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31.12.18 Entlastungen für Selbständige bei der gesetzlichen Krankenversicherung

Newsletter des BMWi-Existenzgründungsportals vom 18.10.18

 

"Entlastungen für Selbständige bei der gesetzlichen Krankenversicherung
Mit dem Versichertenentlastungsgesetz (GKV-VEG) werden Selbständige mit geringem Einkommen erheblich entlastet und Beitragsschulden abgebaut.

Hohe GKV-Beiträge überfordern Kleinselbstständige und Existenzgründer, die sich gesetzlich versichern wollen. Deshalb werden freiwillig versicherte Selbständige ab dem kommenden Jahr bei den Mindestbeiträgen den übrigen freiwillig Versicherten in der GKV gleichgestellt (einheitliche Mindestbemessungsgrundlage 2019 für freiwillig Versicherte und Selbständige: 1.038,33 Euro). Damit verringert sich der Mindestbeitrag für hauptberuflich Selbständige erheblich (statt ca. 360 Euro ca. 156 Euro Mindestbeitrag). Zudem wird ein deutlicher Bürokratieabbau erreicht. Der Nachweis, ob eine haupt- oder nebenberufliche Selbständigkeit vorliegt, entfällt. Freiwillig Versicherte sind während des Bezugs von Krankengeld oder Mutterschaftsgeld von der Pflicht befreit, Mindestbeiträge zu zahlen. Beiträge werden während dieser Zeit nur auf tatsächlich bestehende beitragspflichtige Einnahmen erhoben.

Der Deutsche Bundestag hat den Gesetzentwurf zur Beitragsentlastung der Versicherten in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Versichertenentlastungsgesetz - GKV-VEG) beschlossen. Das Gesetz soll in den Kernpunkten am 1. Januar 2019 in Kraft treten. Es ist im Bundesrat nicht zustimmungspflichtig."

 

 Quelle: Newsletter des BMWi-Existenzgründungsportals vom 18.10.18


28.12.18 Im dritten Quartal wurden in NRW 6,9 Prozent weniger Insolvenzanträge gestellt als ein Jahr zuvor

Pressemitteilung von IT.NRW vom 11.12.18

 

"Im dritten Quartal wurden in NRW 6,9 Prozent weniger Insolvenzanträge gestellt als ein Jahr zuvor

Düsseldorf (IT.NRW). Im dritten Quartal 2018 wurden bei den Amtsgerichten in Nordrhein-Westfalen 6 754 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 6,9 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (damals: 7 255 Fälle). Die Höhe der voraussichtlichen Forderungen (d. h. alle Forderungen, die von den Gläubigern bis zum Zeitpunkt der Datenübermittlung an die Statistiker bei den Amtsgerichten angemeldet wurden) summierte sich im dritten Vierteljahr des Jahres 2018 auf 1,1 Milliarden Euro und lag damit um 75,0 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreswert (4,4 Milliarden Euro).

1 412 der in Nordrhein-Westfalen beantragten Insolvenzverfahren betrafen Unternehmen; das waren 7,2 Prozent weniger als im dritten Quartal 2017 (damals 1 522 Unternehmensinsolvenzen). Die voraussichtlichen Forderungen beliefen sich auf 0,8 Milliarden Euro (Juli bis September 2017: 4,0 Milliarden Euro). Zum Zeitpunkt der Antragstellung waren von den Unternehmensinsolvenzen 5 546 Beschäftigte betroffen. Dabei ist zu beachten, dass den Statistikern nicht zu allen Insolvenzverfahren Angaben zu den betroffenen Beschäftigten übermittelt werden.

Ferner beantragten 5 342 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Dabei handelte es sich in 4 416 Fällen um Verbraucherinsolvenzen (dazu zählen Arbeitnehmer, Rentner oder Erwerbslose); das waren 5,7 Prozent weniger als im dritten Quartal 2017 (damals: 4 682 Fälle).

Wie die Statistiker weiter mitteilen, war die Zahl der Insolvenzen in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 mit 20 307 um 4,7 Prozent niedriger als im entsprechenden Zeitraum des Jahres 2017 (damals: 21 319 Fälle). Dabei war die Zahl der Unternehmensinsolvenzen mit 4 281 um 4,1 Prozent und die der Verbraucherinsolvenzen mit 13 112 um 4,9 Prozent niedriger als von Januar bis September 2017. Die voraussichtlichen Forderungen beliefen sich in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 auf 3,9 Milliarden Euro (−46,5 Prozent). (IT.NRW)

(353 / 18) Düsseldorf, den 11. Dezember 2018

Weitere Informationen:
Beantragte Insolvenzverfahren in NRW – im dritten Quartal 2018 (Weitere
Landesergebnisse)
https://www.it.nrw/atom/6430/direct

Beantragte Insolvenzverfahren in NRW von Januar bis September 2017 und 2018
(Gemeindeergebnisse)
https://www.it.nrw/atom/6433/direct"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 11.12.18

18.12.18 NRW-Betriebe: 2,4 Prozent mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Jahr 2017

Pressemitteilung von IT.NRW vom 10.12.18

 

"NRW-Betriebe: 2,4 Prozent mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Jahr 2017

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2017 gab es in Nordrhein-Westfalen 767 505 Betriebe mit zusammen 6,44 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (ohne Betriebe und Beschäftigte in den Bereichen „Land- und Forstwirtschaft, Fischerei” und „Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung, private Vermietung”). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg damit die Zahl der im statistischen Unternehmensregister geführten Beschäftigten gegenüber dem Jahr 2016 um 2,4 Prozent.

Die Zahl der Betriebe in NRW war 2017 um 0,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Jeder dritte Arbeitnehmer in NRW übte seine Tätigkeit in einem der 3 418 Betriebe mit mehr als 250 Mitarbeitern aus. Deren Anteil an allen nordrhein-westfälischen Betrieben lag bei 0,4 Prozent. Dagegen waren in den 671 718 Kleinstbetrieben (87,5 Prozent aller Betriebe) mit weniger als zehn Arbeitnehmern 14,9 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten tätig.

Die höchsten Zuwächse der Beschäftigungszahlen gegenüber dem Jahr 2016 ermittelten die Statistiker für den Kreis Unna (+4,4 Prozent), gefolgt von den Städten Krefeld und Dortmund (jeweils +4,0 Prozent). In Leverkusen lag die Beschäftigtenzahl auf dem Niveau des Vorjahres; in Mülheim an der Ruhr verringerte sich die Beschäftigtenzahl um 0,6 Prozent.

Landesweit sind die meisten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (1,36 Millionen) in den 50 781 Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes beschäftigt. Durchschnittlich waren das fast 27 Beschäftigte je Betrieb. Die meisten Betriebe entfielen auf den Bereich Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kfz (157 664). Hier waren über eine Million Personen beschäftigt (6,4 Beschäftigte pro Betrieb). (IT.NRW)

(351 / 18) Düsseldorf, den 10. Dezember 2018

Tief gegliederte Ergebnisse zum Thema in unserer online verfügbaren
Landesdatenbank [1]

 

[1] http://url.nrw/urs

Weitere Informationen:
Betriebe und Beschäftigte in NRW 2007, 2016 und 2017 (Kreisergebnisse)
https://www.it.nrw/atom/6418/direct"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 10.12.18

21.12.18 Umsatz der NRW-Dienstleistungsunternehmen war im dritten Quartal 2018 um 4,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor

Pressemitteilung von IT.NRW vom 10.12.18

 

"Umsatz der NRW-Dienstleistungsunternehmen war im dritten Quartal 2018 um 4,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor

Düsseldorf (IT.NRW). Die Umsätze der Dienstleistungsunternehmen in Nordrhein-Westfalen waren im dritten Quartal 2018 nominal, d. h. in jeweiligen Preisen, um 4,1 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, lag auch die Beschäftigtenzahl über dem Ergebnis des dritten Vierteljahres 2017 (+1,6 Prozent).

In nahezu allen statistisch erfassten Wirtschaftsabteilungen wurden höhere Umsatz- und Beschäftigtenzahlen erreicht. Den größten Umsatz- und Beschäftigtenzuwachs (Umsatz: +10,1 Prozent; Beschäftigte: +3,9 Prozent) erwirtschaftete der Bereich „Information und Kommunikation”. Im Bereich „sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen” wurde ein Rückgang um 0,4 Prozent verzeichnet. (IT.NRW)"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 10.12.18

14.12.18 NRW-Handwerk: 6,1 Prozent höhere Umsätze im dritten Quartal 2018

Pressemitteilung von IT.NRW vom 07.12.18

 

"NRW-Handwerk: 6,1 Prozent höhere Umsätze im dritten Quartal 2018

Düsseldorf (IT.NRW). Im dritten Quartal des Jahres 2018 war der Umsatz der Handwerksunternehmen in Nordrhein-Westfalen um 6,1 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, war auch die Beschäftigtenzahl im Handwerk höher (+0,9 Prozent) als im dritten Quartal 2017.

In nahezu allen Gewerbegruppen ermittelten die Statistiker Umsatzsteigerungen: Den stärksten Zuwachs (+21,9 Prozent) erzielten die Unternehmen des Bauhauptgewerbes. Im Lebensmittelgewerbe war der Umsatz um 2,3 Prozent niedriger als im gleichen Zeitraum 2017.

Die Zahl der Beschäftigten war im dritten Quartal 2018 in fünf der sieben Gewerbegruppen höher als vor Jahresfrist: Den höchsten Zuwachs erzielte das Bauhauptgewerbe (+1,9 Prozent) gefolgt vom Ausbaugewerbe und der Gewerbegruppe „Handwerke für den gewerblichen Bedarf” mit ( jew. +1,6 Prozent). Den höchsten Rückgang der Beschäftigtenzahl (−2,2 Prozent) ermittelten die Statistiker für die Gewerbegruppe „Handwerke für den privaten Bedarf”.

Bei den vorliegenden Ergebnissen handelt es sich um Daten zum zulassungspflichtigen Handwerk aus der vierteljährlichen Handwerksberichterstattung. Auf der Grundlage von Beschäftigtenzahlen der Bundesagentur für Arbeit und Umsatzzahlen der Finanzverwaltung wird hier die Entwicklung in den nordrhein-westfälischen Handwerksunternehmen ermittelt. (IT.NRW)"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 07.12.18

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