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03.08.2020 Kaufmännische und technische Ausbildungsberufe liegen vorn

Pressemitteilung von IT.NRW vom 31.07.2020

 

"Kaufmännische und technische Ausbildungsberufe liegen vorn

Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2019 befanden sich in NRW 299 721 Personen in einer beruflichen Ausbildung im dualen System. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ließen sich Azubis in NRW am häufigsten in kaufmännischen und technischen Berufen ausbilden. 55,4 Prozent aller weiblichen und 29,7 Prozent der männlichen Auszubildenden wurden in den jeweils zehn am stärksten besetzten Berufsbildern ausgebildet.

Den höchsten Anteil an den 104 448 weiblichen Auszubildenden hatten die Auszubildenden zur Kauffrau für Büromanagement (11 376), gefolgt von den Medizinischen Fachangestellten (10 650) und den Zahnmedizinischen Fachangestellten (7 014). Bei den 195 273 männlichen Azubis dominierte nach wie vor mit 13 128 die Berufsausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Ausbildungen zum Elektroniker (9 888) und zum Fachinformatiker (9 276).

Bei den ausländischen Auszubildenden verteilten sich 78,7 Prozent der Frauen und 58,0 Prozent der Männer auf nur zehn verschiedene Ausbildungsberufe. Hier waren Ende 2019 Kraftfahrzeugmechatroniker/-innen (1 842), Zahnmedizinische Fachangestellte (1 683) und Medizinische Fachangestellte (1 581) die häufigsten Ausbildungsberufe. (IT.NRW)
(231 / 20) Düsseldorf, den 31. Juli 2020

Weitere Informationen:
Auszubildende in NRW am 31.12.2019 in den zehn am häufigsten gewählten Ausbildungsberufen (Kreisergebnisse)
https://www.it.nrw/atom/10302/direct"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 31.07.2020


30.07.2020 Endspurt am NRW-Ausbildungsmarkt beginnt später

Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit - Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen vom 01.07.2020

"Nr. 30 / 2020 – 30. Juli 2020
Endspurt am NRW-Ausbildungsmarkt beginnt später:
Viele Ausbildungsplätze frei - jetzt August intensiv nutzen

In Nordrhein-Westfalen sind aktuell noch 38.704 gemeldete Ausbildungsstellen frei und 32.247 junge Menschen suchen eine duale Berufsausbildung. „Unternehmen und Betriebe stellen sich für die Zukunft gut auf und denken auch bei der dieses Jahr schwierigen Lage an die Fachkräfte von Morgen“, betont Torsten Withake, Leiter der Bundesagentur für Arbeit in Nordrhein-Westfalen. „Arbeitgeber melden täglich neue Ausbildungsstellen und suchen Azubis noch für diesen Sommer.“

Aufgrund der Corona-Virus-Pandemie hat sich der Endspurt am Ausbildungsmarkt in diesem Jahr sechs bis acht Wochen verschoben. „Zum traditionellen Start des Ausbildungsjahres am 1. August sind in NRW noch viele Ausbildungsplätze frei, sagt Torsten Withake, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit. Abschlussprüfungen an den Schulen fanden später statt, für Bewerbungsverfahren mussten neue Formate entwickelt werden und Unternehmen hatten zum Teil andere Prioritäten. Seit Juni setzen sich sowohl Unternehmen als auch Jugendliche spürbar wieder intensiver mit dem Thema Ausbildung auseinander. Diese Nachholeffekte sind erkennbar: Bereits den zweiten Monat in Folge wurden mehr Berufs­ausbildungsstellen im Vergleich sowohl zum Vorjahresmonat als auch zum Durchschnitt der letzten fünf Jahre gemeldet. Auch die Bewerberzahlen sind im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat und im Vergleich zum Durchschnittswert der letzten fünf Jahre gestiegen.

Agenturen für Arbeit beraten und vermitteln verstärkt Schülerinnen und Schüler
„Es gibt aktuell viele Chancen für einen guten Einstieg ins Berufsleben. Es lohnt sich, sich jetzt beraten zu lassen und sich auf Ausbildungsplätze zu bewerben“, sagt Torsten Withake. „Der erste Schritt sollte der Kontakt zur Berufsberatung der Agentur für Arbeit sein. Hier gibt es Tipps, welcher Beruf der richtige sein könnte. Die Berufsberaterinnen und Berufsberater checken natürlich auch Bewerbungsunterlagen und vermitteln passende Ausbildungsstellen.“

Beratung und Unterstützung sind für Jugendliche derzeit auch gerade deshalb besonders wichtig, da viele sich unsicher fühlen durch die Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie. Durch die vorübergehende Schließung der Schulen waren sie im Frühjahr im Unklaren, wann und wie es für sie nach dem Abschluss weitergeht. Zudem war der Kontakt zur Berufsberatung in der Schule nicht in der gewohnten Form möglich, stattdessen gab es aber alternative Lösungen. Viele Schülerinnen und Schüler hatten sich auch im Frühjahr beworben, mussten aber länger auf eine Antwort der Ausbildungsbetriebe warten, da diese sich zunächst auch auf die Folgen der Pandemie einstellen mussten. „Viele Betriebe haben zum Beispiel komplett auf Online-Bewerbungsverfahren umgestellt“, sagt der Ausbildungsmarktexperte Withake. „Immer häufiger finden Vorstellungsgespräche per Video-Chat statt. Bewerber sollten sich darauf genauso intensiv vorbereiten, wie bei klassischen Bewerbungsverfahren. Tippfehler, zu große Dateianhänge oder schlechtes Licht beim Video-Vorstellungsgespräch sind No-Gos. Tipps, wie es richtig geht, bekommt man bei der Berufsberatung.“

Unkomplizierte Unterstützung für Azubis oder Ausbilderinnen und Ausbilder
Neben der Beratung gibt es in den Arbeitsagenturen vor Ort umfangreiche Fördermöglichkeiten für Jugendliche, die eine Ausbildung suchen, für Azubis sowie für Ausbilderinnen und Ausbilder. So können junge Menschen zum Beispiel durch kostenlosen Nachhilfeunterricht unkompliziert gefördert werden. Fachleute greifen zum Beispiel bei Mathematik oder Fremdsprachen stützend unter die Arme. Neben diesen ausbildungsbegleitenden Hilfen gibt es auch die Assistierte Ausbildung, die Azubis und Ausbilderinnen und Ausbilder im Betrieb begleiten - auf Wunsch auch über die gesamte Zeit der dualen Berufsausbildung. Die Arbeitsagenturen kooperieren dabei mit Trägern, die den Nachhilfeunterricht anbieten. Die Kosten werden direkt von der Arbeitsagentur übernommen.

Der Ausbildungsmarkt in Zahlen
Im Juli 2020 gab es landesweit 103.329 gemeldete Ausbildungsstellen und damit 9.260 bzw. 8,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Durchschnitt der vergangenen fünf Ausbildungsjahre mit 105.571 gemeldeten Ausbildungsstellen fällt der Rückgang geringer aus. Aktuell gibt es noch 38.704 freie Ausbildungsstellen.

Die Zahl der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10,8 Prozent oder 12.972 auf 106.983 junge Menschen. 32.247 von ihnen suchen aktuell noch eine duale Berufsausbildung und gelten in der Statistik als unversorgt. Rechnet man die Jugendlichen hinzu, die bereits eine alternative Möglichkeit zur Ausbildung haben, die Ausbildungssuche aber fortsetzen, suchen 43.159 Menschen eine Lehrstelle. Somit waren 1.097 unversorgte Bewerberinnen und Bewerber weniger auf der Suche als im Vorjahresmonat. Der Rückgang beträgt 3,3 Prozent.

Landesweit gibt es rechnerisch 97 Ausbildungsstellen für 100 Bewerberinnen bzw. Bewerber. Doch verteilt sich dieses Verhältnis regional sehr unterschiedlich. Im Münsterland kommen 126 und in Südwestfalen sogar 133 Stellen auf 100 Bewerberinnen und Bewerber. Im Rheinland gibt es je 100 Bewerber 99 Stellen, in Ostwestfalen-Lippe 93 Stellen, aber im Bergischen Land nur 83, im Ruhrgebiet nur 82 Lehrstellenangebote auf 100 junge Menschen.

 

Weitere Informationen:

Hier finden Sie weitere detaillierte statistische Daten und Grafiken zum Ausbildungsmarkt

Der NRW Ausbildungsatlas 2020 der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit analysiert auf über 60 Landkarten Chancen, Möglichkeiten und Herausforderungen am vielfältigen Lehrstellenmarkt im größten deutschen Bundesland. Zu finden ist das Dokument auf der Website der Regionaldirektion NRW unter https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/rd-nrw/Arbeitsmarkt-analysieren.

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in Nordrhein-Westfalen sowie hilfreiche Links zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten finden junge Menschen und ihre Eltern unter https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/rd-nrw/zukunftklarmachen.

Die Info-Kampagne #AusbildungKlarmachen der Bundesagentur für Arbeit hält konkrete Ausbildungsplätze sowie Infos für Jugendliche, wie man Bewerbungen schreibt und sich auf Vorstellungsgespräche vorbereitet, bereit unter https://www.dasbringtmichweiter.de/ausbildungklarmachen/

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Quelle: Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit - Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen vom 30.07.2020

24.07.2020 NRW-Gastgewerbe: Umsatz war im Mai um 58,7 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Pressemitteilung von IT.NRW vom 17.07.2020

 

"NRW-Gastgewerbe: Umsatz war im Mai um 58,7 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor


Thematisch zugehörige Infografiken und/oder -tabellen finden Sie – sofern vorhanden – in der Onlineversion der Pressemitteilung unter https://www.it.nrw/nrw-gastgewerbe-umsatz-war-im-mai-um-587-prozent-niedriger-als-ein-jahr-zuvor-100216.

Düsseldorf (IT.NRW). Die Einschränkungen durch die Covid-19-Pandemie haben sich auch im Mai 2020 auf die Entwicklung im Gastgewerbe ausgewirkt: Die Umsätze im nordrhein-westfälischen Gastgewerbe waren im Mai 2020 real - also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung - um 58,7 Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, sanken die Umsätze nominal um 57,9 Prozent. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe sank gegenüber Mai 2019 um 19,7 Prozent.

In der Beherbergung sank der Umsatz im Mai real um 78,8 Prozent. Die Gastronomieunternehmen verbuchten um 51,4 Prozent niedrigere Umsätze als ein Jahr zuvor. Besonders betroffen von den Auswirkungen der Pandemie waren nach wie vor das Hotelgewerbe mit realen Umsatzeinbußen von 80,8 Prozent sowie die ausschankgeprägte Gastronomie, deren Einbußen sich auf 65,3 Prozent beliefen.

Für die ersten fünf Monate des Jahres 2020 ermittelten die Statistiker für das nordrhein-westfälische Gastgewerbe einen realen Umsatzrückgang von 35,9 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum; nominal sanken die Umsätze um 34,5 Prozent. (IT.NRW)
(215 / 20) Düsseldorf, den 17. Juli 2020

Weitere Informationen:
Umsatz und Beschäftigte im Gastgewerbe NRWs – vorläufige Ergebnisse – Mai 2020
https://www.it.nrw/atom/10198/direct"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 17.07.2020

24.07.2020 NRW: Industrieproduktion im Mai 2020 um 15,8 Prozent gesunken

Pressemitteilung von IT.NRW vom 17.07.2020

 

"NRW: Industrieproduktion im Mai 2020 um 15,8 Prozent gesunken


Thematisch zugehörige Infografiken und/oder -tabellen finden Sie – sofern vorhanden – in der Onlineversion der Pressemitteilung unter https://www.it.nrw/nrw-industrieproduktion-im-mai-2020-um-158-prozent-gesunken-100219.

Düsseldorf (IT.NRW). Der nordrhein-westfälische Produktionsindex für das Verarbeitende Gewerbe (einschl. Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) erreichte im Mai 2020 einen Indexwert von 87,2 Punkten (Basisjahr 2015 = 100, arbeitstäglich bereinigt) und war damit um 15,8 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hat die Produktionsleistung gegenüber dem Vormonat (April 2020) – nach Saisonbereinigung – um 0,5 Prozent zugenommen.

Im Vergleich zum Ergebnis des entsprechenden Vorjahresmonats entwickelte sich die Produktion im Mai 2020 in allen Bereichen rückläufig: Der Output von Vorleistungsgütern sank um 18,7 Prozent, der von Investitionsgütern um 18,5 Prozent. Die Hersteller von Gebrauchsgütern meldeten gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang von 10,9 Prozent und die Verbrauchsgüterproduzenten ein Minus von 7,1 Prozent. (IT.NRW)"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 17.07.2020

22.07.2020 SIHK-Azubi-Speed-Dating-Online am 8. September

19. Sondernewsletter der Südwestfälischen IHK zu Hagen vom 22.07.2020

 

"Online in 15 Minuten zum Azubi. Beim Azubi-Speed-Dating-Online finden Ausbildungsfirmen und Bewerber über eine Datenbank und einen Online-Terminkalender gezielt zusammen. Unternehmen können sich ab jetzt anmelden."

https://www.sihk.de/bildung/neuigkeiten/ankuendigung-speed-dating-4712754 

 

 

Quelle: 19. Sondernewsletter der Südwestfälischen IHK zu Hagen vom 22.07.2020