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15.10.15 Neuaufstellung des Landesentwicklungsplans Nordrhein-Westfalen (LEP NRW)

INFO.KOMM 2015-05 von NRW.INVEST:

Neuaufstellung des Landesentwicklungsplans Nordrhein-Westfalen (LEP NRW)

Nach den grundlegenden Beschlüssen im April und Juni zur Auswertung des ersten Beteiligungsverfahrens hat die Landesregierung weitere Änderungen an dem Entwurf des Landesentwicklungsplans beschlossen. Hierzu wird ab Mitte Oktober für die Dauer von drei Monaten ein zweites Beteiligungsverfahren durchgeführt. Es geht um Detailanpassungen auf Basis aktueller Daten und eingegangener Bedenken und Anregungen. So wurden z.B. die zusammenfassende Darstellung der Änderungen aus dem Beteiligungsverfahren, ein überarbeitete Plankarte mit den zeichnerische Festlegungen und nachrichtliche Darstellungen sowie die Abbildung zum landesweiten Biotopverbund aktualisiert.

Wichtigster inhaltlicher Punkt ist die Aufnahme eines neuen Ziels zum Ausschluss von Fracking in unkonventionellen Lagerstätten. Der Entwurf des Landesentwicklungsplans sieht vor, landesweit die
Gewinnung von Erdgas auszuschließen, welches sich in sogenannten unkonventionellen Lagerstätten befindet.

https://land.nrw/de/pressemitteilung/neuaufstellung-des-landesentwicklungsplans-nordrhein-westfalen-lep-nrw

 

Quelle: INFO.KOMM 2015-05 vom 15.10.15 von NRW.INVEST


09.10.15 Norderweiterung des Gewerbegebietes Sümmern-Rombrock

Pressemitteilung der Stadt Iserlohn von Freitag, 9. Oktober 2015:

"Norderweiterung des Gewerbegebietes Sümmern-Rombrock – Bau der Erschließungsstraße hat begonnen

Iserlohn. Die Stadt Iserlohn beginnt mit der Norderweiterung des Gewerbegebietes Sümmern-Rombrock. Nördlich des Unternehmens Kirchhoff Witte GmbH wird eine rund vier Hektar große Gewerbefläche erschlossen, die sofort vermarktet werden kann. Mittelfristig soll die Fläche um weitere zwei Hektar ergänzt werden.

Das von der Stadt beauftragte Bauunternehmen Hugo Schneider GmbH aus Hamm hat in dieser Woche mit dem Bau einer zirka 660 Meter langen Erschließungsstraße begonnen, die die neue Gewerbefläche an die Straße Hegestück anbinden wird. Die 6,50 Meter breite Fahrbahn verläuft zwischen den Firmen Kirchhoff Witte und Lobbe und endet in einem großen Wendekreis. Es sind etwa 4 300 m² Asphaltfahrbahn herzustellen. Der seitliche Gehweg wird gepflastert.

Die Verkehrsfläche wird auf den ersten 350 Metern im Zuge der Bauarbeiten komplett fertig gestellt, während die weiteren 310 Meter zunächst als Baustraße angelegt und nach Ansiedlung der Gewerbebetriebe abschließend als Straße fertig gebaut werden.
Ein Grundstück mit einer Größe von rund 1,6 Hektar ist bereits verkauft, die restliche Fläche steht noch zum Verkauf.

Um die zu bebauende Fläche einzuebnen, müssen fast 48 000 m³ Boden bewegt werden, davon fast 10 000 m³ Mutterboden. Ein Teil des Bodens wird aufbereitet und im Gebiet wieder eingebaut, ein großer Teil muss jedoch abgefahren werden.

Zur Versorgung der Gebäude legen die Stadtwerke Iserlohn in dem Zuge alle Versorgungsleitungen in die Straße, ebenso beabsichtigt die Telekom, ein Schutzrohr für eine Telefonleitung mit zu verlegen.

Der öffentliche Verkehr wir durch die Arbeiten nur minimal beeinträchtigt. Nur bei den Straßenbauarbeiten zur Anbindung an die Straße Hegestück können geringfügige Behinderungen auftreten. Die Stadt Iserlohn bittet dafür um Verständnis.

Wenn alles planmäßig läuft, sollen die Arbeiten im April 2016 beendet sein. Die Kosten für die Straßenbau‑ und Planierungsarbeiten betragen rund 1,4 Mio. Euro. Den Baubeschluss fasste der Rat der Stadt Iserlohn am 23. Juni 2015.

Einmal wöchentlich, jeweils montags um 14 Uhr, findet eine Baubesprechung im Baustellenbereich statt. Dann stehen Vertreter der Stadtverwaltung und der Baufirma allen Interessierten für Fragen und Informationen zur Verfügung. Ansprechpartner im Iserlohner Rathaus ist Bauleiter Andreas Jaeckel vom Bereich Stadtbauwesen, Telefon 02371 / 217‑2732, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!"

 

Quelle: Stadt Iserlohn

06.10.15 Iserlohn ist Vorreiter bei effizienter Elektromobilität

Gemeinsame Pressemitteilung von Stadt Iserlohn und Stadtwerke Iserlohn:

"Iserlohn ist Vorreiter bei effizienter Elektromobilität

Iserlohn.

Ein intelligentes Ladekabel macht Heimatstrom zum Mitnehmen möglich: Das Pilotprojekt der Stadt Iserlohn, der Stadtwerke und des preisgekrönten Berliner Start-Up Unternehmens ubitricity eröffnet Autofahrern zukünftig überall das Laden und Abrechnen von Ökostrom.

Die Stadt Iserlohn wird Modellkommune für Elektromobilität: An 17 verschiedenen Orten können schon bald Besitzer und Mieter von Elektrofahrzeugen innerhalb der Stadt ihren Heimatstrom auftanken, ohne sich um eine komplizierte Abrechnung vor Ort zu sorgen. Dahinter steht das simple Ladekonzept der Firma ubitricity. Autofahrer nehmen ihr intelligentes Ladekabel „SmartCable“ mit ihrem Stromvertrag zu jedem Ladepunkt mit – die Autorisierung und Freischaltung sowie die Datenübermittlung zur Rechnungsstellung werden vom System automatisch übernommen.

„Ich freue mich, dass wir beim Ausbau von Infrastruktur für Elektroautos neue Wege gehen und damit eine Vorreiterrolle für bezahlbare Elektromobilität in Deutschland übernehmen“, sagt Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens. „Mit der Einweihung des ersten innovativen Ladepunktes verbinde ich den Wunsch, dass sich alternative Antriebe im Sinne von Umwelt- und Klimaschutz gegenüber Verbrennern durchsetzen. Wir haben dazu heute den Anfang gemacht und erlauben bald auch das freie Parken für Elektrofahrzeuge in unserer Stadt.“

Die Stadtwerke Iserlohn starteten das Pilotprojekt mit dem Berliner Start-up-Unternehmen ubitricity, das mit seinem zukunftsweisenden System international aufhorchen ließ und vom Bundesministerium für Wirtschaft gefördert wird, im März 2015. Zum Markteintritt des Unternehmens wird nun weiter aufgestockt. „Bei ubitricity hat uns von Anfang an die Möglichkeit fasziniert, den Strom von Iserlohn aus überall hin mitzunehmen“, so Reiner Timmreck, Geschäftsführer der Stadtwerke Iserlohn, am Mittwoch (30. September) während einer Pressekonferenz, zu der die Stadt Iserlohn aus Anlass der offiziellen Inbetriebnahme des ersten Ladepunktes am Parkplatz Trift eingeladen hat. Sowohl die Stadt als auch die Stadtwerke sind am Pilotprojekt gleichermaßen beteiligt – die Stadtwerke stellen den Sauerlandstrom bereit, die Stadt die Infrastruktur.

„Als Stadtwerke setzen wir seit Jahren auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Deshalb begrüßen wir es sehr, dass der Rat der Stadt Iserlohn in seiner Sitzung am 22. September den Aktionsplan Elektromobilität beschlossen hat“, so Timmreck. Ein wichtiger Bestandteil dieses Planes ist der Ausbau der Infrastruktur zum Laden von Elektroautos, die dadurch an Attraktivität gewinnen sollen. Die Ladepunkte in Verbindung mit dem intelligenten Ladekabel seien ein weiterer Schritt in der Strategie, Straßenlärm und Abgasbelastung in Iserlohn zu verringern.

Mit ubitricity haben die Iserlohner einen Hersteller und Dienstleister gefunden, mit dem Elektromobilität im Alltag zum Kinderspiel wird: Das SmartCable enthält alle Technologie zur Freischaltung, Messung und Datenübertragung und bildet damit das Herzstück des Systems. Durch die Verlagerung der aufwendigen und kostspieligen Technologie ins Kabel werden bei ubitricity Ladepunkte auf einfache schaltbare Systemsteckdosen reduziert. Die Authentifizierung erfolgt zu Beginn des Ladevorgangs automatisch – dann wird der Ladepunkt freigeschaltet und Strom fließt. Geladen wird dabei immer der vom Autofahrer ausgewählte Strom zum vertragsbedingten Tarif. Die Verbrauchsdaten werden automatisch via Mobilfunk übertragen. Mit einer Web-App kann jederzeit auf die Daten zugegriffen werden – egal ob in Iserlohn, Berlin oder einer anderen Stadt in Deutschland.

Ladepunkte können, wie von der Stadt Iserlohn, ohne hohe Kosten für die Installation aufgebaut und nahezu ohne laufende Kosten betrieben werden.

„Mit unseren neuen Lösungen zum Laden und Abrechnen für E-Mobilität haben wir den Grundstein für die flächendeckend bezahlbare und nachhaltige Versorgung von Elektrofahrzeugen gelegt“, erläutert ubitricity-Mitgründer und Geschäftsführer Dr. Frank Pawlitschek. „Die Technologie bietet perspektivisch über das SmartCable sogar die Möglichkeit, regenerativ erzeugten Strom, z.B. von der Photovoltaikanlage auf dem eigenen Hausdach, an anderen Orten zu laden – beispielsweise bei der Arbeit oder auf Reisen in andere Städte“.

ubitricity wurde 2008 in Berlin gegründet. Für seine innovative Technologie wurde das Unternehmen bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Energy Award 2014 und der Aufnahme in die Global Cleantech 100-Liste. Investoren sind neben der Heinz Dürr Investment EDF Deutschland, die IBB Beteiligungsgesellschaft, der Wagniskapitalgeber Earlybird und Business Angels."

 

154528PStellten bei einem Pressegespräch das Pilotprojekt von Stadt Iserlohn, Stadtwerke und dem Berliner Start-Up Unternehmen ubitricity für Elektromobilität vor (v.l.):

Reiner Timmreck, Stadtwerke-Geschäftsführer, Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens, der städtische Ressortleiter Mike Janke, ubitricity-Projektmanager Dr. Niklas Schirmer und die städtische Klimaschutzbeauftragte Ulrike Badziura.

 

 

 

 

 

Quelle: Stadt Iserlohn und Stadtwerke Iserlohn

08.10.15 Gabriel: Weitere 13 Millionen Euro für Existenzgründungen und junge Unternehmen aus dem Mikromezzaninfonds

Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie:

"Gabriel: Weitere 13 Millionen Euro für Existenzgründungen und junge Unternehmen aus dem Mikromezzaninfonds

Das Bundeswirtschaftsministerium stockt den sogenannten Mikromezzaninfonds bis zum Ende des Jahres 2015 um weitere 13 Millionen Euro auf. Der Fonds bietet Existenzgründerinnen und - gründern sowie jungen Unternehmen Eigenkapital bis zu 50.000 Euro für die Realisierung von Geschäftsideen. Mangels Eigenkapital und finanzieller Sicherheiten haben Gründer und junge Unternehmen oft keinen Zugang zu Bankkrediten. Deshalb steuert der Fonds hier gezielt gegen.

Erstmalig hat das BMWi den Mikromezzaninfonds im Herbst 2013 mit 35 Millionen Euro aus dem ERP-Sondervermögen und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) aufgelegt. Aufgrund der hohen Nachfrage auf Gründerseite wurde sein Volumen Mitte des Jahres 2014 verdoppelt und wird jetzt erneut aufgestockt. Im Rahmen der folgenden ESF-Förderperiode 2014-2020 soll der Mikromezzaninfonds mit einem Volumen in Höhe von 85 Millionen Euro neu aufgelegt werden.

Von September 2013 bis Juni 2015 wurden deuschlandweit bereits 1400 Beteiligungen mit einem Volumen von rund 59 Millionen Euro zugesagt. Ein Großteil der Mittel floss besonderen Zielgruppen des Fonds, wie z. B. "Unternehmerinnen", "Unternehmensleitungen mit Migrationshintergrund" oder "Gründungen aus der Arbeitslosigkeit" zu. Die stillen Beteiligungen aus dem Fonds werden über das Netzwerk der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften überall in Deutschland mit einer Laufzeit von bis zu 10 Jahren, einer festen Vergütung von 8 % p.a. und einer gewinnabhängigen Komponente in Höhe von 1,5 % p.a. angeboten. Verwaltet wird der Fonds von der NBank, der Investitions- und Förderbank Niedersachsen. Die Bewilligungen erfolgen nach Vorliegen der Auswahlkriterien und im Rahmen der verfügbaren Fördermittel.

Weitere Informationen finden Sie unter www.mikromezzaninfonds-deutschland.de."

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, 28.09.15

01.10.15 NRW-Exporte im Juli um 1,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor

Pressemitteilung von IT.NRW:

"NRW-Exporte im Juli um 1,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor

Düsseldorf (IT.NRW). Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im Juli 2015 Waren im Wert von 15,8 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 1,1 Prozent mehr als im Juli 2014. Der Wert der Importe lag mit 18,1 Milliarden Euro um 5,3 Prozent über dem entsprechenden Vorjahresergebnis.

Im Warenaustausch mit den Ländern der Europäischen Union (EU 28) fielen die Ausfuhren im Juli 2015 mit 10,1 Milliarden Euro um 2,7 Prozent höher aus als ein Jahr zuvor; die Einfuhren summierten sich hier auf 11,0 Milliarden Euro (+5,8 Prozent). Der Wert der Exporte in die Nicht-EU-Staaten verringerte sich um 1,8 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro; bei den Importen war ein Zuwachs (+4,6 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro) zu verzeichnen.

Infografik:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2015/251_15.png

Von Januar bis Juli 2015 summierte sich der Exportwert auf 107,5 Milliarden Euro (+1,6 Prozent) und der Einfuhrwert auf 121,6 Milliarden Euro (+1,5 Prozent).

Hinweis: Da in den Importen auch Lieferungen nach NRW enthalten sind, die hier auf Lager genommen und anschließend in andere Bundesländer weitergeleitet werden, ist eine Saldierung von Exporten und Importen nur begrenzt sinnvoll."

 

Quelle: IT.NRW

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