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29.08.17 Auslandsmesseprogramm 2018

Europa Aktuell Juni 2017:

 

"Auslandsmesseprogramm 2018


Mit 225 Messebeteiligungen in 47 Ländern unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Jahr 2018.

Das Auslandsmesseprogramm des Bundes bietet deutschen KMU die Möglichkeit, sich zu günstigen Konditionen an Firmengemeinschaftsständen auf Auslandsmessen unter der Marke „Made in Germany“ zu beteiligen. Gegen eine Kostenbeteiligung erhalten die Unternehmen eine Standfläche auf dem deutschen Gemeinschaftsstand inklusive Aufbau und technischer Ausstattung sowie einen Eintrag in das deutsche Ausstellerverzeichnis.

Die Ausstellerbefragung 2016 zeigt, dass das Auslandsmesseprogramm den KMU nutzt. 85 Prozent der Teilnehmer am Auslandsmesseprogramm in den Jahren 2014-2015 waren KMU, die sich an durchschnittlich zwei Messen pro Jahr beteiligten. Die Mehrzahl der Unternehmen konnte ihren Export durch die Teilnahme am Programm sichern oder erhöhen. Insgesamt wurde von den Programmteilnehmern 2016 ein Exportumsatz von 4,65 Milliarden Euro erzielt.

Schwerpunktregionen für 2018 sind erneut die Länder in Süd-, Ost- und Zentralasien. Allein in diesen Regionen sind 89 Messebeteiligungen geplant. Weitere Gemeinschaftsstände sind insbesondere in Amerika, im Nahen und Mittleren Osten sowie in europäischen Ländern außerhalb der EU vorgesehen.

Einen Höhepunkt im Auslandsmesseprogramm 2018 stellt die Branchenleistungsschau „High Tex from Germany“ auf der „Techtextil North America / Texprocess Americas“ im Mai 2018 in Atlanta dar. Initiatoren der Leistungsschau für Innovationen im Bereich technische Textilien sind der Gesamtverband der Textilbranche und der Maschinenbauverband VDMA."

 

 Quelle: Europa Aktuell Juni 2017


22.08.17 Förderprogramm NRW.BANK.Innovative Unternehmen

Europa Aktuell Juni 2017:

 

"NRW.BANK.Innovative Unternehmen
Mit dem Förderprogramm können innovative Produkte, Dienstleistungen und Prozesse von innovativen und schnell wachsendenUnternehmen finanziert werden.

 

Mit dem Förderprogramm NRW.BANK.Innovative Unternehmen unterstützt die NRW.BANK schnell wachsende und innovative Unternehmen in Nordrhein-Westfalen. Förderfähig sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie kleinere Midcap-Unternehmen (mit bis zu 499 Beschäftigten), die wenigstens eines der im Programm definierten Innovationskriterien erfüllen.

Das Förderdarlehen wird im Hausbankenverfahren vergeben. Die Darlehensspanne liegt zwischen 100.000 Euro und 7,5 Millionen Euro je Antrag bei Laufzeitvarianten zwischen drei und zehn Jahren. Das Darlehen ist mit einer obligatorischen Haftungsfreistellung für die durchleitende Hausbank in Höhe von 70 Prozent des Darlehensbetrags verbunden. Das Programm wird durch die InnovFin-KMU-Kreditgarantiefazilität des Horizont 2020-Programms der Europäischen Union und den Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) ermöglicht.

Weitere Informationen – auch zu den einzelnen Innovationskriterien – erhalten Sie direkt auf der Website der NRW.BANK."

 

 Quelle: Europa Aktuell Juni 2017

15.08.17 768 353 Studierende an NRW-Hochschulen im Wintersemester 2016/17

Pressemitteilung von IT.NRW vom 17.07.17

 

"768 353 Studierende an NRW-Hochschulen im Wintersemester 2016/17


Düsseldorf (IT.NRW). Im Wintersemester 2016/17 waren an den nordrhein-westfälischen Hochschulen 768 353 Studierende eingeschrieben. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, wurde damit das Rekordergebnis aus dem Wintersemester 2015/16 (745 009 Studierende) um 3,1 Prozent bzw. 23 344 Studierende übertroffen. Die Zahl der Studienanfänger im ersten Hochschulsemester lag im Wintersemester 2016/17 bei 106 377 Personen; das waren 0,4 Prozent mehr als im Wintersemester 2015/16.

Infografik:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2017/191_17.png

Der Frauenanteil bei den eingeschriebenen Studenten lag im Wintersemester 2016/17 bei 47,5 Prozent (365 231 Studentinnen); dieser lag damit fast genau auf Vorjahresniveau (Wintersemester 2015/16: 47,4 Prozent).

Wie bereits in den Vorjahressemestern ist die Fernuniversität Hagen mit 64 819 Studierenden die größte Hochschule in Nordrhein-Westfalen. Auf Platz zwei folgt die Universität Köln (52 357 Studierende) und auf Platz drei die Technische Hochschule Aachen (44 438 Studierende). (IT.NRW)

(191 / 17) Düsseldorf, den 17. Juli 2017

Ergebnisse für einzelne Hochschulen finden Sie im Internet unter:

http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2017/pdf/191_17.pdf"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 17.07.17

17.08.17 Gemeinschaftsprojekt der Fachhochschule Südwestfalen und Lüdenscheider Unternehmen

Pressemitteilung der Fachhochschule Südwestfalen vom 02.08.17:

 

"Bundeswirtschaftsministerium fördert Entwicklung von innovativen Werkzeugkernen
Gemeinschaftsprojekt der Fachhochschule Südwestfalen und Lüdenscheider Unternehmen

 

Iserlohn. Mit knapp 190.000 Euro fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ein neues Forschungsprojekt an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn. In den kommenden zwei Jahren möchte das FH-Team um Prof. Dr. Ulrich Lichius gemeinsam mit den Lüdenscheider Unternehmen CANTO Ing. GmbH und Heite & Krause Werkzeugbau GbR ein neues Metallsinterverfahren des Werkzeugbauinstitut Südwestfalen GmbH (WI.SWF) für Spritzgießwerkzeuge weiterentwickeln. Das WI.SWF ist ein An-Institut der Fachhochschule Südwestfalen.

Im Kern dreht sich bei dem neuen Forschungsvorhaben alles um Kerne: Es sollen innovative Werkzeugkerne mit kombinierten Werkstoffeigenschaften und direkt integrierten Kühlkanälen zur konturfolgenden, homogenen und wirtschaftlichen Temperierung von Spritzgießwerkzeugen entwickelt werden.

Jeder kennt die Springerleformen für die Weihnachtsbäckerei, mit der der Teig in eine bestimmte Form gebracht wird. Ähnliche Hohlformen werden für die Produktion von Kunststoffformteilen benötigt. Allerdings bestehen diese Spritzgießwerkzeuge aus zwei Werkzeughälften, einer Düsenseite und einer Auswerferseite, die gemeinsam den Hohlraum bilden, in den heiße Kunststoffschmelze (200°C und mehr) eingespritzt wird. Die Kunststoffschmelze muss im Werkzeug bis zur Erstarrung heruntergekühlt werden. Dies soll aus wirtschaftlichen Gründen sehr schnell und aus Gründen der Formteilqualität – insbesondere der Oberflächenqualität – sehr gleichmäßig und homogen geschehen. Gekühlt wird mit Wasser, das über entsprechende Bohrungen bzw. Kanäle durch das Werkzeug gepumpt wird. Je näher die Kanäle an die Kontur der Kunststoffteile herangeführt werden können, umso effektiver kann die Kühlung erfolgen. Die sowohl formgebenden als auch mit Kühlkanälen versehenen Werkzeugeinsätze bzw. –kerne sollen im Sinterprozess hergestellt werden.

„Die Sinterformen, die beim Sinterprozess verloren gehen, können wir mit Hilfe unseres 3 D-Druckers herstellen“, erklärt Projektleiter Prof. Dr. Ulrich Lichius, „ in diese Form füllen wir ein Metallpulver mit speziellen Eigenschaften, das wir anschließend in einem Ofen sintern, d.h. erhitzen. Wir erhalten so den Werkzeugkern, der anschließend mit einem weiteren Material infiltriert wird. Damit können wir die verschiedenen positiven Eigenschaften der Materialien kombinieren“.

Im Rahmen des Forschungsvorhabens sollen einerseits verschiedene Metallpulver und Infiltrationsmaterialien untersucht werden. Zum anderen geht es darum, die Kühlung oder Temperierung des Spritzgießwerkzeuges zu optimieren, um eine möglichst oberflächen- und konturnahe Kühlung zu erzielen. Diese soll dafür sorgen, dass das Spritzgießformteil eine bestmögliche Oberfläche erhält, ohne dass weitere Bearbeitungsschritte an den Werkzeugeinsätzen notwendig wären.

„In unserem Hochschullabor werden wir die Positionierung der Temperierkanäle simulieren und den Nachweis für die perfekte Kühlung erbringen“, berichtet Lichius. In zwei Jahren wollen die Projektpartner einen innovativen Werkzeugkern aus verschiedensten hybriden Werkstoffen entwickeln, der eine oberflächennahe und homogene Temperierung von Spritzgießwerkzeugen ermöglicht. „ Für die Werkzeugbauunternehmen bedeutet dies verkürzte und vereinfachte Werkzeugkonstruktionen und –bau, für Spritzgießunternehmen kürze Kühlzeiten, eine bessere Oberflächenoptik und geringere Produktionskosten bei Spritzgießprodukten“, ist sich Lichius sicher."

 

forschungsprojekt lichius2

 

Foto: (v.r.n.l.) Roland Winkel vom WI.SWF, Prof. Dr. Ulrich Lichius und FH-Mitarbeiter Dominik Schindler

 Quelle: Pressemitteilung der Fachhochschule Südwestfalen vom 02.08.17

12.08.17 Nachfrage in der NRW-Industrie im Juni um vier Prozent höher als vor einem Jahr

Pressemitteilung von IT.NRW vom 01.08.17

 

"Nachfrage in der NRW-Industrie im Juni um vier Prozent höher als vor einem Jahr


Düsseldorf (IT.NRW). Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im Juni 2017 preisbereinigt um vier Prozent höher als im Juni 2016 und erreichten einen Indexwert von 102,4 Punkten. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, ist die Auslandsnachfrage um acht Prozent angestiegen, während im Inlandsgeschäft das Vorjahresniveau erreicht wurde.

(...)

Wie die Übersicht zeigt, entwickelte sich die Nachfrage im Juni in drei von vier Bereichen positiv: Im Bereich der Investitionsgüter wurde durch die Zunahme sowohl der Aufträge aus dem Inland als auch aus dem Ausland ein Gesamtanstieg von 13 Prozent erreicht. Die gestiegenen Auslandsorders im Bereich der Gebrauchs- und Vorleistungsgüter konnten das schwache Inlandsgeschäft ausgleichen. Bei den Herstellern von Verbrauchsgütern lagen die Auftragseingänge aufgrund einer geringeren Nachfrage aus dem In- und Ausland unter dem Vorjahresniveau (-5 Prozent). (IT.NRW)

(207 / 17) Düsseldorf, den 1. August 2017

Siehe auch Auftragseingangsindex für das Verarbeitende Gewerbe in NRW:

http://www.it.nrw.de/wl/wl_auftrag_verarbindex.html"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 01.08.17

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