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11.07.16 Auslandsmesseförderung durch das Land NRW

NRW.BANK - Europa Aktuell Sommer 2016 vom 01.07.16:

 

"Auslandsmesseförderung durch das Land Nordrhein-Westfalen

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt seine kleinen und mittleren Unternehmen bei der Erschließung ausländischer Märkte durch die Organisation landeseigener Firmengemeinschaftsstände auf ausgewählten Auslandsmessen und durch die Förderung von Messebeteiligungen kleiner Unternehmergruppen. Dadurch ist es auch kleinen und mittleren Unternehmen möglich, sich und ihre Produkte kostengünstig in den Zielmärkten zu präsentieren. Die Auslandsmesseförderung wird von der NRW.International GmbH im Auftrag des Landes NRW realisiert.

Firmengemeinschaftsstände
Firmengemeinschaftsstände sind offizielle Messebeteiligungen des Landes und werden aus Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk (MWEIMH) gefördert. Die von Architekten und Messebauern gestalteten und im Zielland zentral beworbenen Messestände bieten Unternehmen gegen eine Kostenbeteiligung nicht nur (im Vergleich zu einem Einzelstand) günstige Standkonditionen, sondern auch zahlreiche Serviceleistungen. Neben einem schlüsselfertigen, technisch ausgestatteten Stand auf der NRW-Messefläche unter dem Slogan „made in NRW“ profitieren die Aussteller von der Betreuung durch einen Standleiter und Dolmetscher, dem Sammeltransport der Ausstellungsstücke, der Publikation im Ausstellerkatalog und einem Rahmenprogramm. Für die Realisierung eines Firmengemeinschaftsstandes, müssen sich mindestens zehn Unternehmen als Aussteller an einer Auslandsmesse beteiligen.

Kleingruppenförderung auf Auslandsmessen des Landes NRW
Die Kleingruppenförderung richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen aus Nordrhein- Westfalen, die gemeinsam auf einer Auslandsmesse ihrer Wahl ausstellen möchten. Die gewünschte Auslandsmesse muss im Verzeichnis des Ausstellungs- und Messe-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft e. V. (AUMA) gelistet sein. Eine Kleingruppe sollte mindestens drei und maximal zehn Unternehmen umfassen. Mit dem Kleingruppenförderprogramm werden Kosten, die bei der Vorbereitung und Durchführung der Auslandsmesse entstehen mit bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten bezuschusst, maximal 5.000 € pro Unternehmen und Jahr. Insgesamt kann ein Unter-nehmen diesen Zuschuss für drei Messeteilnahmen erhalten.

Weitere Informationen:
http://www.nrw-international.de/nrwexportnavigator/messen-kleingruppen-unternehmerreisen"

 

Quelle: NRW.BANK - Europa Aktuell Sommer 2016 vom 01.07.16


08.07.16 Messeprogramm junge innovative Unternehmen

NRW.BANK - Europa Aktuell Juni 2016 vom 16.06.16:

 

"Neue Regelung beim Messeprogramm junge innovative Unternehmen


Das Förderprogramm des Bundes bezuschusst die Beteiligung junger innovativer Unternehmen ab 2017 auch an mehreren Leitmessen.

Das Messeprogramm junge innovative Unternehmen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) bezuschusst die Teilnahme an Gemeinschaftsständen auf verschiede-nen Leitmessen in Deutschland. Förderfähig sind Unternehmen, die ihren Geschäftssitz in Deutschland haben, jünger als zehn Jahre sind, eine Mitarbeiterzahl von 50 und einen Jahresumsatz von zehn Millionen Euro nicht überschreiten. Als innovativ im Sinne des Förderprogramms werden gewerbliche Unternehmen angesehen, die eine Markteinführung von produkt- und verfahrenstechnischen Neu- sowie Weiterentwicklungen anstreben.

Förderfähig sind Ausgaben für die Standmiete und den Standbau, die vom Messeveranstalter anteilig für den Gemeinschaftsstand in Rechnung gestellt werden. Messeteilnehmer können für 2016 noch einen Zuschuss von bis zu 70 Prozent der Ausgaben für eine Messeteilnahme erhalten. Ab 2017 tritt eine neue Regelung bei der Berechnung der Fördersumme in Kraft. Für Unternehmen besteht dann die Möglichkeit, auf derselben Messe in drei aufeinanderfol-genden Jahren an einem Gemeinschaftsstand auszustellen. Für die Teilnahme in den ersten beiden Jahren können Unternehmen eine Förderung über 60 Prozent und für die dritte Messe noch einen Zuschuss von 50 Prozent der Ausgaben erhalten.
Unternehmen müssen sich zur Teilnahme am Gemeinschaftsstand einer Messe anmelden sowie einen Bewilligungsantrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vorlegen. Eine Bewerbung ist bis acht Wochen vor Messebeginn möglich.

Weitere Informationen sowie eine Übersicht der geförderten Messen können auf der Homepage des BAFA eingesehen werden."

 

Quelle: NRW.BANK - Europa Aktuell Juni 2016 vom 16.06.16

01.07.16 Neustart des Wettbewerbs für innovative Gründerinnen und Gründer digitaler Startups

Pressemitteilung des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie vom 01.07.16:

 

"Gabriel: Neustart des Wettbewerbs für innovative Gründerinnen und Gründer digitaler Startups

Datum: 1.7.2016

Über 2400 Beiträge in zehn Runden und rund 670 neu gegründete Unternehmen: Das ist die beeindruckende Bilanz des Gründerwettbewerbs für digitale Startups. Heute geht der erfolgreiche Gründerwettbewerb in eine neue Runde: Ab 1. Juli 2016 können sich Startups mit innovativen Geschäftsideen bewerben, die auf modernen Informations- und Kommunikationstechnologien basieren. Gründungswillige sind aufgerufen, ihre Ideen bis zum 30. September 2016 einzureichen.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel "In Deutschland wagen jährlich rund 106.000 Gründerinnen und Gründer den Schritt in die unternehmerische Selbständigkeit. Als eigene Chefin oder Chef haben sie für unsere Volkswirtschaft eine große Bedeutung. Mit innovativen Ideen erschließen sie neue Märkte und Wachstumspotenziale und schaffen zahlreiche neue Arbeitsplätze. Mit dem neuen 'Gründerwettbewerb - Digitale Innovationen' wollen wir das vorhandene Gründungspotenzial in Deutschland verstärkt ausschöpfen und die Startups insbesondere in ihrer sensiblen Gründungsphase unterstützen. Dabei sehen wir Potenzial insbesondere auch bei Frauen und bei der Gruppe der derzeit noch berufstätigen Gründungsinteressierten."

Im Rahmen eines zweistufigen Verfahrens werden im "Gründerwettbewerb - Digitale Innovationen" bis zu sechs Gründungsideen mit Hauptpreisen von jeweils 32.000 Euro und bis zu 15 weitere Gründungsideen mit jeweils 7.000 Euro ausgezeichnet. Alle Preisträger erhalten ein umfangreiches Angebot aus Coaching, Mentoring und Vernetzungsaktivitäten. Darüber hinaus erhält jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer eine schriftliche Bewertung der Ideenskizze hinsichtlich Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken. Die Preisträger werden im März 2017 auf der CeBIT in Hannover ausgezeichnet.

Sonderpreise "Digitale Bildung" und "Big Data"

In der ersten Wettbewerbsrunde des neuen Gründerwettbewerbs werden zwei Sonderpreise in Höhe von jeweils 10.000 Euro ausgeschrieben. Der Sonderpreis "Digitale Bildung" richtet sich an Startups und junge Unternehmen mit Ideen, die digitale Technologien in neuer Weise für die Bildung nutzbar machen, sei es in Vorschule, Schule, Hochschule oder beruflicher Aus- und Weiterbildung ("EdTechs").

Darüber hinaus wird ein Sonderpreis für das beste Gründungskonzept zu Big Data vergeben. Gesucht wird die vielversprechendste Ideenskizze für eine Unternehmensgründung, die sich den Herausforderungen der drei V stellt: Die Datenmengen sind sehr groß (volume), stammen aus sehr unterschiedlichen Quellen (variety) und müssen sehr schnell bearbeitet werden (velocity).

Bewerberinnen und Bewerber können Ihre Ideenskizzen unter www.gruenderwettbewerb.de einreichen."

 

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie vom 01.07.16

05.07.16 Förderprogramm „Energieberatung im Mittelstand“

NRW.BANK - Europa Aktuell Juni 2016 vom 16.06.16:

 

"Förderprogramm „Energieberatung Mittelstand“ des BMWi

Das Förderprogramm wird bis Ende 2019 fortgeführt und bietet nun höhere Zuschüsse.

Das Programm fördert die Kosten für den Einsatz von qualifizierten Energieberatern in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die betriebliche Investitionen in effiziente Technologien planen. Neu ist, dass auch die Umsetzung der vorgeschlagenen beziehungs-weise geplanten Maßnahmen durch den Energieberater förderfähig ist sowie die Erstellung von Konzepten zur Nutzung von betrieblicher Abwärme. Ziel der Beratung ist es, Energie-einsparungen von zehn bis 20 Prozent in dem jeweiligen Unternehmen zu erreichen.

KMU können Zuschüsse in Höhe von 80 Prozent der förderfähigen Netto-Beraterkosten für Beratung und eventuelle Umsatzungsbegleitung – maximal 1.200 Euro (bisher 800 Euro) – erhalten, sofern ihre jährlichen Energiekosten 10.000 Euro nicht überschreiten. Unterneh-men mit höheren Energiekosten erhalten bei gleicher Förderquote maximal 8.000 Euro.

Wichtig für die Förderwürdigkeit der Beratung ist, dass der vom Unternehmen ausgewählte Energieberater vom BAFA zugelassen sein muss, damit die Energieberatungen qualitativ den Anforderungen der EU-Energieeffizienzrichtlinie entsprechen.

Alle weiteren Einzelheiten können auf der Internetseite des BAFA eingesehen werden."

 

Quelle: NRW.BANK - Europa Aktuell Juni 2016 vom 16.06.16

27.06.16 ÖKOPROFIT Märkischer Kreis - Projekt gestartet

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ÖKOPROFIT Märkischer Kreis - Projekt gestartet
Unternehmen im Märkischen Kreis betreiben Klimaschutz

Märkischer Kreis, 24.06.2016. Der Startschuss für das Projekt ÖKOPROFIT Märkischer Kreis 2016/2017 ist gefallen: Das durch den Kreis, die GWS und den kreisangehörigen Kommunen Halver, Hemer, Iserlohn, Lüdenscheid und Plettenberg begleitete Kooperationsprojekt geht nach dem Vorbild vieler Nachbarkreise nun auch den Weg des betrieblichen Klimaschutzes. Insgesamt zehn Unternehmen haben am 23. Juni 2016 im Kreishaus in Lüdenscheid mit der Erarbeitung konkreter Maßnahmen zum profitablen Umwelt- und Klimaschutz begonnen. Einige wenige Plätze sind noch frei.

„Wir setzen als Märkischer Kreis nicht nur selbst Akzente beim Klimaschutz“, erklärte Landrat Thomas Gemke bei seiner Begrüßung. „Gemeinsam mit allen Projektpartnern wollen wir auch Unternehmen dabei unterstützen, ressourceneffizient zu wirtschaften und gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und zu verbessern“, ergänzte Gemke und verwies auf den Erfolg des Projektes, an dem alleine in NRW seit dem Jahr 2000 über 1.700 Betriebe teilgenommen und jährlich insgesamt über 70 Mio. Euro und rund 250.000 Tonnen CO2 eingespart haben. GWS-Projektleiter Marcel Krings stellte die Idee von ÖKOPROFIT vor und betonte insbesondere den Netzwerkgedanken: „Ziel ist es, dass Unternehmen voneinander lernen und über den Tellerrand schauen“. Das Konzept von ÖKOPROFIT überzeugte auch das nordrhein-westfälische Umweltministerium, weshalb es die Umsetzung des Projektes unterstützt und finanziell fördert.

Der Ablauf von ÖKOPROFIT ist bewusst einfach gehalten: Die mitwirkenden Betriebe bekommen mit der B.A.U.M. Consult GmbH aus Hamm einen professionellen Berater an die Seite gestellt, der gemeinsam mit den zuständigen Firmenmitarbeitern nach Einsparmöglichkeiten sucht. Die vereinbarten Maßnahmen werden nach und nach umgesetzt. Ergänzend zu den Betriebsbegehungen finden Workshops statt, in denen die Firmenvertreter ihr Wissen vertiefen und sich mit anderen Teilnehmern austauschen.

Der Märkische Kreis ermöglicht nun auch Unternehmen die Teilnahme an ÖKOPROFIT. Zehn Unternehmen haben sich bereits angemeldet und sind am 23. Juni 2016 offiziell an den Start gegangen. Interessierte Unternehmen jeglicher Branche und Größe können sich bei der GWS und dem Märkischen Kreis über das Projekt informieren. Eine Teilnahme ist noch möglich.

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Start für mehr Klimaschutz: Teilnehmer des Projektes „ÖKOPROFIT Märkischer Kreis“ bei der Auftaktveranstaltung in Lüdenscheid
Foto : Ulla Erkens / Märkischer Kreis

 

Die Teilnehmer von „ÖKOPROFIT Märkischer Kreis“ sind:

- ARENS STAHLKONTOR GmbH, Plettenberg
- Beck u. Kaltheuner Feuerfeste Erzeugnisse GmbH & Co. KG, Plettenberg
- Berufskolleg für Technik, Lüdenscheid
- Busch-Jaeger Elektro GmbH, Lüdenscheid
- Gertrud-Bäumer-Berufskolleg, Lüdenscheid, Plettenberg
- Hotel Kattenbusch, Lüdenscheid
- Karl Luesebrink Kunststoffverpackungen GmbH, Halver
- Seniorenzentrum Waldstadt, Iserlohn
- Verfuß GmbH, Hemer
- Walter Weyand GmbH, Iserlohn

Beteiligte Kooperationspartner sind:

- Städte Halver, Hemer, Iserlohn, Lüdenscheid, Plettenberg
- Märkischer Kreis
- GWS im Märkischen Kreis mbH

 

Kontakt:

Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Iserlohn mbH (GfW)
Thomas Haude
Tel. 02371/8094-14
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Stadt Iserlohn
Abteilung Umwelt- und Klimaschutz -Bereich Stadtplanung-
Stefan Marquardt
Tel. 02371/217-2936
Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

GWS im Märkischen Kreis mbH
Herrn Marcel Krings
Projektleiter
Lindenstraße 45
58762 Altena
Tel.: 02352 9272-12
Fax: 02352 9272-20
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.gws-mk.de

Märkischer Kreis
Frau Petra Schaller
Klimaschutzbeauftrage
Fachdienst 44 - Umweltschutz und Planung
Heedfelder Straße 45
58509 Lüdenscheid
Tel.: 02351 966-6361
Fax: 02351 966-6375
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Das Projekt „ÖKÖPROFIT Märkischer Kreis“ wird finanziell gefördert vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Konzeption des ÖKOPROFIT-Projektes wurde durch die Stadt Graz entwickelt. Die im Rahmen des Projektes verwendeten Arbeitsmaterialien werden durch die Stadt München zur Verfügung gestellt.