Nachricht

04.08.17 Traditionelle Berufe prägten auch 2016 die berufliche Ausbildung in NRW

Pressemitteilung von IT.NRW vom 02.08.17

 

"Traditionelle Berufe prägten auch 2016 die berufliche Ausbildung in NRW

 

Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2016 befanden sich in NRW 297 200 Personen in einer beruflichen Ausbildung im dualen System. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das 6 500 Auszubildende weniger (-2,1 Prozent) als Ende 2015. Weiterhin ist eine hohe Konzentration auf wenige Berufe festzustellen: 76,6 Prozent aller weiblichen und 64,6 Prozent der männlichen Azubis verteilten sich auf jeweils nur 25 Ausbildungsberufe. Auf die zehn am stärksten besetzten Ausbildungsberufe entfielen 56,5 Prozent aller weiblichen bzw. 38,8 Prozent der männlichen Auszubildenden.

(...)

Der größte Anteil der 111 200 weiblichen Auszubildenden absolvierten eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement (12 000), gefolgt von den Medizinischen Fachangestellten (9 500) und den Zahnmedizinischen Fachangestellten (7 300). Bei den 186 000 männlichen Azubis dominierte nach wie vor mit 12 200 die Berufsausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker. Auf Platz zwei folgte die Ausbildung zum Industriemechaniker (8 400), auf Platz drei die der Elektroniker (8 200).

Bei ausländischen jungen Frauen verteilten sich knapp drei Viertel der Auszubildenden auf nur zehn verschiedene Ausbildungsberufe. Die Ausbildungsberufe zur Zahnmedizinischen Fachangestellten (1 400), zur Medizinischen Fachangestellten (1 200) und zur Friseurin (700) waren hier am stärksten besetzt. (IT.NRW)"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 02.08.17


01.08.17 "unternehmensWert:Mensch" um zwei Jahre verlängert

INFO.KOMM 2017-10 - Informationen für die kommunale Wirtschaftsförderung:

 

"unternehmensWert:Mensch" um zwei Jahre verlängert

 

Das Förderprogramm unterstützt kleine und mittlere Unternehmen auf dem Weg zu einer mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur. Mehr"

 

 Quelle: INFO.KOMM 2017-10 - Informationen für die kommunale Wirtschaftsförderung

07.07.17 NRW: Zahl der Auszubildenden war im Jahr 2016 so niedrig wie nie

Pressemitteilung von IT.NRW vom 05.07.17

 

"NRW: Zahl der Auszubildenden war im Jahr 2016 so niedrig wie nie

Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2016 befanden sich in Nordrhein-Westfalen 297 219 junge Menschen in einer dualen Ausbildung; das waren 2,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, war das die geringste Zahl an Auszubildenden seit Beginn der Aufzeichnungen der Berufsbildungsstatistik im Jahr 1976. Die Zahl der männlichen Auszubildenden lag mit 186 033 um 1,6 Prozent, die der weiblichen Auszubildenden mit 111 186 um 2,9 Prozent unter der des Jahres 2015. Die Zahl der ausländischen Auszubildenden erhöhte sich um 8,5 Prozent auf 20 247 und lag damit erstmals seit zwölf Jahren wieder über 20 000.

(...)

Im Handwerk (77 262 Auszubildende; -1,6 Prozent) und im Ausbildungsbereich Hauswirtschaft (1 272; -8,0 Prozent) wurden 2016 - wie bereits im Vorjahr - neue Tiefstände ermittelt. Im größten Ausbildungsbereich "Industrie, Handel, Banken, Versicherungen, Gast- und Verkehrsgewerbe" sank die Zahl der Auszubildenden um 2,7 Prozent auf 176 745. Bei den Freiberuflern, zu denen Ärzte, Apotheker, Rechtsanwälte, Notare und Steuerberater zählen, waren es mit 27 387 Auszubildenden 0,9 Prozent und in der Landwirtschaft mit 6 492 Auszubildenden 2,4 Prozent weniger Azubis. Lediglich im öffentlichen Dienst befanden sich Ende 2016 mehr junge Menschen in einer dualen Ausbildung (8 064; +2,6 Prozent).

Die Zahl der Auszubildenden mit neu abgeschlossenem Ausbildungsvertrag war 2016 in Nordrhein-Westfalen mit insgesamt 113 976 um 1,7 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. (IT.NRW)

(182 / 17) Düsseldorf, den 5. Juli 2017

Ergebnisse für Gemeinden, Städte und Kreise finden Sie im Internet unter:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2017/pdf/182_17.pdf"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 05.07.17

19.07.17 NRW-Ausbildungsatlas 2017 veröffentlicht

Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen
Pressemitteilung Nr. 26 / 2017 – 19.07.2017

 

"NRW-Ausbildungsatlas 2017 veröffentlicht
Wo gibt es noch freie Ausbildungsplätze?


Wo in Nordrhein-Westfalen gibt es noch freie Ausbildungsplätze? Welche Branchen suchen händeringend Azubis? In welchen Berufen wird es schwer, in meiner Region noch einen Ausbildungsplatz zu finden? Auf 63 Karten analysiert der aktuelle NRW-Ausbildungsatlas „Problemtypen des Ausbildungsmarktes 2017“ der Bundesagentur für Arbeit den aktuellen Stand am sehr vielfältigen Ausbildungsmarkt des größten Bundeslandes. Ein Fazit: Es geht noch was in NRW - für Bewerber und für Unternehmen mit unbesetzten Ausbildungsplätzen.

Antworten auf diese Fragen bietet leicht verständlich der „NRW-Ausbildungs-Atlas 2017: Problemtypen des Ausbildungsmarktes“ der Bundesagentur für Arbeit. Auf 63 farbigen Grafiken zeigt der NRW-Ausbildungsatlas 2017, wo Jugendliche in NRW Probleme haben, im Wunschberuf eine Lehrstelle zu finden, und wo und in welchen Berufen Firmen derzeit nur mit großen Schwierigkeiten Azubis finden. Eine dritte Kategorie spiegelt die komplexe Situation am Ausbildungsmarkt besonders gut wieder: Wenn in einigen Berufen junge Leute und Unternehmen nicht zueinanderfinden, obwohl zahlenmäßig alles stimmt, es ausreichend Stellen und ausreichend Bewerber gibt.

Alle drei Problemtypen haben auch einen Namen: Werden zu wenige Ausbildungsplätze angeboten, besteht ein Versorgungsproblem. Wenn Ausbilder keine Azubis finden, ist das ein Besetzungsproblem. Ist die Zahl der unbesetzten Lehrstellen und die Zahl der erfolglosen Bewerber gleichzeitig sehr hoch, besteht ein Passungsproblem.

Ausbildungsatlas liefert Ansätze zum Handeln
Welche Angebote gibt es für Jugendliche in NRW und wo haben die Arbeitgeber Schwierigkeiten, ihren Ausbildungsplatz zu besetzen? Für die Bundesagentur für Arbeit ist der Ausbildungsatlas NRW ein wichtiges Analysewerkzeug. Jugendlichen und Unternehmen bietet der Ausbildungsatlas wertvolle Hinweise, um erfolgreich in das Ausbildungsjahr 2017 zu starten.

Hier lesen Sie den NRW-Ausbildungsatlas 2017 „Problemtypen des Ausbildungsmarktes“


Zusätzliche Informationen erhalten Sie auf der Kampagnen-Seite der Bundesagentur für Arbeit."

 

 Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen, Pressemitteilung Nr. 26 / 2017 – 19.07.2017

05.07.17 NRW-Betriebe erwirtschafteten 2015 rund 6,1 Milliarden Euro mit Waren, Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz

Pressemitteilung von IT.NRW vom 04.07.17

 

"NRW-Betriebe erwirtschafteten 2015 rund 6,1 Milliarden Euro mit Waren, Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz

Düsseldorf (IT.NRW). 956 nordrhein-westfälische Betriebe des Produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungsgewerbes erzielten im Jahr 2015 rund 6,1 Milliarden Euro Umsatz mit der Herstellung von Waren sowie mit Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren die Umsätze damit um 4,4 Prozent höher als im Jahr 2014.

2,9 Milliarden Euro des erzielten Umsatzes entfielen im Jahr 2015 auf Produkte und Dienstleistungen für den Klimaschutz. Im Bereich der Abwasserwirtschaft wurden 985 Millionen Euro, in der Luftreinhaltung 845 Millionen Euro und im Zusammenhang mit der Abfallwirtschaft 598 Millionen Euro erwirtschaftet. Weitere umweltschutzbezogene Umsätze wurden bei den umweltschutzübergreifenden Bereichen (395 Millionen Euro), beim Schutz und bei der Sanierung von Boden, Grund- und Oberflächenwasser (230 Millionen Euro), bei der Lärmbekämpfung (137 Millionen Euro) sowie beim Arten- und Landschaftsschutz (21,7 Millionen Euro) erzielt.

In diese Statistik fließen die Ergebnisse von Betrieben, Körperschaften und Einrichtungen ein, die Waren, Bau- oder Dienstleistungen für den Umweltschutz herstellen bzw. erbringen. Die Ergebnisse liefern Informationen über die angebotsseitige Struktur der Umweltschutzwirtschaft sowie über den "Öko-Markt" als Beschäftigungsfaktor. Befragt werden Betriebe des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden, des Verarbeitenden Gewerbes und des Baugewerbes, die Waren herstellen und Bauleistungen durchführen, die dem Umweltschutz dienen, sowie Architektur- und Ingenieurbüros, Institute und Einrichtungen, die technische, physikalische und chemische Untersuchungen, Beratungen und andere Dienstleistungen für den Umweltschutz erbringen. (IT.NRW)"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 04.07.17

Weitere Beiträge ...