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24.05.17 NRW: Zahl der Langzeit-Nichterwerbstätigen um elf Prozent gesunken

Pressemitteilung von IT.NRW vom 16.05.17

 

"NRW: Zahl der Langzeit-Nichterwerbstätigen um elf Prozent gesunken

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2015 galten in Nordrhein-Westfalen rund 207 000 Personen als langzeiterwerbslos im Sinne der Kriterien der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das 22,5 Prozent weniger als noch im Jahr 2011. Langzeiterwerbslose sind aber nur ein Teil der Langzeit-Nichterwerbstätigen. Hierzu zählen Personen, die - trotz Erwerbswunsch und unabhängig davon, ob sie die Kriterien der aktiven Arbeitssuche und der sofortigen Verfügbarkeit erfüllen oder nicht - bereits ein Jahr oder länger keiner Erwerbstätigkeit nachgegangen sind. Ihre Zahl war mit rund 547 000 Personen 2015 fast dreimal so hoch und ist gegenüber 2011 weniger stark gesunken (-11,1 Prozent) als die der Langzeiterwerbslosen.

2011 erfüllten 43,4 Prozent der Personen, die bereits ein Jahr oder länger trotz Erwerbswunsch nicht erwerbstätig waren, die ILO-Kriterien der Langzeiterwerbslosigkeit; im Jahr 2015 traf dies nur noch auf 37,8 Prozent zu.

Infografik:

http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2017/121_17.png

Diese und weitere interessante Ergebnisse zum Thema Langzeiterwerbslosigkeit und zur Struktur der Langzeit-Nichterwerbstätigkeit in NRW hat der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen jetzt in der Reihe Statistik kompakt unter dem Titel "Der verfestigte Ausschluss von der Erwerbsarbeit" veröffentlicht. Datenbasis ist der Mikrozensus. Unter https://webshop.it.nrw.de/details.php?id=20940 steht die Analyse ab sofort zum kostenlosen Download bereit. (IT.NRW)"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 16.05.17


23.05.17 Umsätze der NRW-Einzelhändler im März 2017 um 4,3 Prozent gestiegen

Pressemitteilung von IT.NRW vom 16.05.17

 

"Umsätze der NRW-Einzelhändler im März 2017 um 4,3 Prozent gestiegen

Düsseldorf (IT.NRW). Die Umsätze im nordrhein-westfälischen Einzelhandel waren im März 2017 real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung,um 4,3 Prozent höher als im März 2016. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, erhöhten sich die Umsätze nominal um 5,9 Prozent.

Für die ersten drei Monate des Jahres 2017 ermittelten die Statistiker für den NRW-Einzelhandel eine reale Umsatzsteigerung von 2,2 Prozent; nominal stiegen die Umsätze gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 3,9 Prozent.

Infografik:

http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2017/120_17.png

Die Beschäftigtenzahl im Einzelhandel stieg im März 2017 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 0,6 Prozent (Vollzeitbeschäftigte: +0,9 Prozent; Teilzeit-beschäftigte: +0,3 Prozent). Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl erhöhte sich in den ersten drei Monaten des Jahres um 0,4 Prozent, wobei die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 0,6 Prozent und die der Teilzeitbeschäftigten um 0,3 Prozent stieg. (IT.NRW)"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 16.05.17

15.05.17 Umsätze in der NRW-Industrie waren im ersten Quartal um 8,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor

Pressemitteilung von IT.NRW vom 11.05.17

 

"Umsätze in der NRW-Industrie waren im ersten Quartal um 8,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor

 

Düsseldorf (IT.NRW). Die nordrhein-westfälischen Industriebetriebe erwirtschafteten in den ersten drei Monaten des Jahres einen Umsatz von 80,2 Milliarden Euro, das waren 8,9 Prozent mehr als im ersten Quartal 2016. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, erhöhten sich dabei die Auslandsumsätze (11,4 Prozent) stärker als die Inlandsumsätze (6,8 Prozent).

Den größten Anteil am Gesamtumsatz hatte im ersten Vierteljahr 2017 die Chemische Industrie mit 10,8 Milliarden Euro Umsatz (+3,9 Prozent gegenüber Januar bis März 2016), gefolgt vom Maschinenbau (10,1 Mrd. Euro; +8,2 Prozent) und der Metallerzeugung und -bearbeitung (9,9 Mrd. Euro; +18,7 Prozent). Weitere wichtige Wirtschaftszweige in Nordrhein-Westfalen waren der Automobilbau (9,1 Mrd. Euro; +10,0 Prozent), die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln (7,7 Mrd. Euro; +5,9 Prozent), sowie die Herstellung von Metallerzeugnissen (7,1 Mrd. Euro; +7,3 Prozent).

Im ersten Quartal 2017 waren bei den 5 104 erfassten Industriebetrieben in Nordrhein-Westfalen im Monatsmittel 1 062 785 Personen beschäftigt, das waren rund 4 700 mehr (+0,4 Prozent) als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Beschäftigungsstärkste Branche war der Maschinenbau (175 951 Personen, -1,3 Prozent). Weitere 138 535 Personen (+0,1 Prozent) waren im Bereich der Herstellung von Metallerzeugnissen und 101 579 (-1,3 Prozent) in der Metallerzeugung und -bearbeitung beschäftigt.

Die Angaben beziehen sich auf Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes und des Bergbaus sowie der Gewinnung von Steinen und Erden mit 50 oder mehr tätigen Personen. Kleinere Betriebe (ab 20 Beschäftigten) werden von den Statistikern nur einmal jährlich befragt. (IT.NRW)

(116 / 17) Düsseldorf, den 11. Mai 2017

Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise finden Sie im Internet unter:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2017/pdf/116_17.pdf"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 11.05.17

22.05.17 FH SWF: Neuer Getriebeprüfstand für Lehre und Forschungstransfer

Pressemitteilung der Fachhochschule Südwestfalen vom 15.05.17

 

"Neuer Getriebeprüfstand für Lehre und Forschungstransfer

Leistungsverhalten von Getrieben wird untersucht

Iserlohn. Nur wenige Hochschulen verfügen über einen Getriebeprüfstand. Umso mehr freut es Prof. Dr. Karsten Schöler von der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn, den neuen Getriebeprüfstand jetzt im Sommersemester einweihen zu können. Der neue Prüfstand wird die Lehre im Labor für Getriebetechnik des Studiengangs Automotive unterstützen und soll auch Unternehmen für Prüfzwecken zur Verfügung stehen.

„Mit dem neuen Getriebeprüfstand möchten wir unseren Studierenden verdeutlichen, wie moderne Getriebe arbeiten und welche Leistungsverluste vorhanden sein können“, erklärt Prof. Dr. Karsten Schöler. Besonders stolz ist er darauf, dass die neue Anlage komplett selber in der Hochschule geplant, konstruiert und gebaut wurde: „Es gibt kaum Anbieter für solche Prüfstände auf dem Markt und wenn, dann sind die Anlagen sehr teuer“. In die Planung der Anlage wurden auch die Studierenden einbezogen und konnten so praktische Erfahrungen in der Konzeption eines Prüfstandes gewinnen. Eingesetzt wird der Prüfstand insbesondere im Praktikum. „Wir nehmen uns dort die Analyse der Wirkungsgrade eines PKW – Stufenautomaten vor und vergleichen die Ergebnisse mit den Herstellerangaben und Berechnungen. Auch die Einflussfaktoren, wie z.B. die Getriebeöltemperatur auf den Wirkungsgrad, können untersucht werden“, berichtet Fabian Hug, wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Schöler. „Wir verfolgen in der Lehre zwei Ansätze“, ergänzt Prof. Schöler, „in der Theorie vermitteln wir den Aufbau und die Berechnungen von Getrieben. Im Praktikum werden dann Messungen an einem realen System durchgeführt und die Ergebnisse den theoretischen Berechnungen gegenübergestellt. So können auch Wirkungsgradverluste von Komponenten wie Lamellenkupplungen oder Hydraulikpumpen, welche zu mehr Kraftstoffverbrauch und einer geringeren effektiven Fahrleistung führen, veranschaulicht und analysiert werden“.

Zurzeit werden die Untersuchungen an einem 8-Gang Stufenautomaten durchgeführt. Der Prüfstand ist aber modular aufgebaut und kann bei Bedarf auch andere Getriebe prüfen. Der Prüfstand soll auch interessierten Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. „Wir denken da beispielsweise an Zahnradgetriebehersteller der Region, die nicht über eine derartige Prüfeinrichtung verfügen“, bietet Schöler eine Zusammenarbeit an. In den nächsten Wochen soll jedoch zunächst noch die CE-Kennzeichnung des Prüfstandes abgeschlossen werden."

 

 Quelle: Pressemitteilung der Fachhochschule Südwestfalen vom 15.05.17

12.05.17 Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe Berichtsmonat März 2017

BMWi-Pressemitteilungen vom 08.05.17

 

"Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe Berichtsmonat März 2017

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im März gegenüber dem Vormonat um 1,0 % gestiegen. [2] Der Anteil an Großaufträgen war für einen März durchschnittlich. Zusätzliche Aufträge erhielten die Produzenten von Konsum- und Investitionsgütern (+5,5 % bzw. +3,7 %). Die Bestellungen von Vorleistungsgütern sanken um 3,7 %. Die Nachfrageimpulse kamen im März aus dem Ausland (+4,8 %), die Bestellungen aus dem Inland gingen um 3,8 % zurück.

Im ersten Quartal insgesamt fielen die Auftragseingänge etwas niedriger aus (-1,0 %) als im sehr starken Jahresschlussquartal des Vorjahres (+4,3 %). Am Quartalsende war das Bestellvolumen dennoch geringfügig höher (+0,8 %) als im Durchschnitt des vierten Quartals 2016.

Die Bestelltätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe ist weiterhin sehr rege und hat sich in den beiden vergangenen Berichtsmonaten belebt. Unbereinigt von Kalender- und Saisoneinflüssen wurde im März sogar ein neuer Rekordstand erzielt (132,1 Indexpunkte). Das Verarbeitende Gewerbe befindet sich in einer günstigen konjunkturellen Lage. Dies spiegeln auch die stark aufgehellten Geschäftsklimaindikatoren wider.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 8. Mai 2017.
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Census X-12-ARIMA)."

 

Quelle: BMWi-Pressemitteilungen vom 08.05.17

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