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12.06.17 NRW: Zahl der Insolvenzen sank im ersten Quartal 2017 um 4,7 Prozent

Pressemitteilung von IT.NRW vom 08.06.17

 

"NRW: Zahl der Insolvenzen sank im ersten Quartal 2017 um 4,7 Prozent

 

Düsseldorf (IT.NRW). Im ersten Quartal des Jahres 2017 wurden bei den Amtsgerichten in Nordrhein-Westfalen 7 123 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das 4,7 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (damals: 7 471 Fälle). Die Höhe der voraussichtlichen Forderungen (d. h. alle Forderungen, die von den Gläubigern bis zum Zeitpunkt der Datenübermittlung an die Statistiker bei den Amtsgerichten angemeldet wurden) nahm in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 34,0 Prozent ab und summierte sich auf 1,2 Milliarden Euro (Januar bis März 2016: 1,9 Milliarden Euro).

1 503 Insolvenzverfahren in Nordrhein-Westfalen betrafen Unternehmen; das waren 9,9 Prozent weniger als im ersten Quartal 2016 (damals: 1 669 Fälle). Die voraussichtlichen Forderungen beliefen sich auf 0,8 Milliarden Euro und waren damit um 42,9 Prozent niedriger als im ersten Vierteljahr 2016 (damals: 1,4 Milliarden Euro). Zum Zeitpunkt der Antragstellung waren von den Unternehmensinsolvenzen 8 347 Beschäftigte betroffen; das waren 4,1 Prozent mehr als von Januar bis März 2016 (damals: 8 017 Beschäftigte). Dabei ist zu beachten, dass den Statistikern nicht zu allen Insolvenzverfahren Angaben zu den Beschäftigten übermittelt werden.

Im ersten Quartal 2017 beantragten neben den Unternehmen 4 564 Verbraucher (z. B. Arbeitnehmer, Rentner oder Arbeitslose) die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens; das waren 6,4 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (damals: 4 878 Fälle). Ehemals selbstständig Tätige meldeten in 834 Fällen (+15,8 Prozent) Insolvenz an. Die hieraus resultierenden voraussichtlichen Forderungen waren mit 152 Millionen Euro um 5,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor (144 Mio. Euro). 222 Verfahren (+8,8 Prozent) betrafen Nachlässe, Gesamtgut und natürliche Personen als Gesellschafter.

Wie die Statistiker weiter mitteilen, können Insolvenzgerichte die Eröffnung von Insolvenzverfahren "mangels Masse" ablehnen, falls das verfügbare Vermögen des Schuldners voraussichtlich nicht ausreicht, um die Kosten des Verfahrens zu begleichen. Im ersten Quartal 2017 waren hiervon 548 Insolvenzverfahren betroffen. Bei weiteren 96 Fällen wurde ein gerichtlicher Schuldenbereinigungsplan angenommen. Von den 7 123 beantragten Verfahren wurden daher nur 6 479 eröffnet. (IT.NRW)

(149 / 17) Düsseldorf, den 8. Juni 2017

Weitere Landesergebnisse finden Sie im Internet unter:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2017/pdf/149a_17.pdf

Ergebnisse für Gemeinden, Städte und Kreise finden Sie im Internet unter:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2017/pdf/149b_17.pdf"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 08.06.17


29.05.17 NRW-Exporte im März 2017 um 12,1 Prozent gestiegen

Pressemitteilung von IT.NRW vom 22.05.17

 

"NRW-Exporte im März 2017 um 12,1 Prozent gestiegen

Düsseldorf (IT.NRW). Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im März 2017 Waren im Wert von 17,3 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 12,1 Prozent mehr als im März 2016. Der Wert der Importe lag mit 20,6 Milliarden Euro um 19,3 Prozent über dem Vorjahreswert.

Im Warenaustausch mit den Ländern der Europäischen Union (EU 28) fielen die Ausfuhren im März 2017 mit 11,3 Milliarden Euro um 11,0 Prozent höher aus als im März 2016. Bei den Importen aus den EU-Ländern war ein Anstieg um 18,5 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro zu verzeichnen. Der Wert der Exporte in die Nicht-EU-Staaten stieg um 14,3 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro. Bei den Importen war ein Anstieg um 20,9 Prozent auf 8,4 Milliarden Euro zu verzeichnen.

Infografik:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2017/131_17.png

Im ersten Quartal des Jahres 2017 summierte sich der Exportwert auf 47,9 Milliarden Euro (+8,7 Prozent) und der Wert der Einfuhren auf 57,1 Milliarden Euro (+11,5 Prozent).

Hinweis: Da in den Importen auch Lieferungen nach NRW enthalten sind, die hier auf Lager genommen und anschließend in andere Bundesländer weitergeleitet werden, ist eine Saldierung von Exporten und Importen nur begrenzt sinnvoll. (IT.NRW)"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 22.05.17

25.05.17 Umsätze des NRW-Gastgewerbes im März 2017 um 9,9 Prozent gestiegen

Pressemitteilung von IT.NRW vom 17.05.17

 

"Umsätze des NRW-Gastgewerbes im März 2017 um 9,9 Prozent gestiegen

 

Düsseldorf (IT.NRW). Die Umsätze im nordrhein-westfälischen Gastgewerbe waren im März 2017 real - also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung - um 9,9 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahresmonat. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, stiegen die Umsätze nominal um 11,7 Prozent. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe war um 0,1 Prozent höher als im März 2016.

Die Beherbergungsunternehmen erzielten im März 2017 real 24,7 Prozent und nominal 26,9 Prozent höhere Umsätze als ein Jahr zuvor. In der Gastronomie stieg der Umsatz real um 4,6 Prozent. Nominal waren die Umsätze hier um 6,5 Prozent höher als im März 2016.

Infografik:

http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2017/123_17.png

Für die ersten drei Monate des Jahres 2017 ermittelten die Statistiker für das nordrhein-westfälische Gastgewerbe ein reales Umsatzplus von 2,9 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum; nominal stiegen die Umsätze um 4,9 Prozent.

In der monatlichen Stichprobenerhebung werden nur Unternehmen des Gastgewerbes mit einem jährlichen Mindestumsatz von 150 000 Euro befragt. (IT.NRW)"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 17.05.17

26.05.17 NRW-Industrie: Produktion im März um 2,1 Prozent höher als im März 2016

Pressemitteilung von IT.NRW vom 18.05.17

 

"NRW-Industrie: Produktion im März um 2,1 Prozent höher als im März 2016

Düsseldorf (IT.NRW). Der nordrhein-westfälische Produktionsindex für das Verarbeitende Gewerbe (einschl. Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) erreichte im März 2017 einen Indexwert von 104,9 Punkten (Basisjahr 2010 = 100, arbeitstäglich bereinigt) und war damit um 2,1 Prozent höher als im März 2016. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, hat die Produktionsleistung gegenüber dem Vormonat (Februar 2017) - nach Saisonbereinigung - um 1,1 Prozent zugenommen.

Im Vergleich zum Ergebnis des entsprechenden Vorjahresmonats entwickelte sich die Produktion im März 2017 überwiegend positiv: Der Output an Gebrauchsgütern stieg gegenüber dem Vorjahr um 6,9 Prozent, der von Investitionsgütern um 5,6 Prozent. Die Hersteller von Vorleistungsgütern meldeten ein Plus von 2,1 Prozent. Nur die Produktion von Verbrauchsgütern lag um 1,5 Prozent unter dem Niveau vom März 2016. (IT.NRW)

(125 / 17) Düsseldorf, den 18. Mai 2017

Siehe auch Produktionsindex für das Verarbeitende Gewerbe in NRW:
http://www.it.nrw.de/wl/wl_produktion_verarbindex.html"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 18.05.17

24.05.17 NRW: Zahl der Langzeit-Nichterwerbstätigen um elf Prozent gesunken

Pressemitteilung von IT.NRW vom 16.05.17

 

"NRW: Zahl der Langzeit-Nichterwerbstätigen um elf Prozent gesunken

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2015 galten in Nordrhein-Westfalen rund 207 000 Personen als langzeiterwerbslos im Sinne der Kriterien der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das 22,5 Prozent weniger als noch im Jahr 2011. Langzeiterwerbslose sind aber nur ein Teil der Langzeit-Nichterwerbstätigen. Hierzu zählen Personen, die - trotz Erwerbswunsch und unabhängig davon, ob sie die Kriterien der aktiven Arbeitssuche und der sofortigen Verfügbarkeit erfüllen oder nicht - bereits ein Jahr oder länger keiner Erwerbstätigkeit nachgegangen sind. Ihre Zahl war mit rund 547 000 Personen 2015 fast dreimal so hoch und ist gegenüber 2011 weniger stark gesunken (-11,1 Prozent) als die der Langzeiterwerbslosen.

2011 erfüllten 43,4 Prozent der Personen, die bereits ein Jahr oder länger trotz Erwerbswunsch nicht erwerbstätig waren, die ILO-Kriterien der Langzeiterwerbslosigkeit; im Jahr 2015 traf dies nur noch auf 37,8 Prozent zu.

Infografik:

http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2017/121_17.png

Diese und weitere interessante Ergebnisse zum Thema Langzeiterwerbslosigkeit und zur Struktur der Langzeit-Nichterwerbstätigkeit in NRW hat der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen jetzt in der Reihe Statistik kompakt unter dem Titel "Der verfestigte Ausschluss von der Erwerbsarbeit" veröffentlicht. Datenbasis ist der Mikrozensus. Unter https://webshop.it.nrw.de/details.php?id=20940 steht die Analyse ab sofort zum kostenlosen Download bereit. (IT.NRW)"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 16.05.17

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