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27.06.16 ÖKOPROFIT Märkischer Kreis - Projekt gestartet

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ÖKOPROFIT Märkischer Kreis - Projekt gestartet
Unternehmen im Märkischen Kreis betreiben Klimaschutz

Märkischer Kreis, 24.06.2016. Der Startschuss für das Projekt ÖKOPROFIT Märkischer Kreis 2016/2017 ist gefallen: Das durch den Kreis, die GWS und den kreisangehörigen Kommunen Halver, Hemer, Iserlohn, Lüdenscheid und Plettenberg begleitete Kooperationsprojekt geht nach dem Vorbild vieler Nachbarkreise nun auch den Weg des betrieblichen Klimaschutzes. Insgesamt zehn Unternehmen haben am 23. Juni 2016 im Kreishaus in Lüdenscheid mit der Erarbeitung konkreter Maßnahmen zum profitablen Umwelt- und Klimaschutz begonnen. Einige wenige Plätze sind noch frei.

„Wir setzen als Märkischer Kreis nicht nur selbst Akzente beim Klimaschutz“, erklärte Landrat Thomas Gemke bei seiner Begrüßung. „Gemeinsam mit allen Projektpartnern wollen wir auch Unternehmen dabei unterstützen, ressourceneffizient zu wirtschaften und gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und zu verbessern“, ergänzte Gemke und verwies auf den Erfolg des Projektes, an dem alleine in NRW seit dem Jahr 2000 über 1.700 Betriebe teilgenommen und jährlich insgesamt über 70 Mio. Euro und rund 250.000 Tonnen CO2 eingespart haben. GWS-Projektleiter Marcel Krings stellte die Idee von ÖKOPROFIT vor und betonte insbesondere den Netzwerkgedanken: „Ziel ist es, dass Unternehmen voneinander lernen und über den Tellerrand schauen“. Das Konzept von ÖKOPROFIT überzeugte auch das nordrhein-westfälische Umweltministerium, weshalb es die Umsetzung des Projektes unterstützt und finanziell fördert.

Der Ablauf von ÖKOPROFIT ist bewusst einfach gehalten: Die mitwirkenden Betriebe bekommen mit der B.A.U.M. Consult GmbH aus Hamm einen professionellen Berater an die Seite gestellt, der gemeinsam mit den zuständigen Firmenmitarbeitern nach Einsparmöglichkeiten sucht. Die vereinbarten Maßnahmen werden nach und nach umgesetzt. Ergänzend zu den Betriebsbegehungen finden Workshops statt, in denen die Firmenvertreter ihr Wissen vertiefen und sich mit anderen Teilnehmern austauschen.

Der Märkische Kreis ermöglicht nun auch Unternehmen die Teilnahme an ÖKOPROFIT. Zehn Unternehmen haben sich bereits angemeldet und sind am 23. Juni 2016 offiziell an den Start gegangen. Interessierte Unternehmen jeglicher Branche und Größe können sich bei der GWS und dem Märkischen Kreis über das Projekt informieren. Eine Teilnahme ist noch möglich.

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Start für mehr Klimaschutz: Teilnehmer des Projektes „ÖKOPROFIT Märkischer Kreis“ bei der Auftaktveranstaltung in Lüdenscheid
Foto : Ulla Erkens / Märkischer Kreis

 

Die Teilnehmer von „ÖKOPROFIT Märkischer Kreis“ sind:

- ARENS STAHLKONTOR GmbH, Plettenberg
- Beck u. Kaltheuner Feuerfeste Erzeugnisse GmbH & Co. KG, Plettenberg
- Berufskolleg für Technik, Lüdenscheid
- Busch-Jaeger Elektro GmbH, Lüdenscheid
- Gertrud-Bäumer-Berufskolleg, Lüdenscheid, Plettenberg
- Hotel Kattenbusch, Lüdenscheid
- Karl Luesebrink Kunststoffverpackungen GmbH, Halver
- Seniorenzentrum Waldstadt, Iserlohn
- Verfuß GmbH, Hemer
- Walter Weyand GmbH, Iserlohn

Beteiligte Kooperationspartner sind:

- Städte Halver, Hemer, Iserlohn, Lüdenscheid, Plettenberg
- Märkischer Kreis
- GWS im Märkischen Kreis mbH

 

Kontakt:

Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Iserlohn mbH (GfW)
Thomas Haude
Tel. 02371/8094-14
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Stadt Iserlohn
Abteilung Umwelt- und Klimaschutz -Bereich Stadtplanung-
Stefan Marquardt
Tel. 02371/217-2936
Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

GWS im Märkischen Kreis mbH
Herrn Marcel Krings
Projektleiter
Lindenstraße 45
58762 Altena
Tel.: 02352 9272-12
Fax: 02352 9272-20
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.gws-mk.de

Märkischer Kreis
Frau Petra Schaller
Klimaschutzbeauftrage
Fachdienst 44 - Umweltschutz und Planung
Heedfelder Straße 45
58509 Lüdenscheid
Tel.: 02351 966-6361
Fax: 02351 966-6375
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Das Projekt „ÖKÖPROFIT Märkischer Kreis“ wird finanziell gefördert vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Konzeption des ÖKOPROFIT-Projektes wurde durch die Stadt Graz entwickelt. Die im Rahmen des Projektes verwendeten Arbeitsmaterialien werden durch die Stadt München zur Verfügung gestellt.


16.06.16 Bundeswirtschaftsministerium verlängert Innovationsberatung "go-Inno" für kleine Unternehmen

Pressemitteilung des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie vom 13.06.16:

 

"Bundeswirtschaftsministerium verlängert Innovationsberatung "go-Inno" für kleine Unternehmen

 

Kleine Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe und Handwerk können auch künftig die Leistungen von autorisierten Beratungsunternehmen in Anspruch nehmen. Die Richtlinie für das Förderprogramm go-Inno (BMWi-Innovationsgutscheine) wurde bis Ende 2020 verlängert.

Dazu Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin und Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, für Mittelstand und Tourismus: "Wir wissen, dass es gerade in kleinen Unternehmen und Start-ups viele gute, manchmal auch sogar außergewöhnliche Ideen gibt. Aber Ideen alleine reichen nicht. Mit qualifizierter und zielgerichteter Beratung wollen wir dabei helfen, dass die Unternehmen ihr Potenzial ausschöpfen und wirtschaftlich erfolgreich sind."

Der Gutschein deckt 50% der Kosten ab, sowohl für eine Potenzialanalyse als auch für das Realisierungskonzept eines Innovationsprojektes. (...)"

 

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie vom 13.06.16

09.06.16 NRW: Zahl der Insolvenzen im ersten Quartal 2016 weiter gesunken

Pressemitteilung IT.NRW vom 09.06.16:

 

"NRW: Zahl der Insolvenzen im ersten Quartal 2016 weiter gesunken

 

Düsseldorf (IT.NRW). Im ersten Quartal des Jahres 2016 wurden bei den Amtsgerichten in Nordrhein-Westfalen 7 471 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 6,1 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (damals: 7 954 Fälle). Die Höhe der voraussichtlichen Forderungen (d. h. alle Forderungen, die von den Gläubigern bis zum Zeitpunkt der Datenübermittlung an die Statistiker bei den Amtsgerichten angemeldet wurden) nahm in den ersten drei Monaten dieses Jahres allerdings um 46,6 Prozent zu und summierte sich auf 1,9 Milliarden Euro
(Januar bis März 2015: 1,3 Milliarden Euro).

1 669 Insolvenzverfahren in Nordrhein-Westfalen betrafen Unternehmen (z. B. Gesellschaften, Firmen, Betriebe oder selbstständig tätige Personen); das waren 11,0 Prozent weniger als im ersten Quartal 2015 (damals: 1 875 Fälle). Die voraussichtlichen Forderungen beliefen sich auf 1,4 Milliarden Euro und waren damit um 72,5 Prozent höher als im ersten Quartal 2015 (damals: 829 Millionen Euro). Zum Zeitpunkt der Antragstellung waren von den Unternehmensinsolvenzen 8 017 Beschäftigte betroffen; das waren 31,3 Prozent weniger als von Januar bis März 2015 (damals: 11 673 Beschäftigte).

Im ersten Quartal 2016 beantragten neben den Unternehmen 4 878 Verbraucher (z. B. Arbeitnehmer, Rentner oder Arbeitslose) die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens; das waren 7,5 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (damals: 5 276 Fälle). Ehemals selbstständig Tätige meldeten in 720 Fällen (+25,2 Prozent) Insolvenz an. Die hieraus resultierenden voraussichtlichen Forderungen waren mit 144 Millionen Euro um 60,4 Prozent höher als im ersten Quartal des vergangenen Jahres. 204 Verfahren (-10,5 Prozent) betrafen Nachlässe, Gesamtgut und natürliche Personen als Gesellschafter.

Wie die Statistiker weiter mitteilen, können Insolvenzgerichte die Eröffnung von Insolvenzverfahren "mangels Masse" ablehnen, falls das verfügbare Vermögen des Schuldners voraussichtlich nicht ausreicht, um die Kosten des Verfahrens zu begleichen. Im ersten Quartal 2016 waren hiervon u. a. 411 Unternehmen, 35 ehemals selbstständig Tätige und 23 Verbraucher betroffen. (IT.NRW)

Weitere Landesergebnisse finden Sie im Internet unter:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2016/pdf/147a_16.pdf

Ergebnisse für Gemeinden, Städte und Kreise finden Sie im Internet unter:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2016/pdf/147b_16.pdf"

 

Quelle: Pressemitteilung IT.NRW vom 09.06.16

14.06.16 Zahl der Auszubildenden in NRW Ende 2015 auf historischem Tiefstand

Pressemitteilung IT.NRW vom 14.06.16:

 

"Zahl der Auszubildenden in NRW Ende 2015 auf historischem Tiefstand

 

Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2015 befanden sich in Nordrhein-Westfalen 303 681 und damit 2,0 Prozent weniger junge Menschen in einer dualen Ausbildung als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, war dies die niedrigste Zahl an Auszubildenden seit Beginn der Aufzeichnungen der Berufsbildungsstatistik Anfang der 1970er Jahre. Die Zahl der männlichen Azubis war mit 189 117 um 1,8 Prozent und die der weiblichen mit 114 564 um 2,3 Prozent niedriger als Ende 2014. Bei den ausländischen Auszubildenden war ein Zuwachs um 2,4 Prozent auf 18 666 zu verzeichnen.

Im Handwerk (78 522 Auszubildende; -3,3 Prozent gegenüber 2014) und im Ausbildungsbereich Hauswirtschaft (1 383 Auszubildende; -6,9 Prozent) waren Ende 2015 neue Tiefstände bei der Zahl der Auszubildenden zu verzeichnen. Auch im größten Ausbildungsbereich "Industrie, Handel, Banken, Versicherungen, Gast- und Verkehrsgewerbe" (181 620 Auszubildende; -2,2 Prozent) waren weniger Azubis beschäftigt als ein Jahr zuvor. Lediglich im öffentlichen Dienst (7 857 Auszubildende; +5,5 Prozent), bei den Freiberuflern (27 648 Auszubildende; +0,7 Prozent), zu denen Ärzte, Apotheker, Rechtsanwälte, Notare und Steuerberater zählen, und in der Landwirtschaft (6 651 Auszubildende; +0,6 Prozent) befanden sich mehr junge Menschen in einer dualen Ausbildung als Ende 2014. (IT.NRW)

Ergebnisse für Gemeinden, Städte und Kreise finden Sie im Internet unter:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2016/pdf/151_16.pdf"

 

Quelle: Pressemitteilung IT.NRW vom 14.06.16

07.06.16 Arbeit 4.0 - Entscheidungshilfen für kleine und mittlere Unternehmen

G.I.B.-Newsletter Nr. 327 vom 30.05.16:

 

"Arbeit 4.0 - Entscheidungshilfen für kleine und mittlere Unternehmen

In einem Projekt von INQA und der Offensive Mittelstand wurden erste Entscheidungshilfen für kleine und mittlere Unternehmen entwickelt. Diese Entscheidungshilfen ermöglichen einen Zugang zu den Potenzialen des Mittelstands 4.0.

Hintergrundinformationen, Erklärung der Zusammenhänge und Hilfen wie Checklisten ermöglichen, die Potenziale der einzelnen Themen zu erkennen und sie für das eigene Unternehmen zu erschließen. Auch Berater finden hier eine Hilfe für eine fachgerechte Beratung. (Quelle: http://www.offensive-mittelstand.de)

"

 Quelle: G.I.B.-Newsletter Nr. 327 vom 30.05.16