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03.12.15 NRW: Elf Prozent weniger Insolvenzen im dritten Quartal 2015

Pressemitteilung von IT.NRW:

"NRW: Elf Prozent weniger Insolvenzen im dritten Quartal 2015

Düsseldorf (IT.NRW). Im dritten Quartal 2015 wurden bei den Amtsgerichten in Nordrhein-Westfalen 7 853 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 10,9 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (damals: 8 817 Fälle). Die von den Gläubigern angemeldeten voraussichtlichen Forderungen summierten sich von Juli bis September dieses Jahres auf 1,9 Milliarden Euro (Juli bis September 2014: 1,7 Milliarden Euro).

1 800 Insolvenzen betrafen im dritten Quartal Unternehmen (z. B. Gesellschaften, Firmen, Betriebe oder selbstständig tätige Personen mit mindestens 20 Gläubigern); das waren 12,8 Prozent weniger als im dritten Quartal 2014 (damals: 2 064 Fälle). Ferner beantragten 6 053 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens; darunter befanden sich 5 163 Verbraucher (z. B. selbstständig tätige Personen mit weniger als 20 Gläubigern, Arbeitnehmer, Rentner oder Arbeitslose). Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen war damit um 12,0 Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (Juli bis September 2014: 5 868 Fälle).

Von Januar bis September 2015 war die Zahl der Insolvenzen mit 23 636 um 6,7 Prozent niedriger als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres (damals: 25 332 Fälle). Dabei war die Zahl der Unternehmensinsolvenzen mit 5 516 um 6,9 Prozent und die der Verbraucherinsolvenzen mit 15 598 um 8,4 Prozent niedriger als in den ersten neun Monaten des Jahres 2014.

In den ersten drei Quartalen des Jahres wurden an nordrhein-westfälischen Amtsgerichten 61 Insolvenzverfahren eröffnet, bei denen der Sitz bzw. der Wohnort des Schuldners außerhalb Nordrhein-Westfalens lag.

Wie die Statistiker weiter mitteilen, wurden in den vorliegenden Ergebnissen nur die Forderungen erfasst, diedem Landesbetieb IT.NRW bis zum Beginn der Auswertung der Daten gemeldet wurden. (IT.NRW)

Weitere Landesergebnisse finden Sie im Internet unter:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2015/pdf/308a_15.pdf

Ergebnisse für Gemeinden, Städte und Kreise finden Sie im Internet unter:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2015/pdf/308b_15.pdf"

 

Quelle: Pressemitteilung IT.NRW vom 03.12.15


01.12.15 Neue Richtlinien für die Potentialberatung - Leitfaden für Unternehmen

G.I.B.-Newsletter Nr. 316:

Neue Richtlinien für die Potentialberatung  - Leitfaden für Unternehmen

"Seit dem 02.11.2015 gelten neue Regelungen für die Potentialberatung. Die Potentialberatung unterstützt mittelständische Unternehmen mit professioneller Beratung und unter Beteiligung der Beschäftigten. In einem beteiligungsorientierten und integriert angelegten Verfahren werden Lösungswege erarbeitet, um notwendige Veränderungen im Unternehmen einzuleiten."

Quelle: G.I.B.-Newsletter Nr. 316 vom 30.11.15

 

Den neuen Leitfaden für Unternehmen gibt es hier: http://www.gib.nrw.de/themen/arbeitsgestaltung-und-sicherung/mit-potentialberatung-modernisieren.-ein-leitfaden-fuer-unternehmen

18.11.15 90 Prozent der geförderten Existenzgründer bleiben selbstständig

G.I.B.-Newsletter Nr. 315:

"90 Prozent der geförderten Existenzgründer bleiben selbstständig

Knapp 90 Prozent der von den Arbeitsagenturen mit einem Gründungszuschuss Geförderten waren rund 18 Monate nach dem Beginn der Förderung noch selbstständig. 7,5 Prozent der ehemals Geförderten waren sozialversicherungspflichtig beschäftigt, weniger als 2,5 Prozent arbeitslos. Das geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor."

 

Quelle: G.I.B.-Newsletter Nr. 315 vom 13.11.15

24.11.2015 Gründercoaching Deutschland - Budgetmittel sind ausgeschöpft

Gründercoaching Deutschland - Budgetmittel sind ausgeschöpft

Das Budget für das Gründercoaching Deutschland aus KfW-Mitteln ist ausgeschöpft. Daher werden Anträge im Gründercoaching Deutschland ab sofort abgelehnt.

Die Beratungsförderprodukte Gründercoaching Deutschland, Turn Around Beratung und Runder Tisch werden ab 2016 in ein neues Förderkonzept für Beratungsleistungen beim BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) integriert. Die neue Richtlinie ist derzeit in Vorbereitung.

Antragsteller, die eine Ablehnung aufgrund der Budgetausschöpfung erhalten haben, können bei Vorliegen der Fördervoraussetzungen nach Veröffentlichung der Richtlinie einen Antrag für das neue Förderprodukt des BAFA stellen.

 Quelle: Rundschreiben KfW-Newsletter vom 24.11.15

 

Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Iserlohn mbH wird wieder Regionalpartner für das neue Förderangebot sein. Informationen finden Sie sobald uns die neuen Richtlinien vorliegen hier.

16.11.15 Umsatz der NRW-Industrie in den ersten neun Monaten 2015 um zwei Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Pressemitteilung von IT.NRW:

"Umsatz der NRW-Industrie in den ersten neun Monaten 2015 um zwei Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Düsseldorf (IT.NRW). Die nordrhein-westfälischen Industriebetriebe erzielten in den ersten neun Monaten dieses Jahres einen Umsatz von 229 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, entspricht dies einem Rückgang von 2,0 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Die Umsätze waren im Inlandsgeschäft um 3,0 Prozent und im Auslandsgeschäft um 0,8 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.

Den größten Anteil am Gesamtumsatz hatte in den ersten drei Quartalen 2015 die Chemische Industrie mit 31,8 Milliarden Euro Umsatz (-4,6 Prozent gegenüber 2014), gefolgt vom Maschinenbau (31,0 Mrd. Euro; -3,4 Prozent) sowie der Metallerzeugung und -bearbeitung (28,4 Mrd. Euro; -0,7 Prozent). Weitere wichtige Wirtschaftszweige in NRW waren der Automobilbau (23,6 Mrd. Euro; -2,1 Prozent), die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln (21,8 Mrd. Euro; -1,3 Prozent) sowie die Herstellung von Metallerzeugnissen (20,1 Mrd. Euro; +1,2 Prozent).

Die 5 112 in dieser Statistik erfassten Industriebetriebe hatten von Januar bis September 2015 im Schnitt 1 062 641 Beschäftigte; das waren 3 185 Personen weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Beschäftigungsstärkste Branche war der Maschinenbau (181 834 Personen, -2 714 gegenüber Januar bis September 2014). Im Bereich der Herstellung von Metallerzeugnissen waren 138 108 Personen (+1 337) und in der Metallerzeugung und -bearbeitung 104 185 Personen (+1 564) tätig.

Die Angaben beziehen sich auf Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes und des Bergbaus sowie der Gewinnung von Steinen und Erden mit 50 oder mehr tätigen Personen. Kleinere Betriebe mit weniger Beschäftigten werden nur einmal jährlich befragt. (IT.NRW)

(286 / 15) Düsseldorf, den 12. November 2015

Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise finden Sie im Internet unter: http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2015/pdf/286_15.pdf"

 

Quelle: Pressemitteilung IT.NRW vom 12.11.15

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