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12.07.19 Parkhaus Altstadt ist wieder geöffnet

Parkhaus Altstadt ist wieder geöffnet

ph altstadt 2019

Das in der Iserlohner Altstadt gelegene Parkhaus mit 260 Parkplätzen wurde seit Ende 2017 grundlegend saniert. Neben der baulichen Ertüchtigung gehörte hierzu auch die energetische Sanierung in Form einer LED-Beleuchtung, die die veraltete Beleuchtung mit Leuchtstoffröhren ersetzt. Dadurch wird voraussichtlich eine Einsparung von 590 t CO2 in 20 Jahren erreicht. Jährlich werden dadurch ca. 50.000 kWh weniger Strom verbraucht. Dies sind 51% weniger als vor der Sanierung. Auf den ca. 8.000 m² Fläche werden 264 neue LED-Leuchten eingesetzt, die mit Hilfe einer intelligenten Steuerung eine deutliche Stromeinsparung möglich und die Tiefgarage für Nutzer durch die bessere Ausleuchtung komfortabler machen.

Durch die freundliche und helle Gestaltung der Parkebenen und Treppenhäuser wird das Sicherheitsgefühl erheblich verbessert. Die Videoüberwachung aller Ebenen und der Einbau einer Sprinkleranlage sind weitere Optimierungen beim Thema Sicherheit.

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05.07.19 Nachfrageminus in der NRW-Industrie von zwei Prozent im Mai 2019

Pressemitteilung von IT.NRW vom 02.07.19

 

"Nachfrageminus in der NRW-Industrie von zwei Prozent im Mai 2019

Düsseldorf (IT.NRW). Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im Mai 2019 preisbereinigt um zwei Prozent niedriger als im Mai 2018 und erreichten einen Indexwert von 98,2 Punkten. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, sank die Inlandsnachfrage (6#8722;6 Prozent) während die Auslandsnachfrage (+2 Prozent) höher war als ein Jahr zuvor.

Wie die Übersicht zeigt, entwickelte sich die Nachfrage im Mai in den einzelnen Sektoren unterschiedlich: Im Bereich der Gebrauchsgüter konnten sowohl im Inlands- wie auch im Auslandsgeschäft Zuwächse gegenüber Mai 2018 verzeichnet werden. Bei den Verbrauchsgütern konnten die Zuwächse im Auslandsgeschäft den Rückgang im Inland mehr als kompensieren. Im Bereich Vorleistungs- und Investitionsgüter lagen die Aufträge sowohl im Inlands- als auch im Auslandsgeschäft unter dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahresmonats. (IT.NRW)"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 02.07.19

02.07.19 Rund 53.000 junge Menschen suchen noch einen Ausbildungsplatz

Pressemitteilung von Agentur für Arbeit - Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen - Pressestelle
Nr. 19 / 2019 – 01. Juli 2019

 

"Der Ausbildungsmarkt im Juni

Rund 53.000 junge Menschen suchen noch einen Ausbildungsplatz

Einen Monat vor dem Start der Sommerferien liegt in NRW die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze höher als im vergangenen Jahr. Für 47.707 Ausbildungsplätze wurden noch Azubis gesucht, 2.655 Lehrstellen oder 5,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der Jugendlichen, die noch eine Ausbildung suchen, lag zwar nach wie vor höher, ging aber im Vergleich mit den Vorjahren kontinuierlich zurück. 52.589 Jugendliche suchten im Juni noch eine Lehrstelle, 3.058 Bewerberinnen und Bewerber weniger als vor einem Jahr. Darunter hatte die Mehrzahl noch keinen Plan B, falls es mit der Lehrstelle nicht klappt: 41.276 junge Leute galten im Juni noch als unversorgt; 11.313 Bewerberinnen und Bewerber galten hingegen als potentiell versorgt, da sie schon über eine Alternative zur Ausbildung wie zum Beispiel einen Platz in einer weiterführenden Schule verfügten.

„Bei Unternehmen und Betrieben wächst der Druck, qualifizierten Nachwuchs auszubilden“, sagte Christiane Schönefeld, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit NRW. „In vielen Unternehmen tickt unaufhaltsam eine demografische Uhr. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in den kommenden Jahren in den Ruhestand gehen. Das ist auch ein wesentlicher Grund dafür, dass die Unternehmen in NRW in diesem Jahr wieder zunehmend in die duale Berufsausbildung investieren wollen.“ Im Vergleich zum Vorjahr nahm in NRW bis Ende Juni die Zahl der bei den Agenturen für Arbeit gemeldeten Ausbildungsplätze um 6.058 Stellen oder 5,9 Prozent zu. „Allerdings gelingt es nicht allen Unternehmen, ihre Lehrstellen auf Anhieb zu besetzen“, sagte Schönefeld. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Zahl der im Juni unbesetzten Stellen zugenommen: „Fast 48.000 Lehrstellen waren im Juni noch frei – 5,9 Prozent mehr als vor einem Jahr.“

Rechnerisch könnten diese Stellen besetzt werden, sagte die Expertin für den Ausbildungsmarkt: „Aktuell sind noch rund 53.000 junge Menschen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Für beide Seiten geht also noch was.“ Doch rückten die sogenannten Passungsprobleme, die verhindern, dass Bewerber und Ausbildungsstellen zusammenkommen, immer stärker in den Vordergrund – Tendenz steigend: „Vor einem Jahr waren zum selben Zeitpunkt noch über fünf Prozent mehr Jugendliche auf der Suche nach einer Lehrstelle – fast 3.000 junge Menschen. In diesem Jahr ist das Bewerberfeld also noch einmal kleiner geworden, bei einem steigenden Angebot an Ausbildungsplätzen“.

Jugendliche halten Angebote für unterschiedlich attraktiv
Unter diesen Bedingungen werde es für Ausbilderinnen und Ausbilder immer schwieriger, passende Azubis zu finden. Das habe auch, aber nicht nur mit der regionalen Ungleichverteilung der freien Ausbildungsstellen und der unversorgten Jugendlichen zu tun: „Betrachten wir nur die Jugendlichen, die weder eine Zusage zu einem Ausbildungsplatz haben noch einen Plan B, kommt im Ruhrgebiet auf eine Stelle ungefähr ein unversorgter Jugendlicher. Im Münsterland oder in Südwestfalen sind es hingegen schon 1,6 Stellen auf einen Jugendlichen.“ Hinzu kommen laut Schönefeld weitere, wichtige Faktoren: „Viele Jugendliche interessieren sich zum Beispiel nicht für Berufe im Metallbau, obwohl hier viele Stellen frei sind.“ So kämen hier über die Berufsbilder gesehen im Schnitt auf einen Bewerber drei Ausbildungsplätze. Während hier oder auch in einigen Handwerksberufen große Besetzungsprobleme bestehen, gibt es andere Berufsfelder, für die sich mehr Jugendliche interessieren, als es Ausbildungsangebote gibt. „Solche Berufe gibt es auch im Handwerk: Im holzverarbeitenden Möbel und Innenausbau, also zum Beispiel im Berufsbild Tischlerei, kommen im Schnitt rund drei Bewerbungen auf eine Stelle“, sagte Schönefeld: „Ein wichtiger Auslöser für die Passungsprobleme ist die Attraktivität, die Jugendliche mit den einzelnen Berufsbildern verbinden. Das ist häufig sehr subjektiv und auch vom sozialen Ansehen geprägt, den ein Beruf im persönlichen Umfeld der jungen Leute hat.“

Ein Grund sei auch, sagte Schönefeld, dass viele Schulabgänger Ausbildungsangebote nicht in Erwägung zögen, da sie diese aufgrund ihrer schulischen Vorbildung für wenig attraktiv hielten. Die schulische Vorbildung der Jugendlichen, die einen Ausbildungsplatz nachfragen, habe sich in den vergangenen Jahren stark hin zu schulischer Höherqualifizierung verändert. Aktuell hätten 34,3 Prozent der Bewerberinnen und Bewerber die Fachhochschulreife oder das Abitur, über einen Realschulabschluss verfügten 37,1 Prozent.

Unternehmen: Neue Wege bei der Azubi-Suche betreten
Das Schülerinnen und Schüler die Angebote von Unternehmen nicht für ausreichend attraktiv halten, sei für die Unternehmen problematisch: „Die Ausbildung ist nach wie vor die wichtigste Säule der Fachkräftegewinnung in den Unternehmen“, sagte Schönefeld. „Deshalb ist es wichtig, dass Arbeitgeber sich nicht entmutigen lassen, sich weiter in der Ausbildung engagieren und vielleicht auch neue Wege ausprobieren.“

Neben der Steigerung der Attraktivität der Ausbildung für Schulabgängerinnen und Schulabgänger sieht die Arbeitsmarktexpertin Chancen darin, dass die Wirtschaft neue Zielgruppen für die Ausbildung erschließt, zum Beispiel ältere Bewerberinnen und Bewerber oder vermehrt jungen Menschen anspricht, die zunächst nicht als erste Wahl galten: „Wir sehen darin für viele Unternehmen eine gute Chance, Ungleichgewichte am Ausbildungsmarkt pragmatisch und auch kurzfristig zu lösen.“

Mit gut etablierten Angeboten wie der Assistierten Ausbildung oder ausbildungsbegleitender Nachhilfe unterstützen die Agenturen für Arbeit Unternehmen, die diesen Weg gehen: „Uns ist es wichtig, die Ausbilder und auch die jungen Menschen, die Unterstützung brauchen, nicht alleine zu lassen.“

Der Ausbildungsmarkt in Zahlen
Der Ausbildungsmarkt in NRW kennzeichnete einen Monat vor den Sommerferien weiter viel Bewegung. Insgesamt hatten sich bis in den Juni 115.478 Bewerberinnen und Bewerber bei den Agenturen für Arbeit gemeldet. Das waren 3.385 Personen oder 2,8 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Unternehmen stockten die Zahl ihrer Angebote bis in den Juni auf 109.520 Stellen auf, ein Plus von 6.058 Ausbildungsplätzen oder 5,9 Prozent.

(...)

Unbesetzt waren im Juni noch 47.707 Lehrstellen, 2.655 oder 5,9 Prozent mehr als zum selben Zeitpunkt vor zwölf Monaten. Unversorgt waren im Juni noch 41.276 Jugendliche – 4,3 Prozent oder 1.834 Personen weniger als vor einem Jahr. Hinzu kamen 11.313 Schülerinnen und Schüler, die eine Ausbildung suchen, aber einen Plan B in der Tasche haben, falls sie keine Lehrstelle finden. Ihre Zahl ging im Jahresvergleich deutlich um 9,8 Prozent zurück – das entsprach einem Minus von 1.224 Personen.

Im Jahresvergleich stieg das Verhältnis von unbesetzten Stellen und unversorgten Bewerberinnen und Bewerbern in Nordrhein-Westfalen von 0,88 Stellen pro Jugendlicher oder Jugendlichem im Jahr 2017 über 1,05 im vergangenen Jahr auf nun 1,2 Stellen auf eine Bewerberin oder einen Bewerber.

 

Weitere Zahlen, Analysen und Visualisierungen lesen Sie auf der Webseite des Statistik-Service West.

Die Kampagnen-Seite der Bundesagentur für Arbeit bietet weitere Informationen."


Quelle: Pressemitteilung Nr. 19 / 2019 – 01. Juni 2019 von Agentur für Arbeit - Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen - Pressestelle

03.07.19 Gründungsoffensive: Angebot des ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredits auf Gründer ausgeweitet

BMWi-Pressemitteilungen vom 01.07.19

 

"Gründungsoffensive: Angebot des ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredits auf Gründer ausgeweitet

Zum 1. Juli 2019 werden die Zugangsbedingungen zum ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit erleichtert. Das Instrument steht nun erstmals auch Gründern und jungen Unternehmen zur Finanzierung ihrer Vorhaben zur Verfügung.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Christian Hirte dazu: „Gründern ein passgenaues Finanzierungsangebot zur Verfügung zu stellen, ist ein wichtiger Baustein der Gründungsoffensive „GO!“, mit der wir die Gründungskultur in Deutschland stärken wollen. Es ist ein gutes Signal, dass auch Gründerinnen und Gründer künftig vom Finanzierungsangebot des ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredits profitieren können. Denn immer mehr Gründungen bauen auf innovative und digitale Prozesse und Geschäftsmodelle. Es ist daher richtig, dass sich auch das Finanzierungsangebot weiterentwickelt, um technologieaffine Gründer bereits vom ersten Tag an bei ihrer Digitalisierungs- und Innovationstätigkeit zu unterstützen.“

Bislang stand das Finanzierungsangebot kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) offen, die mindestens zwei Jahre am Markt aktiv sind. Diese Einschränkung wurde nun aufgehoben. Neu ist zudem die Öffnung des Instruments zur Finanzierung „innovativer Unternehmen“. Als innovativ qualifizieren sich u.a. Unternehmen, die in der Vergangenheit eine Venture-Capital-Finanzierung erhalten oder überdurchschnittliche Investitionen in Forschung und Entwicklung getätigt haben.

Der ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit ist zur Finanzierung von Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben breit einsetzbar. Gefördert wird z.B. die Digitalisierung von Produkten, Produktionsprozessen und Verfahren – etwa im Rahmen von Industrie 4.0. Auch Maßnahmen zur Ausrichtung der Unternehmensstrategie bzw. Unternehmensorganisation auf die Digitalisierung können begleitet werden. Darüber hinaus werden Innovationsvorhaben finanziert, bei denen Unternehmen neue oder substantiell verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entwickeln."

 Quelle: BMWi-Pressemitteilungen vom 01.07.19

01.07.19 KfW Award Gründen 2019 ausgelobt

INFO.KOMM 2019-13 - Informationen für die kommunale Wirtschaftsförderung vom 27.06.19 / https://gc19.kfw-awards.de/

 

"KfW Award Gründen 2019 ausgelobt

Die Bewerbungsphase für den diesjährigen, insgesamt mit 35.000 Euro dotierten KfW Award Gründen hat begonnen: Seit 1998 zeichnet die KfW Bankengruppe mit ihrem renommierten Wettbewerb junge Unternehmen aus ganz Deutschland aus, die für ihre Geschäftskonzepte öffentliche Anerkennung erfahren sollen.

Aus jedem Bundesland wird je ein Unternehmen prämiert, das ab dem Jahr 2014 gegründet, bzw. im Rahmen einer Nachfolge übernommen wurde. Das Preisgeld beträgt je 1.000 Euro. Alle Landessieger konkurrieren um den Bundessieg, dieser ist mit zusätzlich 9.000 Euro Preisgeld verbunden. Der Bundessieger wird am Abend der Auszeichnung aller Preisträger bekanntgegeben. Unter allen Siegern, die sich auf der Bühne vorstellen, vergibt das Auditorium einen Publikumspreis (5.000 Euro zusätzliches Preisgeld). Ein Unternehmen aus dem Bewerberkreis, das die Jury besonders beeindruckt, erhält den Sonderpreis für Social Entrepeneurship, der mit 5.000 Euro dotiert ist.

Die Jury bewertet die Geschäftsideen nach ihrem Innovationsgrad sowie ihrer Kreativität und prüft, ob soziale Verantwortung übernommen wird. Maßgeblich für die Auszeichnung ist auch, wie umweltbewusst die Umsetzung erfolgt und ob Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen oder erhalten wurden. Unternehmen aller Branchen können sich bewerben.

Die Auszeichnung wird am 17. Oktober 2019 auf der Eröffnungsveranstaltung der Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT) im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin vergeben.

Das Bewerbungsformular finden Sie hier."

 

 Quelle: INFO.KOMM 2019-13 - Informationen für die kommunale Wirtschaftsförderung vom 27.06.19 / https://gc19.kfw-awards.de/

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