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23.09.15 KWK-Kommune Iserlohn - Förderbescheide übergeben

Pressemitteilung der Stadt Iserlohn:

"KWK-Kommune Iserlohn: Umweltminister Remmel übergibt neun Förderbescheide an Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens

Iserlohn. Der erste Baustein für die praktische Umsetzung des Projektes Kraft-Wärme-Kommune Iserlohn ist gelegt. Am heutigen Mittwoch (23. September) konnte Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens im Beisein von Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Klaus Weimer und Klimaschutzbeauftragter Ulrike Badziura insgesamt neun Zuwendungsbescheide aus den Händen von Landes-Umweltminister Johannes Remmel in Empfang nehmen.

Im Rahmen des Projektes Kraft-Wärme-Kommune Iserlohn beabsichtigt die Stadtwerke Iserlohn GmbH den Einbau von Mikro KWK-Anlagen in öffentlichen Gebäuden. Die KWK-Anlagen sollen die bestehenden Heizungsanlagen durch Kraft-Wärme-Kopplung optimieren und so einen Teil des Eigenbedarfes an Strom und Wärme abdecken. Wegen des vergleichsweise hohen elektrischen Wirkungsgrades eignen sich hierfür besonders Brennstoffzellensysteme. Sie tragen in jedem Gebäude direkt zur CO2-Einsparung bei und setzen damit einen weiteren Schritt zum Erreichen der Klimaschutzziele in Iserlohn.

Für folgende neun Projekte in städtischen Immobilien wurden Förderanträge gestellt:

  • Saatschule Iserlohn LSB, Saatweg 31
  • Bartholomäus-Grundschule, Unterfeldstraße 12
  • Grundschule Hennen Neubau, Hennener Straße 43
  • Grundschule Kilian/Förderschule Brabeckschule, Im Nordfeld 8
  • Grundschule Sümmern, Burggräfte 15
  • Albert-Schweitzer-Sporthalle, Brabeckstraße 41
  • Turnhalle, Kirchstraße 2
  • Turnhalle Dröschede, Im Hütten 3
  • Friederike-Fliedner Berufskolleg, Brüderstraße 20

„Als Modellkommune haben wir eine Vorbildfunktion. Mit der Umsetzung der ersten KWK-Projekte in städtischen Immobilien erfüllen wir nicht nur diese Aufgabe, sondern übernehmen auch eine Vorreiterrolle, vor allem, was den sparsamen Umgang mit Ressourcen betrifft“, so Dr. Peter Paul Ahrens.

Die Förderanträge wurden von der Bezirksregierung Arnsberg geprüft und für förderfähig befunden. Die Übergabe der Förderbescheide erfolgte im Rahmen des 2. KWK-Forums NRW in Düsseldorf. Die Förderhöhe beläuft sich auf 38.500 Euro. Die Investitionen der Stadtwerke Iserlohn in die Brennstoffzellen (inklusive Montage) belaufen sich auf zirka 198.000 Euro.

„Energiewende ist auch Bürgerwende“, sagt der Geschäftsführer der Stadtwerke Iserlohn. „Durch den Einsatz dieser Technologie kann jeder Haushalt unmittelbar etwas zur Energieeffizienz und damit zum Klimaschutz beitragen.“

Alle Informationen zur KWK-Kommune Iserlohn finden Interessierte im Internet unter http://www.kwk-kommune-iserlohn.de. Dort gibt es auch einen von Studenten der BITS Iserlohn erstellten Kurzfilm, der die Kraft-Wärme-Kopplung einfach erklärt."

 

Quelle: Stadt Iserlohn


23.09.15 NRW: Weniger Insolvenzen bei Unternehmen und Verbrauchern im ersten Halbjahr 2015

Pressemitteilung von IT.NRW:

"NRW: Weniger Insolvenzen bei Unternehmen und Verbrauchern im ersten Halbjahr 2015

Düsseldorf (IT.NRW). Im ersten Halbjahr 2015 wurden bei den Amtsgerichten in Nordrhein-Westfalen 15 783 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 4,4 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (damals: 16 515 Fälle). Die von den Gläubigern angemeldeten voraussichtlichen Forderungen summierten sich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres auf 3,0 Milliarden Euro und waren damit um 9,1 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor (Januar bis Juni 2014: 3,3 Milliarden Euro).

3 716 Insolvenzen betrafen Unternehmen (z. B. Gesellschaften, Firmen, Betriebe oder selbstständig tätige Personen mit mindestens 20 Gläubigern); das waren 3,8 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2014 (damals: 3 861 Fälle). Außerdem beantragten 10 435 Verbraucher (z. B. selbstständig tätige Personen mit weniger als 20 Gläubigern, Arbeitnehmer, Rentner oder Arbeitslose) die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen war damit um 6,5 Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (Januar bis Juni 2014: 11 158 Fälle).

Wie die Statistiker weiter mitteilen, wurden 40 Insolvenzverfahren an einem nordrhein-westfälischen Amtsgericht eröffnet, bei denen der Sitz bzw. der Wohnort des Schuldners außerhalb Nordrhein-Westfalens lag. (IT.NRW)"

 

Quelle: IT.NRW

17.09.15 Südwestfalen: 3,5 Mio. EUR für Zukunftsprojekte

Pressemitteilung der Südwestfalen Agentur GmbH vom 11.09.15:

"Südwestfalen punktet: 3,5 Mio. EUR für Zukunftsprojekte

Gute Konzepte und kluge Ideen überzeugen Jury beim „Regio.NRW“

Südwestfalen, 9. September. Die Würfel sind gefallen – Südwestfalen könnte schon bald gut 3,5 Millionen Euro in zukunftsweisende Projekte der Wirtschaftsförderung investieren. Dabei erhält die Region Förderung aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), die durch das NRW-Wirtschaftsministerium über den Projektaufruf „Regio.NRW“ zur Verfügung gestellt werden.

Eine Jury hat jetzt die fünf südwestfälischen Projektideen zur Förderung weiterempfohlen und somit den Weg für weitere Maßnahmen geebnet, die die Region in ihrer Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit unterstützen. „Südwestfalen hat mit gutem Konzept und klugen Projektideen überzeugt. Jetzt können wichtige Zukunftsthemen unserer Region mit neuer Kraft angegangen werden“, freute sich Hubertus Winterberg, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur, über das positive Votum der Jury. „Dieser Erfolg ist Ergebnis und Beleg des guten Miteinanders in Südwestfalen. Darauf können wir stolz sein.“

Die Bandbreite der eingereichten Wettbewerbsbeiträge ist groß und reicht vom Thema „Mittelstand 4.0“ über das „Zukunftslabor Einzelhandel Südwestfalen 2020“ und „Innovationsfabrik“ bis hin zum „Gesundheitscampus – gesund.leben.lernen“ und der „Südwestfälischen Qualitätsoffensive der Willkommenskultur“. Mit regionalen Partnern hatte die Südwestfalen Agentur im Frühjahr ein Integriertes Handlungskonzept entwickelt, das den Handlungsbedarf aufzeigte und die Projekte mit einer gemeinsamen Zielrichtung verband.

„Ein starkes Land braucht starke Regionen, die sich spezialisieren und ihre Stärken ausbauen“, sagte Wirtschaftsminister Garrelt Duin bereits zum Start des Wettbewerbsaufrufs. „Deshalb wollen wir die Akteure vor Ort darin unterstützen, Strategien und Projekte umzusetzen, die ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern.“ Die Qualität der ausgewählten Projekte sei beeindruckend, unterstrich der NRW-Wirtschaftsminister nach Abschluss der zweiten Wettbewerbsstufe. Ein Großteil befasse sich mit der Digitalisierung; das sei ein gutes Zeichen für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen.

Landesweit wurden 44 Projekte zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung der Regionen in Nordrhein-Westfalen ausgewählt. Die entsprechenden Förderanträge können jetzt bei den zuständigen Bezirksregierungen gestellt werden. Erste Bewilligungen sollen noch in diesem Jahr erfolgen."

 

Pressekontakt:
Südwestfalen Agentur GmbH
Christian Janusch
Tel. 02761 – 83511 13
Fax 02761 – 83511 29
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.suedwestfalen.com

21.09.15 NRW: Ein Prozent weniger Gewerbeanmeldungen im ersten Halbjahr 2015

Pressemitteilung von IT.NRW:

"NRW: Ein Prozent weniger Gewerbeanmeldungen im ersten Halbjahr 2015

Düsseldorf (IT.NRW). Im ersten Halbjahr 2015 wurden bei den nordrhein-westfälischen Gewerbeämtern insgesamt 79 541 Gewerbe angemeldet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 1,0 Prozent weniger Anmeldungen als von Januar bis Juni 2014. Die Zahl der Gewerbeabmeldungen sank im selben Zeitraum um 4,3 Prozent auf 73 940.

Die meisten Anmeldungen waren gewerbliche Neuerrichtungen (66 437). Dabei handelte es sich in 12 633 Fällen um Betriebsgründungen, bei denen aufgrund der voraussichtlichen Beschäftigtenzahl oder der Rechtsform eine größere wirtschaftliche Substanz vermutet werden kann. Bei 344 Gewerbeanzeigen handelte es sich um Umwandlungen. Von den übrigen 53 460 Neugründungen wurden 27 469 im Nebenerwerb und 25 991 als Kleinbetrieb angemeldet.

Weitere Anmeldungen wurden von Januar bis Juni 2015 bei den Gewerbeämtern für Zuzüge aus anderen Meldebezirken (7 615) sowie für Übernahmen (5 489) bereits bestehender Betriebe abgegeben.

Bevorzugte Rechtsform in den ersten sechs Monaten des Jahres 2015 war mit 63 286 Gewerbeanmeldungen das Einzelunternehmen. In 6 031 Fällen wurde eine Personengesellschaft und in 9 678 Fällen eine GmbH angemeldet. Darunter befanden sich 1 942 Anmeldungen in der Sonderform einer haftungsbeschränkten Unternehmergesellschaft, bei denen sich Unternehmer bereits mit einem Euro Stammkapital selbstständig machen können.

Den größten Anteil an der Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen hatte in Nordrhein-Westfalen im ersten Halbjahr 2015 der Bereich "Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen" mit 19 582 Gewerbeanmeldungen (24,6 Prozent), gefolgt vom Baugewerbe mit 11 740 Anmeldungen (14,8 Prozent).

Bei der Interpretation der Zahlen ist zu beachten, dass es sich bei den Gewerbemeldungen um Absichtserklärungen handelt. Den Statistikern liegen keine Informationen darüber vor, ob das an- bzw. abgemeldete Gewerbe auch tatsächlich ausgeübt wird bzw. wurde. (IT.NRW)

Ergebnisse für Gemeinden, Städte und Kreise finden Sie im Internet unter:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2015/pdf/226_15.pdf"

Quelle: IT.NRW

02.09.15 ÖKOPROFIT Märkischer Kreis 2015 - Anmeldungen ab sofort möglich

oekoprofit
ÖKOPROFIT Märkischer Kreis 2015 - Anmeldungen ab sofort möglich

Kosten senken, Umwelt schonen

Märkischer Kreis, 02.09.2015. Was über 1.700 Unternehmen in Nordrhein-Westfalen bereits durchlaufen haben, soll nun auch im Märkischen Kreis umgesetzt werden: Noch in diesem Jahr soll ein ÖKOPROFIT-Projekt starten. Zehn bis 15 Unternehmen können sich gemeinsam auf die Suche nach Möglichkeiten machen, durch Umweltmaßnahmen ihre Kosten zu senken. „Wir setzen als Märkischer Kreis nicht nur selbst Akzente beim Klimaschutz“, so Landrat Thomas Gemke. „Gemeinsam mit allen Projektpartnern wollen wir auch Unternehmen dabei unterstützen, ressourceneffizient zu wirtschaften und gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und zu verbessern.“

Die Partner des ÖKOPROFIT-Projektes sind neben dem Märkischen Kreis die Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis mbH (GWS), die Gemeinde Schalksmühle und die Städte Halver, Hemer, Iserlohn und Lüden-scheid. Diese hatten am Montag 31. August 2015 gemeinsam zu einer Informationsveranstaltung in das Kunststoff-Institut in Lüdenscheid eingeladen..

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