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06.11.15 Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe im Berichtsmonat September 2015

BMWi-Pressemitteilungen:

"Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe im Berichtsmonat September 2015

Die Produktion im Produzierenden Gewerbe ist im September nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt [2] gegenüber dem Vormonat um 1,1 % gesunken. Dabei nahm die Industrieproduktion um 1,4 % und die Produktion im Baugewerbe um 0,9 % ab.

Für das dritte Quartal ergibt sich für die Produktion im Produzierenden Gewerbe damit ein leichtes Minus von 0,3 %. Während die Bauleistung um 0,7 % ausgeweitet wurde, ging die Industrieproduktion um 0,5 % zurück. Dies liegt vor allem an der Entwicklung im Bereich der Vorleistungsgüter (-0,8 %) und der Konsumgüter (-0,9 %). Die Erzeugung von Investitionsgütern stagnierte nahezu (-0,1 %).

Nach der guten Entwicklung im ersten Halbjahr spürt die deutsche Industrie aktuell den leichten Gegenwind der Weltkonjunktur, insbesondere durch die Wachstumsverlangsamung in einigen größeren Schwellenländern. Angesichts der zurückhaltenden Entwicklung der Auftragseingänge im dritten Quartal haben die Unternehmen ihre Produktion etwas eingeschränkt. Das Geschäftsklima in der Industrie ist nach wie vor gut und spricht für eine zeitlich begrenzte Durststrecke.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 6. November 2015.
[2] Vorläufige Angaben; Saisonbereinigungsverfahren Census X-12-ARIMA."

 

 

Quelle: BMWi-Pressemitteilungen vom 6.11.2015


02.11.15 NRW-Industrie: Nachfrage im September um vier Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Pressemitteilung von IT.NRW:

" NRW-Industrie: Nachfrage im September um vier Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Düsseldorf (IT.NRW). Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im September 2015 preisbereinigt um vier Prozent niedriger als im September des Vorjahres und erreichten einen Indexwert von 95,3 Punkten (2010 = 100). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, war sowohl die Inlands- (-2 Prozent) als auch die Auslandsnachfrage (-6 Prozent) niedriger als im entsprechenden Vorjahresmonat.

(...) Die Gesamtentwicklung war in drei von vier Industriebereichen im September rückläufig: Die Auftragseingänge im Investitionsgüterbereich waren um fünf Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Auch die Hersteller von Vorleistungs- (-4 Prozent) und Verbrauchsgütern (-2 Prozent) verzeichneten eine geringere Nachfrage. Bei den Gebrauchsgütern (+4 Prozent) entwickelte sich die Auftragslage dagegen sowohl im In- als auch im Auslandsgeschäft positiv."

 

Quelle: Pressemitteilung IT.NRW vom 02.11.15

30.10.15 Gründercoaching Deutschland - Budgetmittel größtenteils ausgeschöpft

Das in 2015 zur Verfügung gestellte Budget für das Gründercoaching Deutschland aus KfW-Mitteln ist bereits größtenteils ausgeschöpft. Anträge auf das Gründercoaching Deutschland können weiterhin über die Antrags- und Regionalpartnerplattform gestellt werden. Diese werden, sofern alle Fördervoraussetzungen erfüllt sind, bis zur Ausschöpfung der vorhandenen Mittel bewilligt.

 Mehr Infos zum Programm gibt es hier.

 

Quelle: KfW Newsletter vom 29.10.15

21.10.15 Hagener Hochschulgespräche starten wieder

Pressemitteilung der Fachhochschule Südwestfalen vom 15.10.15:

Hagener Hochschulgespräche starten wieder / „Fortschrittsambivalenzen“ ist das zentrale Thema der 26. Auflage

Der „Gläserne Bürger“ des digitalen Zeitalters

Hagen. Kein Wintersemester an der Fachhochschule Südwestfalen ohne die Hagener Hochschulgespräche. Die erfolgreiche Vortragsreihe geht bei ihrer 26. Auflage unter dem Titel „Fortschrittsambivalenzen“ an den Start. An insgesamt fünf Terminen zwischen Oktober und Dezember referieren und diskutieren Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft über folgende thematische Schwerpunkte: Datenschutz, Industrie 4.0, Fairplay im Profisport, die mögliche Schieflage des Hochschulsystems sowie die Gefahren eines digitalen Blackouts.

Die Fachhochschule Südwestfalen und der Verein Deutscher Ingenieure laden auch in diesem Wintersemester zu den Hagener Hochschulgesprächen ein. Die Reihe steht unter dem Titel „Fortschrittsambivalenzen“ und startet am Donnerstag, 29. Oktober, mit einer Diskussion zur Frage „Wie unterdrück- und erpressbar ist der Gläserne Bürger?“.

In Zeiten einer vernetzten Gesellschaft wird das Thema Datenschutz zunehmend zur Herausforderung. Die Bezeichnung „Gläserner Bürger“ steht als Metapher für die vollständige Erfassung und Durchleuchtung eines Menschen sowie seines Verhaltens. Doch was bedeutet es, zunehmend transparenter zu werden? Mit welchen Gefahren sieht sich ein „Gläserner Bürger“ konfrontiert? Werden Menschen im digitalen Zeitalter vielleicht zunehmend unterdrück- und erpressbar?

„Diesen Fragen wollen wir nachgehen und zudem Impulse geben für ein bewussteres Agieren in einer vernetzten Welt“, erläutert Organisator Prof. Dr. Andre Coners. Dafür konnte er mit Marina Weisband von der Piratenpartei sowie „Zeit“-Redakteurin Angela Köckritz renommierte Referenten gewinnen. Köckritz machte sich als Ostasien-Korrespondentin und Autorin des Buches „Wolkenläufer“ einen Namen.

Der Vortrag beginnt am 29. Oktober um 17.30 Uhr im Audimax der Fachhochschule Südwestfalen, Haldener Str. 182 in Hagen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltungsreihe wird gefördert vom Verein der Freunde der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen e.V., Das komplette Programm der 26. Hagener Hochschulgespräche ist unter www.fh-swf.de zu finden.

 

Quelle: Fachhochschule Südwestfalen

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