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18.03.16 Von IT.NRW weiterentwickelte Version des Portals BORISplus.NRW mit Informationen zum Immobilienmarkt ist jetzt online verfügbar

Pressemitteilung von IT.NRW:

"Von IT.NRW weiterentwickelte Version des Portals BORISplus.NRW mit Informationen zum Immobilienmarkt ist jetzt online verfügbar

 

Wer ein Haus oder eine Eigentumswohnung kaufen möchte, steht häufig vor der Frage, ob der Grundstücks- und Immobilienpreis marktgerecht ist. Antworten auf diese und weitere Fragen rund um den Immobilienmarkt liefert in Nordrhein-Westfalen das zentrale Informationssystem BORISplus.NRW. Dieses kostenfreie Online-Angebot ist bereits seit 2003 im Einsatz und liefert neben Bodenrichtwerten weitere interessante Informationen wie Immobilienrichtwerte, Bodenwert- und Immobilienpreisübersichten sowie Grundstücksmarktberichte und allgemeine Preisauskünfte (Durchschnittswerte der Kaufpreise für Eigentumswohnungen sowie für Ein- und Zweifamilienhäuser). Mit über einer Million Zugriffen im Monat ist das Portal BORISplus.NRW eines der erfolgreichsten E-Gouvernement-Projekte des Landes NRW.

Die technisch und inhaltlich neugestaltete Version 3.0 des Informationsportals BORISplus.NRW wurde jetzt von IT.NRW gemeinsam mit Vertretern der Gutachterausschüsse und des Oberen Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Land Nordrhein-Westfalen und der Münsteraner Firma con terra entwickelt. Der Dienst steht im Internet unter https://www.boris.nrw.de sowohl Experten als auch privaten Interessenten zur Verfügung. Zu den Neuerungen gehören unter anderem eine Verbesserung der Performanz und ein größeres Kartenbild. Neu hinzugekommen ist auch die Möglichkeit, Wertentwicklungen mehrerer Jahre miteinander zu vergleichen. Zudem berücksichtigt BORISplus.NRW ab sofort das sog. responsive Webdesign, durch das sich die Anwendung automatisch an die Bildschirmgrößen der Nutzer anpasst, unabhängig davon, ob der Aufruf per Desktop-Computer oder Tablet erfolgt. Für Smartphone-Nutzer gibt es darüber hinaus eine separate App auf iOS- und Android-Basis.

Wie der Landesbetrieb IT.NRW weiter mitteilt, stehen im Rahmen der Open-Data-Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen (Open.NRW) jetzt auch die im Internetportal BORISplus.NRW enthaltenen Daten der amtlichen Grundstückswertermittlung kostenfrei zur Verfügung. Auf der aktuell stattfindenden Messe CeBIT in Hannover wird die Anwendung auf dem Gemeinschaftsstand der NRW-Landesverwaltung (Halle 7, Stand B28) vorgestellt. (IT.NRW)"

 

Quelle: Pressemitteilung IT.NRW vom 14.03.16


14.03.16 Umsätze im NRW-Handwerk im vierten Quartal 2015 um 4,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor

Pressemitteilung von IT.NRW:

"Umsätze im NRW-Handwerk im vierten Quartal 2015 um 4,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor

 

Im vierten Quartal des Jahres 2015 waren die Umsätze der Handwerksunternehmen in Nordrhein-Westfalen um 4,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, verringerte sich die Beschäftigtenzahl im selben Zeitraum um 0,5 Prozent.

Den höchsten Umsatzzuwachs (+8,2 Prozent) aller sieben Gewerbegruppen verzeichneten die Unternehmen des Kraftfahrzeuggewerbes. Die geringste Umsatzsteigerung (+0,1 Prozent) war im Lebensmittelgewerbe zu verzeichnen. Die Zahl der Beschäftigten (-0,5 Prozent) verringerte sich in sechs der sieben Gewerbegruppen; nur im Gesundheitsgewerbe (+1,2 Prozent) waren mehr Personen beschäftigt als im entsprechenden Vorjahresquartal. Den stärksten Rückgang der Beschäftigtenzahl gab es - wie bereits ein Jahr zuvor - im Lebensmittelgewerbe (-1,7 Prozent).

Bei den vorliegenden Ergebnissen handelt es sich um Daten zum zulassungspflichtigen Handwerk aus der vierteljährlichen Handwerksberichterstattung. Auf der Grundlage von Beschäftigtenzahlen der Bundesagentur für Arbeit und Umsatzzahlen der Finanzverwaltung wird hier die Entwicklung in den nordrhein-westfälischen Handwerksunternehmen ermittelt. (IT.NRW)"

 

Quelle: Pressemitteilung IT.NRW vom 08.03.16

08.03.16 NRW: 1,2 Prozent weniger Gewerbeanmeldungen im Jahr 2015

Pressemitteilung von IT.NRW:

"NRW: 1,2 Prozent weniger Gewerbeanmeldungen im Jahr 2015

 

Im Jahr 2015 wurden bei den nordrhein-westfälischen Gewerbeämtern insgesamt 152 589 Gewerbe angemeldet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 1,2 Prozent weniger Anmeldungen als im Jahr 2014. Die Zahl der Gewerbeabmeldungen war im vergangenen Jahr mit 145 163 um 4,0 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.

Die meisten Anmeldungen waren Neuerrichtungen (127 643; -1,5 Prozent); dabei handelte es sich in 24 731 Fällen (-0,8 Prozent) um Betriebsgründungen, bei denen aufgrund der voraussichtlichen Beschäftigtenzahl oder der Rechtsform eine größere wirtschaftliche Substanz vermutet werden kann. Bei den sonstigen Neugründungen stieg die Zahl der Betriebe im Nebengewerbe um 1,1 Prozent auf 53 474, während die der Kleinunternehmen mit 48 738 um 4,4 Prozent niedriger war als ein Jahr zuvor. Bei 700 Anmeldungen handelte es sich um Umwandlungen.

Den größten Anteil an der Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen hatte in Nordrhein-Westfalen der Bereich "Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen" mit 37 497 Gewerbeanmeldungen (+0,4 Prozent), gefolgt vom Baugewerbe mit 21 695 Anmeldungen (-4,6 Prozent).

Bevorzugte Rechtsform war im Jahr 2015 mit 120 965 Gewerbeanmeldungen (-2,2 Prozent gegenüber 2014) das Einzelunternehmen. In 19 431 Fällen (+2,6 Prozent) wurde eine GmbH und in 11 130 Fällen (+4,4 Prozent) eine Personengesellschaft angemeldet.

Im Jahr 2015 wurden 42 322 Einzelunternehmen von Frauen (-1,1 Prozent) angemeldet; dies entspricht einem Anteil von 35 Prozent. Der Anteil neu angemeldeter Einzelunternehmen durch ausländische Staatsangehörige lag bei 29,3 Prozent, dabei waren Gewerbetreibende mit polnischer (28,1 Prozent), türkischer (15,4 Prozent) und rumänischer (12,6 Prozent) Staatsangehörigkeit am häufigsten vertreten.

Bei der Interpretation der Zahlen ist zu beachten, dass es sich bei den Gewerbemeldungen um Absichtserklärungen handelt. Den Statistikern liegen keine Informationen darüber vor, ob das an- bzw. abgemeldete Gewerbe auch tatsächlich ausgeübt wird bzw. wurde. (IT.NRW)"

 

Quelle: Pressemitteilung IT.NRW vom 04.03.16

10.03.16 Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe Berichtsmonat Januar 2016

BMWi-Pressemitteilungen:

"Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe Berichtsmonat Januar 2016

 

Datum: 8.3.2016

Die Produktion im Produzierenden Gewerbe ist im Januar nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt [2] gegenüber dem Vormonat deutlich um 3,3 % gestiegen. Im Bereich der Industrie nahm die Erzeugung um 3,2 % zu. Vor allem jedoch beim Bau wurde zum Jahreswechsel mit 7,0 % ein außergewöhnlich hoher Zuwachs verzeichnet, der sich aus einem sprunghaften Anstieg der Erzeugung im Ausbaugewerbe ergab (+17,6 %). In der Industrie konnten alle Hauptgruppen ihr Produktionsvolumen steigern, insbesondere die Investitionsgüter- (+5,3 %) und Konsumgüterproduzenten (+3,7 %) verzeichneten deutliche Zuwächse.

Nach einem schwachen Jahresschlussquartal 2015 ist die Produktion im Produzierenden Gewerbe in der Tendenz wieder aufwärtsgerichtet. Im Zweimonatsvergleich Dezember/Januar gegenüber Oktober/November erhöhte sie sich um 1,3 %. Die Erzeugung nahm in der Industrie um 1,5 % und im Baugewerbe um 3,0 % zu.

Das Produzierende Gewerbe ist nach der Schwächephase im zweiten Halbjahr 2015 sehr gut in das neue Jahr gestartet. Neben dem Anstieg der Erzeugung entwickelten sich auch die Auftragseingänge in der Industrie zuletzt auf ansprechendem Niveau stabil. Gleichwohl haben sich die Stimmungsindikatoren etwas eingetrübt. Insgesamt ist eine moderate Erholung der Industriekonjunktur im ersten Quartal zu erwarten.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 8. März 2016.
[2] Vorläufige Angaben; Saisonbereinigungsverfahren Census X-12-ARIMA."

 

Quelle: BMWi-Pressemitteilungen vom 08.03.16

04.03.16 NRW: Zahl der Insolvenzen im Jahr 2015 weiter gesunken

Pressemitteilung von IT.NRW:

"NRW: Zahl der Insolvenzen im Jahr 2015 weiter gesunken

 

Im Jahr 2015 wurden bei den Amtsgerichten in Nordrhein-Westfalen 31 662 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 5,6 Prozent weniger als 2014 (damals: 33 523 Fälle). Die hieraus resultierenden Forderungen summieren sich auf voraussichtlich 6,3 Milliarden Euro (2014: 6,8 Milliarden Euro). Es wurden 91 Anträge auf Durchführung eines Insolvenzverfahrens beantragt, bei denen der Sitz bzw. der Wohnort des Schuldners außerhalb Nordrhein-Westfalens lag.

7 347 Insolvenzverfahren in Nordrhein-Westfalen betrafen Unternehmen (z. B. Gesellschaften, Firmen oder Betriebe); das waren 6,1 Prozent weniger als 2014 (damals: 7 823). In 5 485 Fällen wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet; in 1 862 Fällen wurde die Eröffnung mangels Masse abgewiesen. Zum Zeitpunkt der Antragstellung waren von den Unternehmensinsolvenzen 39 046 Beschäftigte betroffen.

Neben den Unternehmen beantragten im vergangenen Jahr 24 315 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Dabei handelte es sich in 20 908 Fällen um Verbraucherinsolvenzen; das waren 7,0 Prozent weniger als 2014 (damals: 22 485). Die übrigen 3 407 Fälle betrafen Nachlässe, Gesamtgut, natürliche Personen als Gesellschafter sowie ehemals selbstständig tätige Personen.

Wie die Statistiker weiter mitteilen, wurden bei den vorliegenden Ergebnissen nur die Forderungen erfasst, die bis zum Zeitpunkt der Statistikerstellung bei den Amtsgerichten angemeldet und dem Landesbetrieb IT.NRW bis zum Beginn der Auswertung der Daten gemeldet wurden. Die voraussichtlichen Forderungen weichen in der Regel von den im Insolvenzverfahren ermittelten endgültigen Forderungen ab, wobei die Abweichungen sowohl negativ als auch positiv ausfallen können. Darüber hinaus ist zu beachten, dass nicht bei allen Insolvenzverfahren Angaben zu Beschäftigten übermittelt wurden. (IT.NRW)

Weitere Landesergebnisse finden Sie im Internet unter:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2016/pdf/51a_16.pdf

Ergebnisse für Gemeinden, Städte und Kreise finden Sie im Internet unter:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2016/pdf/51b_16.pdf"

 

Quelle: Pressemitteilung IT.NRW vom 04.03.16

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