Die Gegenbewegung im Januar fiel mit -3,9 % recht kräftig aus. Dies ändert aber nichts an der weiterhin positiven Grundtendenz, wie sie die weniger schwankungsanfälligen Mehrmonatsvergleiche signalisieren. Auch die einschlägigen Stimmungsindikatoren wie das ifo Geschäftsklima hellten sich weiter auf. Die Indikatoren für das Baugewerbe zeichnen wieder ein deutlich freundlicheres Bild. Im Januar wurde die Bauproduktion auch dank des milden Winters spürbar um 5,0 % ausgeweitet. Zudem wurden die Ergebnisse für die zurückliegenden Monate zum Teil deutlich nach oben revidiert. Im vierten Quartal 2014 ist die Bauproduktion beispielsweise nicht, wie zuvor ausgewiesen, um 1,0 %, sondern lediglich um 0,1 % zurückgegangen. Auch die rückläufige Entwicklung bei den Auftragseingängen im Bauhauptgewerbe scheint beendet. Getrieben durch den Wohnungsbau stiegen diese im Dezember bereits wieder den dritten Monat in Folge an. Angesichts der guten Rahmenbedingungen bleibt das Geschäftsklima im Baugewerbe überdurchschnittlich.

Der private Konsum hat sich in den vergangenen Quartalen als zentrale Stütze der deutschen Konjunktur erwiesen. Im letzten Jahr sind die privaten Konsumausgaben um real 1,2 % gestiegen und haben damit merklich zum Anstieg des Bruttoinlandsprodukts beigetragen. Die anhaltend günstige Situation am Arbeitsmarkt, verbunden mit einer soliden Einkommensentwicklung, führt zu einem deutlichen Anstieg der verfügbaren Einkommen. Aufgrund der niedrigen Rohölpreise steigt das Verbraucherpreisniveau kaum an bzw. ist sogar rückläufig. Die privaten Haushalte verfügen gegenüber dem Vorjahr über einen deutlichen Gewinn an Kaufkraft. Die Umsätze im Einzelhandel (ohne Kfz) legten in den letzten Berichtsmonaten sehr kräftig zu. Aufgrund anhaltend günstiger Rahmenbedingungen rechnet die Bundesregierung mit einem beschleunigten Zuwachs der privaten Konsumausgaben im Jahr 2015 von 1,6 %.

Der Arbeitsmarkt setzt seine positive Entwicklung fort. Die Zahl der Arbeitslosen ist im Januar jahreszeitlich bedingt zwar wieder leicht über die Drei-Millionen-Marke gestiegen, ging im Februar aber bereits wieder leicht um 15.000 Personen zurück. Saisonbereinigt entsprach dies einem Rückgang um 20.000 Personen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten erhöhte sich im Dezember saisonbereinigt kräftig um 57.000 Personen. Die Erwerbstätigkeit legte im Januar saisonbereinigt um 42.000 Personen zu. Nach Ursprungszahlen waren damit etwa 42,5 Mio. Personen im Inland erwerbstätig, 408.000 mehr als vor einem Jahr. Die Frühindikatoren für den Arbeitsmarkt haben sich im Februar uneinheitlich entwickelt, sprechen aber insgesamt für eine weiterhin positive Entwicklung am Arbeitsmarkt.

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Hinweis:
Eine ausführliche Darstellung und Kommentierung der wirtschaftlichen Lage und Entwicklung wird in der April-Ausgabe des Monatsberichts "Schlaglichter der Wirtschaftspolitik" veröffentlicht. Diese Ausgabe wird voraussichtlich in der 13. Kalenderwoche auf der Internetseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zu finden sein.

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[1] In diesem Bericht werden Daten verwendet, die bis zum 10. März 2015 vorlagen.
[2] Soweit nicht anders vermerkt, handelt es sich um Veränderungsraten gegenüber der jeweiligen Vorperiode auf Basis preisbereinigter sowie nach dem Verfahren Census X-12-ARIMA kalender- und saisonbereinigter Daten."

Quelle: BMWi-Pressemitteilungen

12.03.15 Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe im Januar 2015

BMWi-Pressemitteilungen:

Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe im Januar 2015

Die Produktion im Produzierenden Gewerbe ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] im Januar gegenüber dem Vormonat preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt [2] um 0,6 % gestiegen. Zudem wurde das Dezember-Ergebnis deutlich auf 1,0 % nach oben revidiert. Dies betraf die Industrie und das Baugewerbe. Die Produktion in der Industrie blieb im Januar im Vergleich zum Vormonat unverändert (± 0,0 %). Die Produktion im Baugewerbe legte auch dank des milden Winters spürbar um 5,0 % zu.

In der Tendenz bleibt die Produktion im Produzierenden Gewerbe aufwärtsgerichtet. Im Durchschnitt der letzten drei Monate fiel die Erzeugung um 1,6 % höher aus als in der entsprechenden Vorperiode. Sowohl die Industrie- als auch die Bauproduktion legten im Mehrmonatsvergleich zu.

Das positive Ergebnis im Januar sowie die nach oben revidierten Daten für die Vormonate bekräftigen: Die Erholung der deutschen Wirtschaft setzt sich fort. Allerdings wurde die Industrieproduktion im Januar durch Brückentage gedämpft. Im Baugewerbe stellt sich die Entwicklung angesichts der milden Witterung und der Revisionen deutlich verbessert dar.


[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 06. März 2015.
[2] Vorläufige Angaben; Saisonbereinigungsverfahren Census X-12-ARIMA."

 


Quelle: BMWi-Pressemitteilungen