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02.06.2020 Exporte der NRW-Wirtschaft im März 2020 um 8,4 Prozent gesunken

Pressemitteilung von IT.NRW vom 26.05.2020

 

"Exporte der NRW-Wirtschaft im März 2020 um 8,4 Prozent gesunken

Düsseldorf (IT.NRW). Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im März 2020 Waren im Wert von 15,6 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, entspricht dies einem Rückgang von 8,4 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat. Der Wert der Importe lag mit 19,7 Milliarden Euro um 8,2 Prozent unter dem Ergebnis von März 2019.

Im Warenaustausch mit den Ländern der Europäischen Union (EU 27) waren die Ausfuhren im März 2020 mit 9,3 Milliarden Euro um 8,8 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Bei den Importen aus den EU-Ländern wurde ein Rückgang um 12,6 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro verzeichnet. Der Wert der Exporte in die Nicht-EU-Staaten sank um 7,8 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro. Bei den Importen war ein Rückgang um 2,0 Prozent auf 8,4 Milliarden Euro zu verzeichnen.

Im ersten Quartal 2020 summierte sich der Exportwert auf 47 Milliarden Euro (−5,0 Prozent) und der Wert der Einfuhren auf 59,6 Milliarden Euro (−5,8 Prozent).
Hinweis: Da in den Importen auch Lieferungen nach NRW enthalten sind, die hier auf Lager genommen und anschließend in andere Bundesländer weitergeleitet werden, ist eine Saldierung von Exporten und Importen nur begrenzt sinnvoll. (IT.NRW)
(136 / 20) Düsseldorf, den 26. Mai 2020"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 26.05.2020


30.05.2020 Umsätze im NRW-Einzelhandel im März um 1,8 Prozent gesunken

Pressemitteilung von IT.NRW vom 20.05.2020

 

"Umsätze im NRW-Einzelhandel im März um 1,8 Prozent gesunken

Düsseldorf (IT.NRW). Die Umsätze im nordrhein-westfälischen Einzelhandel waren im März 2020 real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 1,8 Prozent niedriger als im März 2019. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, sanken die Umsätze nominal um 0,4 Prozent.

Der Shutdown im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie war im März 2020 mit ausschlaggebend für Umsatzeinbrüche in verschiedenen Sparten des Einzelhandels: Die höchsten (realen) Rückgänge gab es im Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung und Schuhen (−48,2 Prozent), im Einzelhandel mit Sportausrüstung, Verlagserzeugnissen und Spielwaren (−33,4 Prozent) sowie im Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten (−16,0 Prozent). Dagegen verzeichneten der Versand- und Internet-Einzelhandel (+16,7 Prozent), der Einzelhandel mit Waren verschiedener Art in Verkaufsräumen (u. a. Supermärkte; +9,3 Prozent) und Apotheken (+7,1 Prozent) überdurchschnittliche Umsatzsteigerungen gegenüber März 2019.

Für die ersten drei Monate des Jahres 2020 ermittelten die Statistiker für den NRW-Einzelhandel eine reale Umsatzsteigerung von 2,3 Prozent; nominal stiegen die Umsätze gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 3,6 Prozent. (IT.NRW)

(...)
Weitere Informationen:
Umsatz und Beschäftigte im Einzelhandel Nordrhein-Westfalens (vorläufige Ergebnisse)
https://www.it.nrw/atom/9790/direct"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 20.05.2020

28.05.2020 NRW: Industrieproduktion im März 2020 um 5,5 Prozent niedriger als im März 2019

Pressemitteilung von IT.NRW vom 19.05.2020

 

"NRW: Industrieproduktion im März 2020 um 5,5 Prozent niedriger als im März 2019

Düsseldorf (IT.NRW). Der nordrhein-westfälische Produktionsindex für das Verarbeitende Gewerbe (einschl. Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) erreichte im März 2020 einen Indexwert von 99,1 Punkten (Basisjahr 2015 = 100, arbeitstäglich bereinigt) und war damit um 5,5 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hat die Produktionsleistung gegenüber dem Vormonat (Februar 2020) – nach Saisonbereinigung – um 3,6 Prozent abgenommen.

Im Vergleich zum Ergebnis des entsprechenden Vorjahresmonats entwickelte sich die Produktion im März 2020 in allen Bereichen rückläufig: Der Output an Investitionsgütern sank gegenüber dem Vorjahr um 12,0 Prozent, der von Gebrauchsgütern um 9,1 Prozent. Die Hersteller von Verbrauchsgütern meldeten gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 7,8 Prozent, die von Vorleistungsgütern ein Minus von 2,2 Prozent. (IT.NRW)"

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 19.05.2020

29.05.2020 NRW-Gastgewerbe: Umsätze im März um 45 Prozent eingebrochen

Pressemitteilung von IT.NRW vom 19.05.2020

 

"NRW-Gastgewerbe: Umsätze im März um 45 Prozent eingebrochen

Düsseldorf (IT.NRW). Der Shutdown im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie war im März 2020 mit ausschlaggebend für den Umsatzeinbruch und den Beschäftigtenrückgang im nordrhein-westfälischen Gastgewerbe: Die Umsätze waren im März 2020 real - also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung - um 45,0 Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, sanken die Umsätze nominal um 43,5 Prozent. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe war um 7,6 Prozent niedriger als im März 2019.

In der Beherbergung sank der Umsatz real um 53,7 Prozent; nominal waren die Umsätze um 52,9 Prozent niedriger als im März 2019. Die Gastronomieunternehmen verbuchten real um 41,5 Prozent niedrigere Umsätze als ein Jahr zuvor; nominal sanken die Umsätze um 39,8 Prozent.

Für die ersten drei Monate des Jahres 2020 ermittelten die Statistiker für das nordrhein-westfälische Gastgewerbe ein reales Umsatzminus von 16,4 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum; nominal sanken die Umsätze um 14,1 Prozent. (IT.NRW)


(...) Weitere Informationen:
Umsatz und Beschäftigte im Gastgewerbe Nordrhein-Westfalens - März 2020 - vorläufige Ergebnisse
https://www.it.nrw/atom/9775/direct"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 19.05.2020

27.05.2020 Ökoprofit Märkischer Kreis wieder ein Erfolg

Pressemitteilung von GWS im Märkischen Kreis mbH vom 26.05.2020

 

"Unternehmen sparen mit Ökoprofit Märkischer Kreis bares Geld
Zehn Unternehmen setzen 72 Maßnahmen für mehr Energieeffizienz um
Anmeldungen für nächste Projekt-Runde noch möglich

72 Maßnahmen, von denen 41 bereits nach einem Jahr eine Einsparung von mehr als 460.000 Euro für die beteiligten Betriebe bedeuten: Das ist die Bilanz des jüngsten Ökoprofit-Projektes im Märkischen Kreis. Zehn Unternehmen aus Altena, Lüdenscheid, Menden, Halver, Neuenrade und Werdohl haben sich daran beteiligt. Vertreten waren dabei die unterschiedlichsten Branchen – von Kita und Seniorenheim bis hin zu Industriebetrieben verschiedener Produktionsbereiche. Passend zum Start der neuen Ökoprofit-Runde, für die sich Unternehmen nach wie vor bewerben können, legen die Gesellschaft für Wirtschafts- und Struktur-Förderung im Märkischen Kreis (GWS) und die beteiligten Kommunen die Zahlen für das abgeschlossene Projekt vor.

Die Größe der Unternehmen, die sich 2019/2020 beteiligten und nun ihre Zertifikate erhalten haben, variierte dabei zwischen 20 und 750 Mitarbeitern. Und auch die Maßnahmen, mit denen sowohl die Klimabilanz verbessert als auch Einsparungen erzielt wurden, waren ganz unterschiedlicher Natur und reichten vom Verzicht auf Verpackungsmaterial oder dem Austausch von Kaffeebechern bis hin zu Investitionen in Photovoltaikanlagen oder Wärmepumpen. Insgesamt investierten die Betriebe für die 41 bereits bewertbaren Maßnahmen fast 2,8 Millionen Euro, wobei fast ein Drittel der Maßnahmen – 29 Prozent – gar keine Investitionen erforderten. Weitere 19 Prozent amortisieren sich in weniger als einem Jahr, 20 Prozent in einem bis drei Jahren. Damit sind lediglich 32 Prozent der angestoßenen Investitionen mit einem Amortisierungszeitraum von mehr als drei Jahren kalkuliert. Für 31 Projekte ist die Realisierung weitestgehend noch in diesem Jahr vorgesehen.

Das zeigt – Umweltbewusstsein schlägt sich auch in der ökonomischen Bilanz eines Unternehmens positiv nieder. Landrat Thomas Gemke zeigt sich von diesen Ergebnissen beeindruckt: „Mit Ökoprofit können die beteiligten Unternehmen das Gute mit dem Nützlichen verbinden: Sie haben die Möglichkeit, gezielt Ressourcen einzusparen, die Umwelt zu schonen und zugleich die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.“ Und nicht immer sind dafür aufwändige Maßnahmen und Investitionen erforderlich. Ökoprofit Märkischer Kreis sei, so Gemke, sein nicht nur ein Beispiel für die hohe Innovations- und Lernbereitschaft der heimischen Wirtschaft, sondern auch ein Zeichen für die „außerordentlich gute Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Einrichtungen, Verwaltungen und Unternehmen.“

Denn im Mittelpunkt des Projektes stehen Beratungen vor Ort in den einzelnen Unternehmen. Auf eine ausführliche Datenerhebung folgen verschiedene Workshops zu Themen wie „Energiemanagement“, „Umweltrecht“ oder „Gefährliche Stoffe“. Jeder Betrieb erhält Anregungen, um ganz individuell und schrittweise in das Projekt einsteigen zu können. Dabei werden bereits vorhandene Kompetenzen und schon umgesetzte Maßnahmen zur Energieeffi-zienz berücksichtigt. Wichtiger Baustein ist außerdem der regelmäßige Erfahrungsaustausch der Teilnehmer.

Weitere Informationen gibt es beim zuständigen Projektleiter bei der GWS, Marcel Krings, Tel. 02352/927212, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

oekoprofit bilanz klein
Bildunterschrift:

Einsparungen von mehr als 460.000 Euro pro Jahr realisierten die zehn teilnehmenden Betriebe des Projektes „Ökoprofit Märkischer Kreis“.

 

Für weitergehende Informationen:

Tel.: 02352 9272-0
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!"

 

Die Auszeichnungsbroschüre finden Sie hier: https://www.gfw-is.de/images/download/broschuere_oekoprofit_MK_2019-20.pdf 

 

 

 Quelle: Pressemitteilung von GWS im Märkischen Kreis mbH vom 26.05.2020