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04.09.19 Nachfrage in der NRW-Industrie im Juli 2019 um fünf Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Pressemitteilung von IT.NRW vom 02.09.19

 

"Nachfrage in der NRW-Industrie im Juli 2019 um fünf Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Düsseldorf (IT.NRW). Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im Juli 2019 preisbereinigt um fünf Prozent niedriger als im Juli 2018 und erreichten einen Indexwert von 99,6 Punkten. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, war sowohl die Inlandsnachfrage (−6 Prozent) als auch die Auslandsnachfrage (−3 Prozent) niedriger als ein Jahr zuvor.

Wie die Übersicht zeigt, entwickelte sich die Nachfrage im Juli in den einzelnen Sektoren unterschiedlich: Der Rückgang der Auftragseingänge in der nordrhein-westfälischen Industrie im Juli ist maßgeblich auf die niedrigere Nachfrage bei den Vorleistungsgütern (−10 Prozent) zurückzuführen. Die Bestellungen von Gebrauchsgütern stiegen dagegen um 30 Prozent und auch die Auftragseingänge bei den Verbrauchsgütern (+3 Prozent) und Investitionsgütern (+2 Prozent) waren höher als im Juli 2018. (IT.NRW)"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 02.09.19


02.09.19 Der Ausbildungsmarkt im August: Endspurt – noch gut 800 freie Ausbildungsstellen

Pressemitteilung Nr. 079/2019 der Agentur für Arbeit Iserlohn vom 29.08.19

 

"Der Ausbildungsmarkt im August:
Endspurt – noch gut 800 freie Ausbildungsstellen

Gesamter Agenturbezirk. Das Verhältnis der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerbern sowie der dazugehörigen Lehrstellen zeigt sich im August fast ausgeglichen. Während die Anzahl gemeldeter Ausbildungsstellen ein leichtes Plus zum Vorjahr aufweist, geht die Anzahl gemeldeter Bewerberinnen und Bewerber zurück. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt bestehen für alle im Suchprozess Beteiligten noch tolle Chancen.

Für viele Jugendlichen starten Anfang September ihre Ausbildungen – andere wiederum befinden sich noch auf der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz. Im August suchten noch 519 Bewerberinnen und Bewerber eine passende Ausbildungsstelle. Sandra Pawlas, Chefin der Arbeitsagentur, zeigt sich optimistisch: „Ausbildungen können - je nach Entscheidung der Arbeitgeber und Berufsschulen - auch verspätet noch begonnen werden. Sicherlich sind das Einzelfallentscheidungen, aber bis Mitte November besteht diese Option, so dass Ausbildungssuchende auch weiterhin nach einem für sie passenden Ausbildungsplatz suchen können. Rund 800 Ausbildungsstellen sind derzeit noch unbesetzt. Wer jetzt im Endspurt noch einmal alles gibt, wird mit großer Sicherheit belohnt werden. Es bestehen noch tolle Möglichkeiten.“

Die offenen Stellen verteilen sich auf die einzelnen Städte und Gemeinden im Märkischen Kreis. Pawlas konkretisiert: „Wer aktuell einen Ausbildungsplatz sucht, hat definitiv gute Chancen, wenn der Bewerbungsradius ausgeweitet wird oder über berufliche Alternativen nachgedacht wird, denn am jeweiligen Wohnort bestehen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht mehr unbedingt die optimalen Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Unterstützung erhalten die Jugendlichen bei den Berufsberaterinnen und Berufsberatern. Das sind unsere Experten, die mit allen unversorgten Jugendlichen nach passenden Ausbildungsstellen suchen und einen guten Überblick über freie Stellen und Alternativberufe geben können – und das ist in einem Flächenbezirk einmal mehr von hoher Bedeutung!“

2.898 Jugendliche haben sich seit Oktober 2018 an die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Iserlohn gewandt, um einen Ausbildungsplatz zu finden. Insgesamt sind das 4,3 Prozent (129 Personen) weniger als ein Jahr zuvor. 518 Jugendliche waren im August noch unversorgt; 20,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Vielzahl an Ausbildungsplatzbewerbern stehen 2.997 gemeldete Berufsausbildungsstellen gegenüber, von denen noch 781 Ausbildungsplätze unbesetzt waren. Gegenüber den Werten aus August 2018 sind im Märkischen Kreis 0,2 Prozent (5 Stellen) mehr Ausbildungsstellen gemeldet worden.

Angebot und Nachfrage passen im Märkischen Kreis nicht immer zusammen. Während das Interesse der Ausbildungsplatzbewerber vielfach im kaufmännischen Bereich liegt, stammt der Großteil der Ausbildungsstellen aus der Elektro- oder Metallbranche sowie dem Handwerk. So sieht es im Detail aus.

 

Diese Berufe sind von den aktuell noch unversorgten 518 Bewerbern am gefragtesten:
• Maschinen- und Anlagenführer/in (49 Bewerber)
• Industriekaufmann/-frau (36 Bewerber)
• Kaufmann/-frau - Büromanagement (34 Bewerber)
• Verkäufer/in (26 Bewerber)
• Kaufmann/-frau im Einzelhandel (23 Bewerber)
• Industriemechaniker/in (21 Bewerber)
• Medizinische/r Fachangestellte/r (20 Bewerber)
• Friseur/in (16 Bewerber)
• Werkzeugmechaniker/in (12 Bewerber)
• Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung (11 Bewerber)

 

Dem gegenüber stehen die TOP 10 der 781 unbesetzten Berufsausbildungsstellen
• Kaufmann/-frau im Einzelhandel (61 Ausbildungsstellen)
• Handelsfachwirt/in (Ausbildung) (37 Ausbildungsstellen)
• Verkäufer/in (31 Ausbildungsstellen)
• Schornsteinfeger/in (24 Ausbildungsstellen)
• Berufskraftfahrer/in (24 Ausbildungsstellen)
• Anlagenmechaniker/in – Sanitär-/ Heiz.-Klimatech. (19 Ausbildungsstellen)
• Fachkraft - Lagerlogistik (19 Ausbildungsstellen)
• Werkzeugmechaniker/in (18 Ausbildungsstellen)
• Maschinen- und Anlagenführer/in (18 Ausbildungsstellen)
• Friseur/in (18 Ausbildungsstellen)

Ausbildungsbetriebe, die ihre Lehrstellen noch nicht besetzen konnten, können weiter darauf hoffen, den richtigen Auszubildenden zu finden. Sandra Pawlas betont: „Einige Ausbildungsbetriebe haben ihre Stellen bereits erneut bei uns gemeldet, da der angedachte Auszubildende die Lehrstelle nicht angetreten hat. Da beginnt das Suchen wieder von vorne. Wichtig ist es, die unbesetzten Ausbildungsstellen möglichst lange bei uns gemeldet zu lassen, denn auch wenn es mit der Stellenbesetzung nicht rechtzeitig geklappt hat, gibt es noch viele motivierte Jugendliche, die überglücklich sind, wenn sie kurzerhand noch eine Ausbildungsstelle antreten können.“

 

• Sofern Arbeitgeber Ausbildungsstellen melden möchte, ist montags bis frei-tags von 8 bis 18 Uhr die folgende, gebührenfreie Durchwahl richtig: 0800 – 4 5555 20.

• Suchende Ausbildungsplatzbewerberinnen und –bewerber melden sich für einen Termin in der Berufsberatung unter der gebührenfreien Durchwahl: 0800 – 4 5555 00."

 

 Quelle: Pressemitteilung Nr. 079/2019 der Agentur für Arbeit Iserlohn vom 29.08.19

28.08.19 NRW-Baunachfrage im zweiten Quartal 2019 um 11,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor

Pressemitteilung von IT.NRW vom 28.08.19

 

"NRW-Baunachfrage im zweiten Quartal 2019 um 11,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor

Düsseldorf (IT.NRW). Die Auftragseingänge des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes waren im zweiten Quartal 2019 um 11,6 Prozent höher als im zweiten Vierteljahr 2018. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, verbesserte sich die Auftragslagedabei sowohl im Hochbau (+19,2 Prozent) als auch im Tiefbau (+2,1 Prozent).

Innerhalb des nordrhein-westfälischen Hochbaus stieg die Baunachfrage im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal in allen Bausparten: Der höchste Zuwachs wurde im gewerblichen und industriellen Hochbau (+30,1 Prozent) verzeichnet. Im Wohnungsbau (+6,8 Prozent) und im öffentlichen Hochbau (+5,5 Prozent) lagen die Steigerungsraten im einstelligen Prozentbereich.

Im Tiefbau entwickelte sich die Baunachfrage in den Bausparten unterschiedlich: Anstiege ermittelten die Statistiker im sonstigen öffentlichen Tiefbau (+10,9 Prozent) gefolgt vom gewerblichen und industriellen Tiefbau (+1,8 Prozent). Im Straßenbau wurden im zweiten Quartal 2019 weniger Bauleistungen nachgefragt (−4,1 Prozent) als ein Jahr zuvor. (IT.NRW)"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 28.08.19

30.08.19 NRW-Inflationsrate im August 2019 bei 1,5 Prozent

Pressemitteilung von IT.NRW vom 29.08.19

 

"NRW-Inflationsrate im August 2019 bei 1,5 Prozent

Düsseldorf (IT.NRW). Der Verbraucherpreisindex für Nordrhein-Westfalen ist von August 2018 bis August 2019 um 1,5 Prozent gestiegen (Basisjahr 2015 = 100). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, blieb der Preisindex gegenüber dem Vormonat (Juli 2019) unverändert.

Gegenüber dem Vormonat (Juli 2019) verteuerten sich insbesondere die Preise für Kopf-/Eisbergsalat (+25,0 Prozent) und Tomaten (+7,2 Prozent). Günstiger wurden dagegen Paprika (−13,1 Prozent) und Kartoffeln (−7,6 Prozent) angeboten.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat (August 2018) stiegen die Preise für Tomaten (+29,3 Prozent) und Kartoffeln (+25,9 Prozent) überdurchschnittlich an. Günstiger als im August 2018 waren insbesondere Butter (−15,9 Prozent), Äpfel (−10,1 Prozent) und Fernsehgeräte (−8,5 Prozent). (IT.NRW)"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 29.08.19

08.08.19 Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe Berichtsmonat Juni 2019

BMWi-Pressemitteilungen vom 06.08.19:

 

"Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe Berichtsmonat Juni 2019

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Juni gegenüber dem Vormonat um 2,5 % gestiegen. [2] Hierzu trugen die Aufträge aus dem Nicht-Euroraum bei, die unterstützt durch umfangreiche Großaufträge um 8,6 % zunahmen. Die Bestellungen aus dem Inland gingen demgegenüber um 1,0 % und die aus dem Euroraum um 0,6 % zurück. Bereinigt um Großaufträge gingen 0,4 % weniger Aufträge ein als im Vormonat.

Im gesamten zweiten Quartal ergab sich gegenüber dem Vorquartal ein Rückgang der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe um 1,0 % nach einem Rückgang um 4,2 % im ersten Quartal. Die Bestellungen aus dem Inland und aus dem Euroraum gingen um 4,1 % bzw. 3,4 % zurück, während aus dem Nicht–Euroraum ein Orderzuwachs von 4,5 % zu verzeichnen war. Bereinigt um Großaufträge ergab sich im zweiten Quartal ein Rückgang um 2,1 %.

Bei den Auftragseingängen im Verarbeitenden Gewerbe hat sich die Abwärtstendenz im zweiten Quartal merklich verlangsamt. Die Geschäftsklimaindikatoren deuten jedoch darauf hin, dass der konjunkturelle Wendepunkt in der Industrie noch aussteht.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 6. August 2019.
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Verfahren X13 JDemetra+).

 

Downloads

2019/06 - Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe
Berichtsmonat Juni 2019
PDF: 598 KB

Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe - lange Reihen
Stand: 06.08.2019
PDF: 216 KB"

 

Quelle: BMWi-Pressemitteilungen vom 06.08.19


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