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01.01.16 Neue Meisterprüfungsverordnung für das Schornsteinfeger-Handwerk tritt am 1. Januar 2016 in Kraft

BMWi-Pressemitteilungen:

 

"Neue Meisterprüfungsverordnung für das Schornsteinfeger-Handwerk tritt am 1. Januar 2016 in Kraft

Das Schornsteinfeger-Handwerk erhält ab 2016 eine neue Meisterprüfungsverordnung. Die neue Verordnung legt einen Schwerpunkt auf mehr Kompetenz im Bereich der Energie- und Ressourceneffizienz. Dazu passt sie die Meisterprüfung an die gestiegenen technischen Standards, insbesondere bei Feuerungs-, Lüftungs-, Brand- und Umweltschutzanlagen, sowie an die neuen gesetzlichen Auflagen für Sicherheit und Umweltschutz an.

Jährlich erwerben rund 190 Prüflinge mit der erfolgreich abgelegten Meisterprüfung den "Großen Befähigungsnachweis" in diesem komplexen Handwerk. Im Fokus der Schornsteinfegertätigkeiten stehen Messungen und Analysen für die Betriebs- und Brandsicherheit, des Arbeits- und Gesundheitsschutzes, der Raumluftqualität und des Umwelt- und Klimaschutzes. Ebenso gehören zur Meistertätigkeit die Planungen für die Durchführung von energieeffizienten Optimierungsmaßnahmen an und in Gebäuden.

Bei dem Schornsteinfeger-Handwerk handelt es sich um ein zulassungspflichtiges Handwerk. Dies bedeutet, dass die bestandene Meisterprüfung Voraussetzung für die selbständige Berufsausübung ist. Derzeit gibt es rund 8.000 selbständige Schornsteinfegerbetriebe mit ca. 2.170 Auszubildenden.

Die neue Meisterprüfungsverordnung vom 11. November 2015 tritt am 1. Januar 2016 in Kraft und ersetzt die Fassung vom 25. Juni 1984. Der Text der neuen Meisterprüfungsverordnung kann in Kürze über die Internetseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (www.bmwi.de) abgerufen werden."

 

Quelle: BMWi-Pressemitteilungen vom 27.11.15


29.12.15 NRW: 116 772 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen

Pressemitteilung von IT.NRW:

"NRW: 116 772 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen

Düsseldorf (IT.NRW). Im Berufsbildungsjahr 2015 (Oktober 2014 bis September 2015) wurden in Nordrhein-Westfalen 116 772 Verträge in anerkannten Ausbildungsberufen des dualen Systems neu abgeschlossen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 624 Verträge (-0,5 Prozent) weniger als im Berufsbildungsjahr 2014.

In NRW wurden in vier von sechs Ausbildungsbereichen mehr Verträge neu abgeschlossen als im Berufsbildungsjahr 2014: In der Landwirtschaft stieg die Zahl der Neuabschlüsse um 12,1 Prozent auf 2 430 und auch im Bereich Hauswirtschaft (+8,3 Prozent auf 444), bei den Freien Berufen (+5,3 Prozent auf 10 782) und im öffentlichen Dienst (+4,4 Prozent auf 2 844) konnten mehr neue Azubis verzeichnet werden als ein Jahr zuvor. Rückgänge bei der Zahl der Neuabschlüsse gab es hingegen im größten Ausbildungsbereich "Industrie, Handel, Banken, Versicherungen, Gast- und Verkehrsgewerbe" (-0,5 Prozent auf 71 418) und im Handwerk (-4,1 Prozent auf 28 851).

Knapp 38 Prozent der Berufsstarter konzentrierten sich auf nur zehn Ausbildungsberufe. Die meisten Auszubildenden (6 879) begannen eine Ausbildung im 2014 neu anerkannten Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau für Büromanagement. Auf den weiteren Plätzen folgten Kaufmann/-frau im Einzelhandel (6 219), Verkäufer/-in (6 129) und Industriekaufmann/-frau (4 881). Junge Frauen wählten am häufigsten eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement (4 698) - junge Männer eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker (3 780).

Betrachtet man die Entwicklung der Neuabschlüsse in den NRW-Bezirken der Bundesagentur für Arbeit, so ergaben sich die höchsten Steigerungsraten in den Agenturbezirken Oberhausen (+4,0 Prozent auf 2 361), Recklinghausen (+3,0 Prozent auf 3 291) und Mönchengladbach (+2,9 Prozent auf 4 098). Die größten prozentualen Rückgänge ermittelten die Statistiker für die Bezirke Gelsenkirchen (-7,3 Prozent auf 1 986), Düsseldorf (-6,0 Prozent auf 4 938) und Mettmann (-5,1 Prozent auf 2 469). (IT.NRW)

Ergebnisse für NRW-Bezirke der Bundesagentur für Arbeit finden Sie unter:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2015/pdf/327_15.pdf"

 

Quelle: Pressemitteilung IT.NRW vom 18.12.15

18.12.15 NRW: Umsätze der NRW-Dienstleistungsunternehmen im dritten Quartal 2015 um ein Prozent gestiegen

Pressemitteilung von IT.NRW:

"Umsätze der NRW-Dienstleistungsunternehmen im dritten Quartal 2015 um ein Prozent gestiegen

Düsseldorf (IT.NRW). Die Umsätze der Dienstleistungsunternehmen in Nordrhein-Westfalen waren im dritten Quartal 2015 nominal, d. h. in jeweiligen Preisen, um 1,0 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, lag auch die Beschäftigtenzahl in diesem Bereich über dem Ergebnis des dritten Vierteljahres 2014 (+2,6 Prozent).

Im dritten Quartal 2015 verzeichneten alle statistisch erfassten Wirtschaftsabschnitte höhere Beschäftigtenzahlen. Umsatzrückgänge ergaben sich in den Bereichen "Verkehr und Lagerei" (-0,9 Prozent) und "sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen" (-11,3 Prozent). Der höchste Umsatzzuwachs (+7,8 Prozent) wurde im Wirtschaftsbereich "freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen" erwirtschaftet. Im Bereich "Information und Kommunikation" ermittelten die Statistiker den höchsten Anstieg der Beschäftigtenzahl (+3,5 Prozent)."

 

Quelle: Pressemitteilung IT.NRW vom 14.12.15

21.12.15 NRW: Reallöhne in NRW im dritten Quartal 2015 um 1,3 Prozent gestiegen

Pressemitteilung von IT.NRW:

"Reallöhne in NRW im dritten Quartal 2015 um 1,3 Prozent gestiegen

Düsseldorf (IT.NRW). Die effektiven Bruttomonatsverdienste der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer/-innen waren in Nordrhein-Westfalen im dritten Quartal 2015 real, also preisbereinigt, um 1,3 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, erhöhten sich die Löhne nominal um 1,5 Prozent.

Unter http://www.it.nrw.de/statistik/r/daten/eckdaten/r523quartalsergebnisse.html finden Sie weitere Ergebnisse der vierteljährlichen Verdiensterhebung für Nordrhein-Westfalen. (IT.NRW)"

 

Quelle: Pressemitteilung IT.NRW vom 18.12.15

03.12.15 NRW: Elf Prozent weniger Insolvenzen im dritten Quartal 2015

Pressemitteilung von IT.NRW:

"NRW: Elf Prozent weniger Insolvenzen im dritten Quartal 2015

Düsseldorf (IT.NRW). Im dritten Quartal 2015 wurden bei den Amtsgerichten in Nordrhein-Westfalen 7 853 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 10,9 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (damals: 8 817 Fälle). Die von den Gläubigern angemeldeten voraussichtlichen Forderungen summierten sich von Juli bis September dieses Jahres auf 1,9 Milliarden Euro (Juli bis September 2014: 1,7 Milliarden Euro).

1 800 Insolvenzen betrafen im dritten Quartal Unternehmen (z. B. Gesellschaften, Firmen, Betriebe oder selbstständig tätige Personen mit mindestens 20 Gläubigern); das waren 12,8 Prozent weniger als im dritten Quartal 2014 (damals: 2 064 Fälle). Ferner beantragten 6 053 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens; darunter befanden sich 5 163 Verbraucher (z. B. selbstständig tätige Personen mit weniger als 20 Gläubigern, Arbeitnehmer, Rentner oder Arbeitslose). Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen war damit um 12,0 Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (Juli bis September 2014: 5 868 Fälle).

Von Januar bis September 2015 war die Zahl der Insolvenzen mit 23 636 um 6,7 Prozent niedriger als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres (damals: 25 332 Fälle). Dabei war die Zahl der Unternehmensinsolvenzen mit 5 516 um 6,9 Prozent und die der Verbraucherinsolvenzen mit 15 598 um 8,4 Prozent niedriger als in den ersten neun Monaten des Jahres 2014.

In den ersten drei Quartalen des Jahres wurden an nordrhein-westfälischen Amtsgerichten 61 Insolvenzverfahren eröffnet, bei denen der Sitz bzw. der Wohnort des Schuldners außerhalb Nordrhein-Westfalens lag.

Wie die Statistiker weiter mitteilen, wurden in den vorliegenden Ergebnissen nur die Forderungen erfasst, diedem Landesbetieb IT.NRW bis zum Beginn der Auswertung der Daten gemeldet wurden. (IT.NRW)

Weitere Landesergebnisse finden Sie im Internet unter:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2015/pdf/308a_15.pdf

Ergebnisse für Gemeinden, Städte und Kreise finden Sie im Internet unter:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2015/pdf/308b_15.pdf"

 

Quelle: Pressemitteilung IT.NRW vom 03.12.15

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