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05.09.18 Der Ausbildungsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Iserlohn im August 2018

Pressemitteilung Nr. 081 / 2018 – 04. September 2018 von Agentur für Arbeit Iserlohn

 

"Der Ausbildungsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Iserlohn im August 2018 (im Vergleich zum August 2017)

Gemeldete Bewerber: 3.027
(3,8 Prozent bzw. 118 Bewerber weniger um eine Ausbildungsstelle als im August 2017)

Unversorgte Bewerber: 429
(14,4 Prozent bzw. 72 Bewerber weniger als im August 2017)

Gemeldete Ausbildungsplätze: 2.992
(3,8 Prozent bzw. 119 gemeldete Ausbildungsstellen weniger als im August 2017)

Offene Ausbildungsplätze: 617
(4,2 Prozent bzw. 25 Ausbildungsstellen mehr als im August 2017)

 

Der Ausbildungsmarkt im August:
Auch weiterhin Chancen

Gesamter Agenturbezirk. Das Verhältnis der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerbern sowie der dazugehörigen Lehrstellen zeigt sich im August fast ausgeglichen. Beide Werte verzeichnen im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Rückgang. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt bestehen für alle im Suchprozess Beteiligten noch tolle Möglichkeiten.

Anfang August und auch Anfang September haben viele Jugendliche im Märkischen Kreis ihre Ausbildungen gestartet. Im August suchten noch 429 Bewerberinnen und Bewerber eine passende Ausbildungsstelle. Sandra Pawlas, Chefin der Arbeitsagentur, ist optimistisch: „Die Vergangenheit hat uns gelehrt, dass trotz des zurückliegenden 1. August oder Septembers keine Türen und Tore verschlossen sind. Im Gegenteil, Ausbildungen können - je nach Entscheidung der Arbeitgeber und Berufsschulen- auch verspätet noch begonnen werden. Sicherlich sind das Einzelfallentscheidungen, aber bis Mitte November besteht die-se Möglichkeit. 617 Ausbildungsstellen sind derzeit noch unbesetzt. Wer jetzt noch engagiert sucht, hat noch tolle Möglichkeiten.“

Die offenen Stellen verteilen sich auf die einzelnen Städte und Gemeinden im Märkischen Kreis. Pawlas konkretisiert: „Optimale Chancen auf einen Ausbildungsplatz bestehen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht mehr unbedingt am jeweiligen Wohnort. Wer also aktuell einen Ausbildungsplatz sucht und es noch nicht gemacht hat, hat definitiv gute Chancen, wenn der Bewerbungsradius ausgeweitet wird oder über berufliche Alternativen nachgedacht wird! Unterstützung erhalten die Jugendlichen bei den Berufsberaterinnen und Be-rufsberatern. Das sind unsere Experten, die mit allen unversorgten Jugendlichen noch nach passenden Ausbildungsstellen suchen und einen guten Überblick über freie Stellen und Alternativberufe geben können – und das ist in einem Flächenbezirk einmal mehr von hoher Bedeutung!“

3.027 Jugendliche haben sich seit Oktober 2017 an die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Iserlohn gewandt, um einen Ausbildungsplatz zu finden. Insgesamt sind das 3,8 Prozent (118 Personen) weniger als ein Jahr zuvor. 429 Jugendliche waren im August noch unversorgt; 14,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Vielzahl an Ausbildungsplatzbewerbern stehen 2.992 gemeldete Berufsausbildungsstellen gegenüber, von denen noch 617 Ausbildungsplätze unbesetzt waren. Gegenüber den Werten aus August 2017 sind im Märkischen Kreis 3,8 Prozent (119 Stellen) weniger Ausbildungsstellen gemeldet worden.

Angebot und Nachfrage passen im Märkischen Kreis nicht immer zusammen.
Während das Interesse der Ausbildungsplatzbewerber vielfach im kaufmännischen Bereich liegt, stammt der Großteil der Ausbildungsstellen aus der Elektro- oder Metallbranche sowie dem Handwerk. So sieht es im Detail aus. 

Diese Berufe sind von den aktuell noch unversorgten 429 Bewerbern am gefragtesten:
• Maschinen- und Anlagenführer/in (29 Bewerber)
• Verkäufer/in (29 Bewerber)
• Industriekaufmann/-frau (27 Bewerber)
• Kaufmann/-frau - Büromanagement (24 Bewerber)
• Kaufmann/-frau im Einzelhandel (19 Bewerber)
• Medizinische/r Fachangestellte/r (17 Bewerber)
• Werkzeugmechaniker/in (14 Bewerber)
• Kfz.mechatroniker - PKW-Technik (13 Bewerber)
• Fachlagerist/in (12 Bewerber)
• Industriemechaniker/in ( 9 Bewerber)

 

Dem gegenüber stehen die TOP 10 der 617 unbesetzten Berufsausbildungsstellen
• Kaufmann/-frau im Einzelhandel (32 Ausbildungsstellen)
• Fachkraft - Lagerlogistik (26 Ausbildungsstellen)
• Berufskraftfahrer/in (20 Ausbildungsstellen)
• Zerspanungsmechaniker/in (19 Ausbildungsstellen)
• Werkzeugmechaniker/in (18 Ausbildungsstellen)
• Verkäufer/in (18 Ausbildungsstellen)
• Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (16 Ausbildungsstellen)
• Kfz.mechatroniker - PKW-Technik (15 Ausbildungsstellen)
• Koch/Köchin (15 Ausbildungsstellen)
• Anlagenmechaniker/in – Sanitär-/ Heiz.-Klimatech. (14 Ausbildungsstellen)

 

Sandra Pawlas betont: „Auch viele Firmen hoffen noch auf passende Nachwuchskräfte für ihren Betrieb. Einige Ausbildungsbetriebe haben ihre Stelle auch erneut bei uns gemeldet, da der angedachte Auszubildende die Lehrstelle nicht angetreten hat. Da geht das Suchen wieder von vorne los.“ Ausbildungsbetriebe, die ihre Lehrstellen noch nicht besetzen konnten, können weiter darauf hoffen, den richtigen Auszubildenden zu finden. Sandra Pawlas appelliert an die Arbeitgeber: „Wichtig ist es, die unbesetzten Ausbildungsstellen möglichst lange bei uns gemeldet zu lassen, denn auch wenn es mit der Stellenbesetzung nicht rechtzeitig geklappt hat, gibt es noch viele motivierte Jugendliche, die überglücklich sind, wenn sie noch eine Ausbildungsstelle antreten können."

 

• Sofern Arbeitgeber Ausbildungsstellen melden möchte, ist montags bis freitags von
8 bis 18 Uhr die folgende, kostenfreie Durchwahl richtig: 0800 – 4 5555 20.

• Suchende Ausbildungsplatzbewerberinnen und –bewerber melden sich für einen
Termin in der Berufsberatung unter der kostenfreien Durchwahl: 0800 – 4 5555 00."

 

 Quelle: Pressemitteilung Nr. 081 / 2018 – 04. September 2018 von Agentur für Arbeit Iserlohn


03.09.18 Kostenloses interkulturelles Training für kleine und mittlere Unternehmen

BMWi; https://www.existenzgruender.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/Bundesweite-Meldungen-alle/Kostenloses-interkulturelles-Training-fuer-kleine-und-mittlere-Unternehmen.html:

 

"Kostenloses interkulturelles Training für kleine und mittlere Unternehmen


Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die auf dem internationalen Markt aktiv werden möchten, werden mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert.

Um Vertrauen bei internationalen Partnern zu gewinnen, müssen je nach Zielmarkt bestimmte kulturelle Besonderheiten beachtet werden. Das Projekt CUBE IN unterstützt KMU hierbei mit kostenlosen Workshops. Teilnehmende Unternehmen erwartet ein eintägiges interkulturelles Training inklusive anschließender Online-Fragestunde. Zusätzlich gibt es eine Online-Plattform, die Informationen zu den jeweiligen Märkten, Webinars mit Experten und Diskussionsmöglichkeiten in einem Forum bietet. Gefördert wird das Projekt durch die Exekutivagentur für kleine und mittlere Unternehmen (EASME) der Europäischen Union.

Weitere Informationen und Quelle:
Projekt CUBE IN"

 

Quelle: BMWi; https://www.existenzgruender.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/Bundesweite-Meldungen-alle/Kostenloses-interkulturelles-Training-fuer-kleine-und-mittlere-Unternehmen.html

30.08.18 Zahl der Studienanfänger in NRW binnen zehn Jahren um zwei Drittel gestiegen - erstmals mehr Frauen als Männer

Pressemitteilung von IT.NRW vom 16.08.18

 

"Zahl der Studienanfänger in NRW binnen zehn Jahren um zwei Drittel gestiegen - erstmals mehr Frauen als Männer

Düsseldorf (IT.NRW). Die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger war in Nordrhein-Westfalen im Studienjahr 2016 mit 124 481 um 66,7 Prozent höher als 2006 (damals: 74 694). Wie Information und Technik als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, schrieben sich 2016 erstmals mehr Frauen (62 794) als Männer (61 687) an einer NRW-Hochschule ein. Zwischen 2006 und 2016 erhöhte sich der Frauenanteil unter den Studierenden im ersten Hochschulsemester um 1,8 Prozentpunkte; allein in den letzten vier Jahren betrug der Anstieg 1,4 Prozentpunkte.

Im Verlauf der letzten zehn Jahre starteten die neuen Studierenden immer jünger ins Studium: Während 2006 nahezu jede(r) zweite Studienanfänger/in im Alter von 20 oder 21 Jahren (Frauen 44,2 und Männer 44,5 Prozent) mit einem Studium begann, starteten in den letzten Jahren immer mehr jüngere Menschen ihre Hochschulkarriere, sodass im Studienjahr 2016 nur noch 28,1 Prozent der Frauen und 26,7 Prozent der Männer 20 oder 21 Jahre waren.

Auch der wachsende Zustrom von Bildungsausländern, die zum Studium nach Nordrhein-Westfalen kamen, hat sich auf die Anfängerzahlen ausgewirkt: Der Anteil dieser Personengruppe an allen Studienanfängern hat sich von 12,8 Prozent im Jahr 2006 auf 15,6 Prozent im Jahr 2016 erhöht. Insbesondere Menschen mit chinesischer (11,0 Prozent) und indischer Staatsbürgerschaft (5,9 Prozent) schrieben sich an den nordrhein-westfälischen Hochschulen ein.

Diese und weitere interessante Ergebnisse zu diesem Thema haben die Statistiker jetzt in der Reihe Statistik kompakt unter dem Titel "Mehr Studierende in NRW: Welche Personengruppen profitieren davon?" veröffentlicht. (IT.NRW)

(230 / 18) Düsseldorf, den 16. August 2018

Statistik kompakt: „Mehr Studierende in NRW: Welche Personengruppen
profitieren davon? ” [1]

 

[1] https://webshop.it.nrw.de/details.php?id=21838"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 16.08.18

31.08.18 NRW-Ausbildungsmarkt im August

Pressemitteilung Nr. 27 / 2018 – 30. August 2018 von Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen

 

"Arbeitsagenturen bieten Ideen und Unterstützung, wie die Ausbildung noch dieses Jahr klargemacht werden kann

Viele freie Lehrstellen zum Start des Ausbildungsjahres

Noch ist viel in Bewegung am NRW-Ausbildungsmarkt: Unternehmen und Betriebe meldeten zum Start des Ausbildungsjahres am 3. September noch 25.942 unbesetzte Stellen. Auch viele Jugendliche sind weiter auf der Suche. Ende August waren noch 22.536 junge Menschen ohne passende Lehrstelle und galten als unversorgt, weitere 13.823 Jugendliche hatten zwar eine Alternative zur Lehrstelle, suchten jedoch weiter aktiv nach einem Ausbildungsplatz. Für Unternehmen und Bewerber bietet der Ausbildungsmarkt noch viele Möglichkeiten, nach den Sommerferien die ersehnte Lehrstelle oder die dringend benötigten Azubis zu finden.

„Am Ausbildungsmarkt beginnt jetzt der Endspurt“, sagte Torsten Withake, Geschäftsführer Arbeitsmarktmanagement der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit. „Die Unternehmen und Betriebe in NRW bieten landesweit noch ein breites und attraktives Angebot an dualen Ausbildungsstellen an. Und es gibt noch eine große Nachfrage von Bewerbern nach diesen Angeboten.“

Der Markt werde noch einmal kräftig in Bewegung kommen, sagte Withake: „Während der Sommerferien ist es am Ausbildungsmarkt erfahrungsgemäß etwas ruhiger. Dafür wird er in den kommenden Wochen umso mehr Fahrt aufnehmen. Worauf es jetzt aber ankommt ist, dass Jugendliche wie Unternehmen schnell agieren und nicht abwarten. Wir empfehlen, zügig Kontakt zu den Agenturen für Arbeit aufzunehmen - jungen Menschen zu ihren Berufsberaterinnen und Berufsberatern und den Arbeitgebern zum jeweiligen Vermittler im Arbeitgeber-Service.“

Bewerberinnen und Bewerber, aber auch Arbeitgeber sollten darüber hinaus auch weiter aufgeschlossen sein, sich überregional zu orientieren. Hierdurch eröffnen sich oftmals ungeahnte Chancen und Möglichkeiten. Neben der Vermittlung bieten die Agenturen für Arbeit auch viele attraktive Förderangebote: „Uns ist es wichtig, dass alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden. Die Wirtschaft in NRW braucht qualifizierten Nachwuchs. In vielen Berufsfeldern herrschen Fachkräfte-Engpässe vor, in nicht wenigen können wir auch von einem Fachkräftemangel sprechen.“

Die Ausbildung von Fachkräften sei der wichtigste Weg für Unternehmen, langfristig zuverlässige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden: „Wir raten, dabei auch einmal weniger prominente Wege zu probieren“, sagte Withake. Unternehmen können auch jungen Menschen eine Chance einräumen, die zwar das Talent, aber nicht die notwenige Qualifikation mitbringen: „Für diese Jugendliche gibt es attraktive Fördermöglichkeiten, von denen die Unternehmen profitieren können. Unsere Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt, dass dies ein Erfolgsmodell für alle sein kann.“

 

Hohes Qualifikationsniveau der Bewerber
Withake verwies auf das hohe Qualifikationsniveau der unversorgten Bewerber: „Von den rund 23.000 jungen Menschen, die noch unversorgt sind, aber weiterhin einen Ausbildungsplatz suchen, haben 33 Prozent die Mittlere Reife, und fast 37 Prozent mindestens die Fachhochschulreife in der Tasche. Das sind Potentiale, die wir in NRW nutzen müssen. Unternehmen und Betriebe haben also noch alle Chancen, ihren Ausbildungsplatz mit guten und geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern zu besetzen.“

Auf das ganze Jahr gesehen bleibt die Relation von Angebot zu Nachfrage zu Ungunsten der Bewerber. In ganz NRW kamen auf 100 Bewerber nur 86 Stellen. Regional zeigt sich dabei ein sehr unterschiedliches Bild: Im Münsterland gab es mehr Stellen als Bewerber – auf 100 Bewerber kamen 108 Stellen -, in Südwestfalen waren es sogar 116 Stellen, für die rechnerisch 100 Bewerber in Frage kamen. In allen anderen Arbeitsmarktregionen zeigte sich bis Ende August hingegen ein gegenteiliges Bild: Waren es zum Beispiel im Rheinland 90 Stellen auf 100 Bewerber, blieb das Ruhrgebiet trotz eines Stellenzuwachses von 8,6 Prozent Schlusslicht mit 72 Angeboten für 100 Jugendliche.

 

NRW Trend: Mehr Lehrstellenangebote, aber weniger Bewerber
Am Ausbildungsmarkt in NRW haben sich in diesem Jahr bislang 129.746 junge Menschen für einen Ausbildungsplatz interessiert. Das waren 2.951 Personen oder 2,2 Prozent weniger als im vergangenen Vermittlungsjahr. Auf der Gegenseite stieg das Angebot: NRW-Unternehmen meldeten 111.645 Ausbildungsstellen und damit 5.941 oder 5,6 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Regional fiel dieser doppelte Trend sehr unterschiedlich aus: Prozentual stieg das Lehrstellenangebot am stärksten im Ruhrgebiet, dort um 8,6 Prozent auf insgesamt 26.445 Ausbildungsplätze, sowie im Rheinland mit einem Plus von 7,1 Prozent, das mit 38.464 insgesamt auch die größte Anzahl an Lehrstellenangeboten aufweist. Auf dem dritten Platz der Zuwächse bei den Ausbildungsstellen liegt das Bergische Land, wo die Wirtschaft 9.225 Stellen bis Ende August 4,8 Prozent mehr angeboten hat als im Vorjahr. Die geringste Veränderung gab es in Südwestfalen. Dort bedeuten 11.101 Angebote im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 1,6 Prozent.

Dem steht gerade in Südwestfalen der stärkste Rückgang bei den Bewerbern entgegen: 9.589 Bewerber bedeuten ein Minus von 6,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Den zweitgrößten Rückgang gab es in Ostwestfalen-Lippe, wo sich mit 16.878 Bewerbern 3,0 Prozent weniger Jugendliche für eine duale Berufsausbildung interessierten. Den geringsten Rückgang bei den Bewerbern meldet das Bergische Land: Dort sank die Zahl der Jugendliche, die eine Ausbildung absolvieren wollen, um 0,9 Prozent.

 

Bewerberinnen mit und ohne Alternative suchen noch Lehrstellen
Von den 129.746 Bewerberinnen und Bewerbern, die sich seit Beginn des Vermittlungsjahres im Oktober 2017 bei den Agenturen für Arbeit gemeldet haben, galten im August 2018 noch 22.536 junge Menschen als unversorgt – ein Minus von 1.109 Personen oder 4,7 Prozent. „Unversorgt“ bedeutet, dass sie

  • noch keinen Ausbildungsplatz sicher in der Tasche haben.
    Einen Ausbildungsplatz gefunden hatten bis Ende August 51.883 Personen, 930 mehr als vor einem Jahr.
  • Wer als unversorgt gilt, hat sich noch nicht wieder als Bewerberinnen und Bewerber abgemeldet, zum Beispiel um weiter zur Schule zu gehen, ein Studium oder eine gemeinnützige Beschäftigung aufzunehmen. Das hatten bis Ende August 41.504 junge Menschen – 2.477 Personen oder 5,6 Prozent weniger als noch vor einem Jahr.
  • Andere Jugendliche haben hingegen eine Alternative zu einem Ausbildungsplatz, etwa die Möglichkeit, einen höheren Schulabschluss zu erwerben oder ein Studium aufzunehmen, behalten aber ihre Priorität bei, eine duale Berufsausbildung antreten zu wollen. Im August galten 13.823 Bewerberinnen und Bewerber als „Bewerber mit Alternative“.
  • Unversorgte Bewerber und solche mit Alternative zusammen genommen, gab es demnach am Ausbildungsmarkt 36.359 junge Menschen, die noch in diesem Sommer mit einer Ausbildung beginnen möchten.

Ausbildung statt Ausreden – Kampagne der BA zum Endspurt am Ausbildungsmarkt
Unter dem Titel „# AusbildungKlarmachen - Ausbildung statt Ausreden“ sprechen die Agenturen für Arbeit in diesen Wochen Jugendliche, die noch keinen Ausbildungsplatz haben, mit einem provokativen Ton an, der für Aufmerksamkeit sorgen soll.

Sprüche wie „Erst das Vergnügen, dann die Arbeit?“ sind dabei das Mittel der Wahl: „Keine Zeit, keine Motivation, keinen Stift gefunden ... Klar, es gibt unzählige ‚Gründe‘, warum du noch immer keinen Ausbildungsplatz in der Tasche hast. Aber es gibt keinen Grund, sich hängen zu lassen. Noch sind genug Ausbildungsstellen frei, die nur darauf warten, von dir klargemacht zu werden. Und wir unterstützen dich dabei!“

Auf der für mobile Endgeräte optimierten Kampagnen-Seite im Internet erhalten Jugendliche konkrete Unterstützungsangebote, um im Endspurt am Ausbildungsmarkt noch den Sprung in die Ausbildung zu schaffen. Weiter finden Jugendliche hier Tipps zum Schreiben von Bewerbungen, Planen von Vorstellungsgesprächen und für die selbständige Suche nach Ausbildungsangeboten. Wer möchte, kann sich hier auch über die Agenturen für Arbeit kurzfristig für konkrete Trainings anmelden.

Zusätzliche Informationen erhalten Sie auf der Kampagnen-Seite # AusbildungKlarmachen der Bundesagentur für Arbeit.

(...)"

 

 Quelle: Pressemitteilung Nr. 27 / 2018 – 30. August 2018 von Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen

28.08.18 Umsätze der NRW-Industrie im ersten Halbjahr 2018 um vier Prozent höher als ein Jahr zuvor

Pressemitteilung von IT.NRW vom 14.08.18

 

"Umsätze der NRW-Industrie im ersten Halbjahr 2018 um vier Prozent höher als ein Jahr zuvor

Düsseldorf (IT. NRW). Die nordrhein-westfälischen Industriebetriebe erwirtschafteten in den ersten sechs Monaten des Jahres mit 166,3 Milliarden Euro einen um 4,0 Prozent höheren Umsatz als im ersten Halbjahr 2017. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, stiegen dabei sowohl die Inlandsumsätze (+3,9 Prozent) als auch das Auslandsgeschäft (+4,2 Prozent).

Den größten Anteil am Gesamtumsatz hatte im ersten Halbjahr der Maschinenbau mit 21,9 Milliarden Euro (+6,0 Prozent gegenüber 2017), gefolgt von den Herstellern von chemischen Erzeugnissen (21,8 Mrd. Euro; +2,8 Prozent) und der Metallerzeugung und -bearbeitung (21,7 Mrd. Euro; +8,4 Prozent). Weitere bedeutende Wirtschaftszweige in NRW waren die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (17,8 Mrd. Euro; +4,1 Prozent), die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln (15,3 Mrd. Euro; -1,8 Prozent) sowie die Herstellung von Metallerzeugnissen (14,5 Mrd. Euro; +1,4 Prozent).

In den ersten sechs Monaten des Jahres verzeichneten die 5 153 in Nordrhein-Westfalen erfassten Industriebetriebe durchschnittlich 1 083 900 Beschäftigte, 22 000 mehr als im ersten Halbjahr 2017. Beschäftigungsstärkste Branche war mit 182 000 Personen der Maschinenbau (+6 100). Weitere 140 400 Personen (+1 600) waren im Bereich der Herstellung von Metallerzeugnissen und 103 300 (+1 800) in der Metallerzeugung und -bearbeitung beschäftigt.

Die Angaben beziehen sich auf Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes und des Bergbaus sowie der Gewinnung von Steinen und Erden mit 50 oder mehr tätigen Personen. Kleinere Betriebe werden nur einmal jährlich befragt. (IT.NRW)

(227 / 18) Düsseldorf, den 14. August 2018

Weitere Informationen:
Betriebe, Beschäftigte und Umsätze der Industrie in NRW 1. Halbjahr 2018
(Kreisergebnisse)
https://www.it.nrw/atom/5607/direct"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 14.08.18


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