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15.04.16 Messe-Förderprogramm für junge innovative Unternehmen verlängert

Messe-Förderprogramm für junge innovative Unternehmen verlängert

 

Das Förderprogramm zur Teilnahme junger innovativer Unternehmen an internationalen Leitmessen in Deutschland ist um weitere drei Jahre bis Ende 2019 verlängert worden. Mit einem Fördervolumen von 2,6 Mio Euro werden ab 2017 etwa 600 Stände auf über 50 Messen pro Jahr gefördert. Dies teile das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) am 13.04.16 mit.

Im Rahmen des Förderprogramms 'Junge innovative Unternehmen' können Kleinunternehmen, die jünger als 10 Jahre sind und ihren Sitz in Deutschland haben, an durch das BMWi organisierten Gemeinschaftsständen teilnehmen. 60 bzw. 50% der Kosten für Miete und Standbau (bis zu einer Gesamtsumme von max. 7.500 Euro pro Austeller und Messe) werden erstattet.

Das Programm wird durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Eschborn abgwickelt. Hier finden Sie die Liste der förderfähigen Messen.

 

Quelle: BMWi-Pressemitteilungen vom 13.04.16


14.04.16 Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn erhält 764.000 Euro für neues Forschungsvorhaben

Pressemitteilung von Fachhochschule Südwestfalen:

"Innovative akustische Werkstoffe sollen Geräusche dämpfen

Iserlohn. Mit dem Projekt „Akustik-OPT“ haben sich die Fachhochschule Südwestfalen, das Kunststoff-Institut Lüdenscheid sowie die Unternehmen Leopold Kostal GmbH & Co.KG, MöllerTech Engineering GmbH und TER HELL PLASTIC GmbH erfolgreich im Rahmen des Leitmarktwettbewerbs „Neue Werkstoffe NRW‘“ des Landes Nordrhein-Westfalen durchgesetzt. In den nächsten drei Jahren erhält das Konsortium eine Gesamtförderung von Land und EU in Höhe von fast 1,7 Mio. Euro für die anwendungsbezogene Grundlagenforschung und Erprobung neuer akustischer Werkstoffe. Mehr als 764.000 Euro erhält die Fachhochschule für Forschungsarbeiten.

Bei dem neuen Forschungsvorhaben geht es um die gezielte Materialentwicklung zur Optimierung des akustischen Verhaltens von Leichtbauteilen. „Wir wollen Materialien entwickeln, die keine oder kaum Geräusche entwickeln“, erklärt Michael Gieß, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt, „das ist beispielsweise im Fahrgastinnenraum von PKWs wichtig oder im Handschuhfach. Die Autofahrer sind sehr schnell verunsichert, wenn etwas klappert oder knackt“.

Im Leichtbau spielen Kunststoffe im Verbund mit anderen Werkstoffen eine wichtige Rolle, da sie in der Lage sind Körper- und Luftschall zu dämpfen. Die Iserlohner Professoren Dr. Ulrich Lichius, Dr. Andreas Nevoigt und Dr. Andreas Ujma werden sich in den nächsten Jahren mit Werkstoffentwicklung, Simulation und Erprobung beschäftigen. Prof. Lichius wird das akustische Verhalten untersuchen und entsprechende Akustiksimulationen und Analysen durchführen. Aufgabe von Prof. Nevoigt sind experimentelle Versuche in Bezug auf das Körperschall- und Luftschallverhalten von Werkstoffsystemen. Prof Ujmas Part ist die Entwicklung neuer faserverstärkter Werkstoffe. Dazu sollen Kunststoffe (Thermoplaste) mit Naturfasern wie Hanf, Kokos oder Sonnenblumenkernen oder Füllstoffen wie Glashohlkugeln verbunden werden. Auch Werkstoffkombinationen mit Textilien werden betrachtet.

„Vereinfacht ausgedrückt, werden wir uns damit beschäftigen, das akustisches Verhalten von Leichtbaustoffen zu beeinflussen“ erklärt Gieß, „dazu arbeiten wir mit verschiedenen Füllstoffen und mit Dämpfung“. Die Industrieunternehmen kommen bei der Anwendungsphase der neuen Werkstoffe ins Spiel. Nicht nur für die Automobilindustrie sind die Ergebnisse von Interesse. Auch für Produkte anderer Industriebranchen wie der Luftfahrttechnik, der Möbelindustrie oder der Elektrobranche können die neuentwickelten Werkstoffe zukunftsweisend sein."

 

Quelle: Pressemitteilung Fachhochschule Südwestfalen vom 08.04.16

04.04.16 NRW-Einzelhandel: Umsatz im Februar um 4,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor

Pressemitteilung von IT.NRW:

"NRW-Einzelhandel: Umsatz im Februar um 4,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor

Die Umsätze im nordrhein-westfälischen Einzelhandel waren im Februar 2016 real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 4,3 Prozent höher als im Februar 2015. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, lag auch die nominale Umsatzsteigerung bei 4,3 Prozent.

Für die ersten beiden Monate des Jahres 2016 ermittelten die Statistiker für den NRW-Einzelhandel eine reale Umsatzsteigerung von 2,1 Prozent; nominal stiegen die Umsätze gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 2,3 Prozent.

Die Beschäftigtenzahl im Einzelhandel war im Februar 2016 um 1,2 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahresmonat (Vollzeitbeschäftigte: +1,1 Prozent; Teilzeitbeschäftigte +1,2 Prozent). Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl erhöhte sich in den ersten zwei Monaten des Jahres um 0,8 Prozent, wobei die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 0,9 Prozent und die der Teilzeitbeschäftigten um 0,8 Prozent höher war als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. (IT.NRW)"

 

Quelle: Pressemitteilung IT.NRW vom 31.03.16

06.04.16 NRW-Industrienachfrage im Februar um sechs Prozent höher als ein Jahr zuvor

Pressemitteilung von IT.NRW:

"NRW-Industrienachfrage im Februar um sechs Prozent höher als ein Jahr zuvor

Düsseldorf (IT.NRW). Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im Februar 2016 preisbereinigt um sechs Prozent höher als im Februar des Vorjahres und erreichten einen Indexwert von 97,7 Punkten (2010=100). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt aufgrund vorläufiger Ergebnisse mitteilt, stiegen die Inlandsbestellungen um 6 Prozent und die Auslandsbestellungen um 5 Prozent an.

Wie die Übersicht zeigt, war die Entwicklung der Nachfrage in den einzelnen Industriebereichen überwiegend positiv. Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern nahm die Nachfrage insgesamt um 5 Prozent zu. Bei den Produzenten von Investitionsgütern sorgten hohe Bestelleingänge aus dem Inland (+14 Prozent) für eine deutliche Zunahme (+ 7 Prozent) der Gesamtnachfrage. Im Bereich der Verbrauchsgüter konnte der starke Zuwachs im Auslandsgeschäft (+13 Prozent) die schwache Inlandsnachfrage ausgleichen. Dagegen nahmen die Bestellungen von Gebrauchsgütern aus dem Inland und Ausland deutlich ab. (IT.NRW)"

 

Quelle: Pressemitteilung IT.NRW vom 31.03.16

31.03.16 Umsätze der NRW-Industriebetriebe 2015 um 1,2 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Pressemitteilung von IT.NRW:

"Umsätze der NRW-Industriebetriebe 2015 um 1,2 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

10 088 nordrhein-westfälische Industriebetriebe erwirtschafteten im Jahr 2015 einen Umsatz von 333,7 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das vier Milliarden Euro bzw. 1,2 Prozent weniger als im Jahr 2014. Die Inlandsumsätze sanken dabei um 2,0 Prozent, während die Auslandsumsätze (-0,1 Prozent) in etwa auf dem Niveau von 2014 lagen. Die Exportquote, also der Anteil des Auslandsgeschäfts am Gesamtumsatz, erhöhte sich im vergangenen Jahr auf 43,6 Prozent (2014: 43,1 Prozent).

Den größten Anteil am Gesamtumsatz hatte 2015 der Maschinenbau mit 46,1 Milliarden Euro (-2,3 Prozent gegenüber 2014), gefolgt von der Chemischen Industrie (43,9 Milliarden Euro; -4,2 Prozent) sowie der Metallerzeugung und -bearbeitung (37,6 Milliarden Euro; -2,8 Prozent). Es folgten die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln (34,5 Milliarden Euro; -0,9 Prozent), der Automobilbau (32,3 Milliarden Euro; +1,8 Prozent) und die Herstellung von Metallerzeugnissen (31,6 Milliarden Euro; +1,9 Prozent).

Die 10 088 in Nordrhein-Westfalen statistisch erfassten Industriebetriebe beschäftigten Ende September 2015 insgesamt 1 219 000 Personen; das waren rund 500 Arbeitsplätze weniger als ein Jahr zuvor. Jede/-r sechste Beschäftigte in der Industrie war im Maschinenbau tätig (203 000 Personen; -1,1 Prozent gegenüber 2014). Weitere 175 000 Personen (+1,0 Prozent) waren in der Herstellung von Metallerzeugnissen und 109 000 (+1,0 Prozent) in der Metallerzeugung und -bearbeitung beschäftigt.

Die Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes und des Bergbaus sowie der Gewinnung von Steinen und Erden mit im Allgemeinen 20 oder mehr tätigen Personen."

 

Quelle: Pressemitteilung IT.NRW vom 29.03.16

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