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26.03.15 Hoch dotiertes Forschungsprojekt an der Fachhochschule Südwestfalen

Pressemitteilung der Fachhochschule Südwestfalen:


 
RAPIDO soll Unternehmen vor teuren Fehlern in der Entwicklungsphase bewahren

Hagen. An der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen wird geforscht. In Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie in Aachen läuft an der Hochschule derzeit das Forschungsprojekt RAPIDO. Dabei geht es um die Bestimmung von Produktreifegraden in frühen Entwicklungsphasen. Profitieren sollen am Ende kleine und mittelständische Unternehmen.

 Je eher man einen Fehler findet, desto besser. Das gilt insbesondere dann, wenn ein zu spät entdeckter Fehler fatale Konsequenzen haben und so zum Beispiel einen ganzen Betrieb in wirtschaftliche Schieflage bringen kann. „Es gibt den Trend, dass auch kleinere Betriebe nicht mehr nur produzieren, sondern auch immer stärker in den Entwicklungsprozessen mitarbeiten“, erklärt RAPIDO-Projektleiter Prof. Dr. Karsten Fleischer, „und wir wollen mit RAPIDO Hilfestellungen erarbeiten, die mögliche technische Probleme bei der Produktentwicklung möglichst früh identifizieren können.“ Dabei werden beispielsweise kostengünstige Nutzungsmöglichkeiten von Expertenwissen und auch die Anwendung moderner Simulationsverfahren speziell für klein- und mittelständische Unternehmen erforscht.

Bei einem ersten Treffen mit den insgesamt neun beteiligten Firmen wurden zunächst deren Anforderungen aufgenommen. Im nächsten Schritt geht es darum, in Vor-Ort-Besuchen den Ablauf von Entwicklungsprozessen zu analysieren. „Ziel ist, typische Risiken bei der Produktentwicklung zu identifizieren, um mit unserer Methode genau an diesen Schwachstellen anzusetzen“, sagt Projektmitarbeiterin Alexandra Kandt. Der Projektzeitraum beträgt zwei Jahre. „Am Ende soll eine Methode stehen, die kleine und mittelständische Unternehmen als Handlungsempfehlung durch den Entwicklungsprozess führen kann“, erläutert Alexandra Kandt. Und diese Methode soll branchenübergreifend funktionieren. „Es geht ganz allgemein darum, die Produktreife so früh und so objektiv wie möglich zum Beispiel durch Expertenwissen und Simulationen abzuschätzen“, so Alexandra Kandt.

Rapido wird mit etwa 180.000 Euro für die Fachhochschule Südwestfalen aus Bundesmitteln gefördert. Über die jüngste Forschungsaktivität im Fachbereich Technische Betriebswirtschaft freut sich auch Dekan Prof. Dr. Andreas de Vries: „Forschung ist Teil unseres Auftrages. Und da sie uns wie in diesem Fall viel Input von außen verschafft, hat sie wiederum aktuellen Einfluss auf die Lehre.“
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Quelle: Fachhochschule Südwestfalen


25.03.15 NRW-Gastgewerbe erzielte im Januar 2,1 Prozent höhere Umsätze als ein Jahr zuvor

Pressemitteilungen von IT.NRW:


 
NRW-Gastgewerbe erzielte im Januar 2,1 Prozent höhere Umsätze als ein Jahr zuvor


Im Januar 2015 waren die Umsätze im nordrhein-westfälischen Gastgewerbe real - also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung - um 2,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, stiegen die Umsätze nominal um 4,7 Prozent. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe war um 2,9 Prozent höher als im Januar 2014.

Die Entwicklung verlief im Januar 2015 in den beiden Wirtschaftszweigen des nordrhein-westfälischen Gastgewerbes positiv: Der reale Umsatzzuwachs gegenüber dem Vorjahr war dabei in der Gastronomie (+2,8 Prozent) höher als im Bereich der Beherbergung (+0,3 Prozent).

In der monatlichen Stichprobenerhebung werden nur Unternehmen des Gastgewerbes mit einem jährlichen Mindestumsatz von 150 000 Euro befragt. (IT.NRW)

Weitere Hinweise zur Monatserhebung im Gastgewerbe finden Sie unter:
www.it.nrw.de/statistik/m/daten/Textdateien/r521Text_gastgewerbe.html"

Quelle: Pressemitteilungen von IT.NRW

23.03.15 Niederlande bleiben wichtigster Handelspartner der NRW-Wirtschaft

Pressemitteilungen von IT.NRW:


 
Niederlande bleiben wichtigster Handelspartner der NRW-Wirtschaft


Im Jahr 2014 exportierte die nordrhein-westfälische Wirtschaft Waren im Wert von 19,4 Milliarden Euro in die Niederlande (gegenüber 2013: +1,2 Prozent). Damit bleiben die Niederlande weiterhin das wichtigste Abnehmerland NRWs; Hauptausfuhrgüter waren chemische Erzeugnisse (4,0 Milliarden Euro). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, folgten Frankreich (16,0 Mrd. Euro; -1,0 Prozent) und das Vereinigte Königreich (12,2 Mrd. Euro; +6,4 Prozent) auf den Plätzen zwei und drei. Alle EU-Länder zusammen nahmen Waren im Wert von 116,6 Milliarden Euro ab; das waren nahezu zwei Drittel der gesamten NRW-Exporte.

Infografik:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2015/56_15.png

Auch bei den Importen führten im Jahr 2014 die Niederlande die Rangliste der wichtigsten Lieferländer Nordrhein-Westfalens an: Von dort bezog NRW Waren im Wert von 37,6 Milliarden Euro (-4,8 Prozent). Haupteinfuhrgüter waren Erdöl und Erdgas (10,8 Milliarden Euro). Auf den weiteren Plätzen rangierten die Volksrepublik China (23,1 Mrd. Euro; +12,4 Prozent), Belgien (13,4 Mrd. Euro; ±0 Prozent), Frankreich (13,1 Mrd. Euro; -0,7 Prozent) und Italien (9,8 Mrd. Euro; +1,9 Prozent). Auch bei den Importen stammten nahezu zwei Drittel aller Einfuhren aus EU-Ländern. (IT.NRW)

Daten zu weiteren Handelspartnern Nordrhein-Westfalens finden Sie unter:
www.it.nrw.de/statistik/l/index.html"

Quelle: Pressemitteilungen von IT.NRW

25.03.15 Drei Viertel der 9,1 Millionen Erwerbstätigen in NRW sind im Dienstleistungssektor tätig

Pressemitteilungen von IT.NRW:


 
Drei Viertel der 9,1 Millionen Erwerbstätigen in NRW sind im Dienstleistungssektor tätig


Die Zahl der Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen belief sich im Jahr 2014 auf nahezu 9,1 Millionen; das waren rund 0,5 Prozent mehr als im Jahr 2013. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren drei Viertel (6,9 Millionen) der Erwerbstätigen im Dienstleistungssektor tätig. Den höchsten prozentualen Anstieg der Erwerbstätigenzahl ermittelten die Statistiker im Jahr 2014 im Bereich "Land- und Forstwirtschaft und Fischerei" (+2,5 Prozent), zu dem allerdings nur 0,9 Prozent aller Erwerbstätigen zählen. Zuwächse verzeichneten auch die Bereiche "Finanz-, Versicherungs- Unternehmensdienstleister, Grundstücks- und Wohnungswesen" (+1,1 Prozent) sowie "Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung, Gesundheit; private Haushalte" (+1,0 Prozent). Im Produzierenden Gewerbe (-0,8 Prozent) und im Baugewerbe (-0,5 Prozent) war die Zahl der Erwerbstätigen hingegen niedriger als ein Jahr zuvor.

Infografik:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2015/67_15.png

Die hier vorgestellten Zahlen beruhen auf vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises "Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder", dem auch IT.NRW angehört. In die Erwerbstätigenrechnung einbezogen sind neben den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auch Beamte, Selbstständige, mithelfende Familienangehörige und geringfügig Beschäftigte. Aufgrund einer Revision im Jahr 2014, in der u. a. die überarbeitete Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit berücksichtigt wurde, sind die Werte mit den entsprechenden Vorjahresergebnissen nur bedingt vergleichbar. (IT.NRW)"

Quelle: Pressemitteilungen von IT.NRW

23.03.15 Produktion im NRW-Bauhauptgewerbe im Januar 2015 um 4,5 Prozent gesunken

Pressemitteilungen von IT.NRW:


 
Produktion im NRW-Bauhauptgewerbe im Januar 2015 um 4,5 Prozent gesunken

Die Produktion des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes war im Januar 2015 um 4,5 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, lag die Produktion sowohl im Hochbau (-3,8 Prozent) als auch im Tiefbau (-5,3 Prozent) unter dem Niveau von Januar 2014.


Innerhalb des Hochbaus wurde für den Wohnungsbau ein Zuwachs (+7,6 Prozent) verzeichnet. Hingegen lag die Produktion im gewerblichen und industriellen Hochbau (-9,1 Prozent) sowie im öffentlichen Hochbau (-16,4 Prozent) unter dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahresmonats.

Im Tiefbau entwickelte sich die Bauleistung in allen Bereichen negativ: Im Straßenbau (-9,7 Prozent), im gewerblichen und industriellen Tiefbau (-1,7 Prozent) und im sonstigen öffentlichen Tiefbau (-6,7 Prozent) wurde weniger produziert als ein Jahr zuvor. (IT.NRW)"

Quelle: Pressemitteilungen von IT.NRW