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21.09.2021 NRW-Handwerk: 12,7 Prozent mehr Umsatz im zweiten Quartal 2021

Pressemitteilung von IT.NRW vom 10.09.2021

 

"NRW-Handwerk: 12,7 Prozent mehr Umsatz im zweiten Quartal 2021

Düsseldorf (IT.NRW). Im zweiten Quartal 2021 lag der Umsatz der Handwerksunternehmen im zulassungspflichtigen Handwerk in Nordrhein-Westfalen um 12,7 Prozent über dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, lag die Beschäftigtenzahl im Handwerk in etwa auf dem Niveau des zweiten Quartals 2020 (−0,1 Prozent).

Für alle sieben Gewerbegruppen des Handwerks ermittelten die Statistiker Umsatzsteigerungen: Die höchsten Zuwächse verzeichneten die Handwerksunternehmen im Gesundheitsgewerbe (+31,4 Prozent) und im Kraftfahrzeuggewerbe (+24,9 Prozent).

Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich im zweiten Quartal 2021 in vier der sieben Gewerbegruppen. Den höchsten Zuwachs erzielte das Bauhauptgewerbe (+1,0 Prozent). Den höchsten Rückgang mussten hier die „Handwerke für den privaten Bedarf” (−5,2 Prozent) hinnehmen.

Bei den vorliegenden Ergebnissen handelt es sich um Daten zum zulassungspflichtigen Handwerk aus der vierteljährlichen Handwerksberichterstattung. Die Ergebnisse werden auf der Grundlage von Beschäftigtenzahlen der Bundesagentur für Arbeit und Umsatzzahlen der Finanzverwaltung ermittelt. Aufgrund der Änderung der Handwerksordnung im Februar 2020 und den damit einhergehenden Änderungen in den Gewerbegruppen werden ab dem Berichtsjahr 2021 die Ergebnisse auf die neue Basis 2020 umgestellt. Vergleiche mit früheren Ergebnissen sind daher nur eingeschränkt möglich. (IT.NRW)"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 10.09.2021


17.09.2021 NRW: Unternehmensinsolvenzen im ersten Halbjahr 2021 um 12,0 Prozent gesunken – Verbraucherinsolvenzen um 53,0 Prozent gestiegen

Pressemitteilung von IT.NRW vom 09.09.2021

 

"NRW: Unternehmensinsolvenzen im ersten Halbjahr 2021 um 12,0 Prozent gesunken – Verbraucherinsolvenzen um 53,0 Prozent gestiegen

Düsseldorf (IT.NRW). Von Januar bis Juni 2021 wurden bei den Amtsgerichten in Nordrhein-Westfalen 15 564 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 36,6 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (damals: 11 397 Fälle).

Die Zahl der Unternehmens- und Verbraucherinsolvenzen entwickelte sich allerdings gegenläufig: 2 111 Insolvenzverfahren in Nordrhein-Westfalen betrafen Unternehmen; das waren 12,0 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2020 (damals: 2 399 Unternehmensinsolvenzen). Zum Zeitpunkt der Antragstellung waren 7 956 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von einer Unternehmensinsolvenz betroffen; das waren weniger als ein Drittel (−70,2 Prozent) als von Januar bis Juni 2020 (damals: 26 660 Beschäftigte). Die voraussichtlichen Forderungen beliefen sich im ersten Halbjahr 2021 auf 4,3 Milliarden Euro und waren damit um 29,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor (damals: 3,3 Milliarden Euro). Ursächlich für den Anstieg bei den Forderungen bei gleichzeitig sinkender Zahl der Insolvenzen war, dass eine höhere Zahl wirtschaftlich bedeutender Unternehmen einen Insolvenzantrag gestellt hat.

Trotz der wirtschaftlichen Krise im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie lag die Zahl der beantragten Unternehmensinsolvenzverfahren mit 2 111 weiter unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (erstes Halbjahr 2019: 2 811 Verfahren; 2020: 2 399 Verfahren). Ein Grund dafür könnte u. a. sein, dass die Pflicht zur Stellung eines Insolvenzantrages für Unternehmen teilweise bis zum 30. April 2021 ausgesetzt war.

In den besonders von den Maßnahmen aufgrund der Covid-19-Pandemie betroffenen Wirtschaftszweigen waren die Entwicklungen unterschiedlich: So lagen die Insolvenzzahlen vom ersten Halbjahr 2021 im Vergleich zu den Halbjahreswerten der Jahre 2019 und 2020 in der Beherbergung (z. B. Hotels, Ferienwohnungen, Campingplätze) über Vorkrisenniveau. In der Gastronomie, bei Reisebüros und Reiseveranstaltern, im Einzelhandel und im Wirtschaftszweig „Kreative, künstlerische und unterhaltende Tätigkeit” lagen sie unter dem Niveau des Jahres 2019 – in den beiden letztgenannten Wirtschaftszweigen lagen sie aber über dem Ergebnis des ersten Halbjahres 2020.

Der Zuwachs bei den Insolvenzverfahren insgesamt ist auf die gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum gestiegen Zahl von Verbraucherinsolvenzen und ehemals selbstständig Tätigen mit vereinfachtem Verfahren (Schuldner ohne Forderungen aus Arbeitsverhältnissen und mit weniger als 20 Gläubigern) zurückzuführen. Die Zahl der Insolvenzverfahren von Verbrauchern (dazu zählen Arbeitnehmer, Rentner oder Erwerbslose) stieg gegenüber dem ersten Halbjahr 2020 um 53,0 Prozent auf 10 628; die von den genannten ehemals selbstständig Tätigen um 68,5 Prozent auf 1 151. Eine mögliche Ursache für den Anstieg könnte das Ende 2020 beschlossene Gesetz zur weiteren Verkürzung der Restschuldbefreiung sein. Infolge dessen könnten diese Schuldner vor allem im zweiten Halbjahr 2020 ihre Insolvenzanträge zurückgestellt und diese nun nach dem Jahreswechsel gestellt haben. Ferner beantragten noch 1 674 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. (IT.NRW)

(351 / 21) Düsseldorf, den 9. September 2021

Weitere Informationen:
Beantragte Insolvenzverfahren in NRW im ersten Halbjahr 2020 und 2021 (Gemeindeergebnisse)
https://www.it.nrw/atom/13324/direct"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 09.09.2021

13.09.2021 Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe Berichtsmonat Juli 2021

Pressemitteilung Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 06.09.2021

 

"06.09.2021 PRESSEMITTEILUNG
Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe Berichtsmonat Juli 2021

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes[1] stiegen die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Juli gegenüber dem Vormonat um 3,4 %.[2] Die Nachfrage nach Investitionsgütern zog um 5,4 % an. Die Bestellungen bei Vorleistungsgüterproduzenten gingen hingegen leicht um 0,5 % zurück. Demgegenüber weitete sich die Nachfrage nach Konsumgütern kräftig um 7,5 % aus. Ohne Berücksichtigung von Großaufträgen ging das Ordervolumen leicht um 0,2 % zurück.

Im Zweimonatsvergleich Juni/Juli gegenüber April/Mai kam es ebenfalls zu einem deutlichen Auftragsplus in Höhe von 4,6 %. Bereinigt um Großaufträge ergab sich ebenfalls ein geringfügiger Rückgang um 0,3 %.

Die Auftragseingänge erhöhten sich nach dem kräftigen Anstieg im Juni erneut deutlich. Ursächlich hierfür war eine starke Auslandsnachfrage (+8,0 %), insbesondere aus dem Nicht-Euroraum (+15,7 %). Die inländische Nachfrage, im Vormonat noch Treiber des Orderanstiegs, war hingegen rückläufig (-2,5 %), liegt aber immer noch auf hohem Niveau. Insgesamt waren die Bestellungen von kräftigem Wachstum bei der Herstellung pharmazeutischer Erzeugnisse sowie einem Großauftrag im sonstigen Fahrzeugbau geprägt. Während sich die Auftragseingänge im Maschinenbau erneut erhöhten (+1,8 %) waren sie im ebenfalls gewichtigen Kfz-Bereich nach einem merklichen Zuwachs im Vormonat rückläufig (-4,3 %). Die Auftragseingänge setzen damit ihren seit Jahresanfang bestehenden Aufwärtstrend nach kurzer Unterbrechung im Mai dynamisch fort.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 6. September 2021.
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Verfahren X13 JDemetra+).

Downloads

2021/07 - Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe
Berichtsmonat Juli 2021
PDF: 244 KB

Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe - Lange Reihen
Stand: 06.09.2021
PDF: 157 KB"

 

 Quelle: Pressemitteilung Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 06.09.2021

15.09.2021 Entwicklung der Auftragseingänge im Produzierenden Gewerbe Berichtsmonat Juli 2021

Pressemitteilung Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 07.09.2021

 

"07.09.2021 PRESSEMITTEILUNG
Entwicklung der Auftragseingänge im Produzierenden Gewerbe Berichtsmonat Juli 2021

 

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes[1] ist die Produktion im Produzierenden Gewerbe im Juli gegenüber dem Vormonat um 1,0 % gestiegen.[2] Die Herstellung der Industrie erhöhte sich dabei um 1,3 %, im Baugewerbe kam es zu einem Plus von 1,1 %.

Im Zweimonatsvergleich Juni/Juli gegenüber April/Mai nahm die Produktion im Produzierenden Gewerbe leicht um 0,9 % ab. Während der Ausstoß in der Industrie in diesem Zeitraum nur unwesentlich um 0,4 % zurückging, kam es beim Baugewerbe, ausgehend von einem höheren Niveau, zu einem deutlicheren Minus von -1,7 %.

Nach dem Rückgang der Industrieproduktion im zweiten Quartal verlief der Start ins dritte Quartal nun freundlicher. Der gewichtige Bereich Kfz und Kfz-Teile steigerte seinen Ausstoß im Juli um 1,9 %. Der ähnlich gewichtige Maschinenbau expandierte um 6,9 %. Auch wenn die Lieferengpässe bei Halbleitern, die zuletzt die Produktion bremsten, noch eine Zeit lang fortbestehen dürften, deuten die Zahlen darauf hin, dass der Tiefpunkt nun überwunden sein könnte. Der Ausstoß im Baugewerbe liegt weiter auf hohem Niveau. Der Ausblick für die Industriekonjunktur insgesamt bleibt angesichts einer nach wie vor hohen Nachfrage und der gesteigerten Produktion optimistisch, auch wenn sich die in Umfragen ermittelten Geschäftsaussichten auch auf Grund der steigenden Infektionszahlen zuletzt eintrübten.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 7. September 2021
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Verfahren X13 JDemetra+).

 

Downloads

2021/07 - Produktion im Produzierenden Gewerbe - Lange Reihen
Berichtsmonat Juli 2021
PDF: 143 KB

2021/07 - Produktion im Produzierenden Gewerbe
Berichtsmonat Juli 2021
PDF: 150 KB"

 

 Quelle: Pressemitteilung Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 07.09.2021

09.09.2021 Verlängerung der Überbrückungshilfen bis Jahresende

Pressemitteilung Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 08.09.2021

 

"08.09.2021 GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG
Details zur Verlängerung der Überbrückungshilfen bis Jahresende geeint

 

Während es für die meisten Bereiche der Wirtschaft wieder bergauf geht, dauern die Corona-bedingten Einschränkungen in einigen Branchen weiter an. Die Bundesregierung verlängert deshalb die Überbrückungshilfe III Plus über den 30. September hinaus bis zum 31. Dezember 2021. Die Details für die Verlängerung bis Jahresende sind nun geeint und finalisiert. Dabei werden die bewährten Förderbedingungen der Überbrückungshilfe III Plus weitgehend beibehalten. Ebenfalls verlängert wird die Neustarthilfe Plus, mit der von Corona-bedingten Umsatzeinbrüchen betroffene Soloselbstständige unterstützt werden.

Im Einzelnen:
Die bis Jahresende verlängerte Überbrückungshilfe III Plus ist inhaltlich weitgehend deckungsgleich mit der Überbrückungshilfe III Plus für die Monate Juli, August und September. Auch in der verlängerten Überbrückungshilfe III Plus sind Unternehmen mit einem Corona-bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent antragsberechtigt. Die Antragstellung erfolgt auch für die verlängerte Überbrückungshilfe III Plus durch prüfende Dritte.

Die sogenannte Restart-Prämie, die innerhalb der Überbrückungshilfe III Plus für die Monate Juli, August, September 2021 galt und mit der wir gezielt den Übergang vom Lockdown hin zur Wiederöffnung erleichtern wollten, hat ihren Zweck erfüllt. Sie läuft deshalb plangemäß im September aus. Der Eigenkapitalzuschuss, zur Substanzstärkung besonders stark und andauernd betroffener Unternehmen, wird auch über den September hinaus bis Dezember 2021 zur Verfügung stehen.

Verlängert wird auch die Neustarthilfe Plus für Soloselbständige. Für den Zeitraum Oktober bis Dezember können Soloselbstständige, deren Umsatz durch Corona weiter eingeschränkt ist, damit zusätzlich bis zu 4.500 Euro Unterstützung erhalten.

Die FAQ zur Überbrückungshilfe III Plus und zur Neustarthilfe Plus werden überarbeitet und zeitnah veröffentlicht. Nach Anpassung des Programms kann die Antragstellung über die bekannte Plattform ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de erfolgen. Antragsbearbeitung und Auszahlung erfolgen in der Verantwortung der Länder. Informationen über den Start der Antragstellung werden wir zeitnah gesondert veröffentlichen."

 

 Quelle: Pressemitteilung Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 08.09.2021