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22.05.18 NRW-Industrie: Umsätze im ersten Quartal 2018 um 3,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor

Pressemitteilung von IT.NRW vom 14.05.18

 

"NRW-Industrie: Umsätze im ersten Quartal 2018 um 3,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor


Düsseldorf (IT. NRW). Die nordrhein-westfälischen Industriebetriebe erwirtschafteten in den ersten drei Monaten des Jahres mit 82,9 Milliarden Euro einen Umsatz, der um 3,2 Prozent höher war als im ersten Quartal 2017. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, war dabei der Anstieg bei den Auslandsumsätzen (+3,1 Prozent) fast so hoch wie bei den Inlandsumsätzen (+3,3 Prozent).

Den größten Anteil am Gesamtumsatz hatte im ersten Quartal die Chemische Industrie mit 11,1 Milliarden Euro Umsatz (+2,8 Prozent gegenüber 2017), gefolgt von der Metallerzeugung und -bearbeitung (10,7 Mrd. Euro; +8,0 Prozent) und vom Maschinenbau (10,5 Mrd. Euro; +4,3 Prozent). Weitere bedeutende Wirtschaftszweige in Nordrhein-Westfalen waren der Automobilbau (9,1 Mrd. Euro; -0,2 Prozent), die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln (7,8 Mrd. Euro; +1,7 Prozent) sowie die Herstellung von Metallerzeugnissen (7,2 Mrd. Euro; +0,9 Prozent).

In den ersten drei Monaten des Jahres beschäftigten die 5 128 erfassten Industriebetriebe in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich 1 081 500 Personen; das waren rund 21 000 mehr (+2,0 Prozent) als im ersten Vierteljahr des Vorjahres. Beschäftigungsstärkste Branche war der Maschinenbau (181 200 Personen, 3,0 Prozent mehr als im ersten Quartal 2017). Weitere 140 200 Personen (+1,1 Prozent) waren im Bereich der Herstellung von Metallerzeugnissen und 103 000 (+1,6 Prozent) in der Metallerzeugung und -bearbeitung beschäftigt.

Die Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes und des Bergbaus sowie der Gewinnung von Steinen und Erden mit im Allgemeinen 50 oder mehr tätigen Personen. Kleinere Betriebe werden nur einmal jährlich befragt. (IT.NRW)

(129 / 18) Düsseldorf, den 14. Mai 2018

Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise finden Sie im Internet unter: http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2018/pdf/129_18.pdf"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 14.05.18


17.05.18 Duale Ausbildung wieder im Trend

G.I.B.-Newsletter Nr. 367:

 

"Duale Ausbildung wieder im Trend


Mit einem Minus von 33.100 ist die Zahl der Schulabgänger 2017 deutlich gesunken. Dennoch konnte immerhin die Zahl der Jugendlichen stabil gehalten werden, die sich um einen Ausbildungsplatz bewarben; darauf hat jetzt Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), hingewiesen."

 

Quelle: G.I.B.-Newsletter Nr. 367

11.05.18 NRW-Ausbildungsmarkt im April

Pressemitteilung Nr. 16 / 2018 – 27. April 2018 der Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen

 

"NRW-Ausbildungsmarkt im April

Starke regionale Unterschiede am Ausbildungsmarkt

Die Unterschiede zwischen den regionalen Ausbildungsmärkten in NRW werden größer, landesweit nimmt die Zahl der Bewerber im Vergleich zum Vorjahr ab, die Zahl der von Unternehmen angebotenen Ausbildungsplätze wächst hingegen – das sind auch im April die dominierenden Trends am NRW-Ausbildungsmarkt. Eines bleibt allerdings beim Alten: Zwischen Rhein und Weser besteht nach wie vor ein Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage, im April kamen auf 107.118 Bewerberinnen und Bewerber 94.740 Angebote.


„Für Jugendliche, die eine Ausbildung absolvieren wollen, aber auch für Ausbildungsbetriebe, macht es in NRW einen deutlichen Unterschied, wo sie wohnen beziehungsweise wo sie ihren Firmensitz haben,“ sagte Christiane Schönefeld, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit. „Wenn man in Düsseldorf oder Köln, in Münster, Rheine oder in Siegen lebt, steigen die Chancen erheblich, dass man den Ausbildungsplatz der Wahl findet. Das sieht für junge Leute in Detmold, Hagen oder Gelsenkirchen ganz anders aus, denn hier kommen nur etwas mehr als 60 Lehrstellen auf 100 Bewerber, während zum Beispiel in Düsseldorf auf 100 Bewerber 132 Angebote kommen.“ Diesen Trend beobachte die Bundesagentur für Arbeit in NRW schon länger, doch präge er sich jetzt immer deutlicher aus, so Schönefeld.

Auch wenn es in einigen Regionen mehr Angebote als Bewerber gebe, in NRW fehlen im Ganzen betrachtet nach wie vor Ausbildungsplätze: „Landesweit gibt es noch immer mehr Bewerber als Ausbildungsstellen.“
Unternehmen in wirtschaftlich starken Gebieten mit einem regionalen Überschuss an angebotenen Stellen biete sich eine Möglichkeit, wie sie auf Bewerberengpässen reagieren können: „Ein junger Menschen muss nicht immer hundert Prozent auf eine Stelle passen. Wichtig ist, dass er Potentiale mitbringt und für eine Stelle - vielleicht auch erst auf den zweiten Blick - geeignet ist“, sagte Schönefeld. „Diese Bereitschaft, es einmal zu versuchen, wird nicht nur häufig mit Erfolg in der Ausbildung belohnt, es wird auch in Zukunft für immer mehr Unternehmen unvermeidbar werden, da es immer weniger Bewerber geben wird.“ Denn der Rückgang bei den Bewerberzahlen habe vor allem demografische Gründe: „Nicht auszubilden ist auch keine Alternative, denn gleichzeitig gehen in den kommenden Jahren eine Vielzahl der älteren Fachkräfte in den Ruhestand. Der einfachste Weg, diese Fachkräfte Schritt für Schritt zu ersetzen, ist es, Nachwuchs auszubilden.“


Regionale Unterschiede: Siegen vor Düsseldorf – landesweit sinkt die Bewerber-Stellen-Relation wieder
Bis April haben sich bei den Agenturen für Arbeit 107.118 Bewerberinnen und Bewerber für Ausbildungsstellen gemeldet. Das waren 4.229 Personen oder 3,8 Prozent weniger als vor einem Jahr. Davon galten noch 53.920 als unversorgt, das heißt, sie hatten noch keinen Ausbildungsvertrag unterschrieben und nicht schon eine Alternative im Auge, sollte es mit der Lehrstellen nicht klappen. Im Vergleich zum April des Vorjahr waren das 2.799 Personen oder 4,9 Prozent weniger. Eine Alternative zum Beginn des Ausbildungsjahres haben bereits 11.757 junge Menschen gefunden – 914 oder 8,4 Prozent mehr als vor einem Jahr.

94.740 Ausbildungsplätze hatten Unternehmen bis April bei den Agenturen für Arbeit gemeldet. Das waren 3.357 Stellen oder 3,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der unbesetzten Lehrstellen lag im April weiterhin deutlich über dem Vorjahr. Das Plus betrug 9,8 Prozent oder 4.961 Stellen, noch frei waren 55.357 Ausbildungsangebote.

Die regionalen Unterschiede am Ausbildungsmarkt lassen sich am besten durch Vergleiche der Verhältnisse von Bewerberinnen und Bewerber zu Stellen erfassen. In Detmold kamen auf 100 Bewerberinnen und Bewerber im April nur 62 Ausbildungsplatzangebote. Dicht davor lagen Brühl (64 Stellen auf 100 Bewerberinnen und Bewerber), Hagen (65), Bochum (68) und Gelsenkirchen (68). Im Mittelfeld lagen die Agenturbezirke Aachen-Düren mit 90 Stellen auf 100 Bewerberinnen und Bewerber, Paderborn (91), aber auch Oberhausen, das mit 82 Stellen noch unter dem NRW-Durchschnitt (88) liegt.

Das andere Ende des Ausbildungsmarktes bildeten Siegen (135 Stellen auf 100 Bewerberinnen und Bewerber), Düsseldorf (132) und Münster (129), gefolgt von Köln (127) und Meschede-Soest (121).

Landesweit sank im Vergleich zum Vormonat die Relation von Bewerber und Stellen von 90 im März auf 88 Stellen auf 100 Bewerber im April. Auch der Blick auf die Arbeitsmarktregionen offenbart große Unterschiede.
Während im Ruhrgebiet und im Bergischen Land auf eine Bewerberin oder einen Bewerber nur 0,75 Stellen kommen, liegt das Verhältnis in Südwestfalen bei 1,18 Stellen:

Weitere Zahlen, Daten, Fakten des Ausbildungsmarktes lesen Sie hier

Die Kampagnen-Seite der Bundesagentur für Arbeit bietet weitere Informationen."

 

 Quelle: Pressemitteilung Nr. 16 / 2018 – 27. April 2018 der Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen

14.05.18 Bildungsscheck NRW - veränderte Förderbedingungen

Pressemitteilung des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen vom 27.04.18

 

"Bildungsscheck NRW: „Wir machen Menschen fit für die Arbeitswelt der Zukunft“

Die Landesregierung baut den Bildungsscheck NRW deutlich aus: Die aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung stehenden Fördermittel werden in diesem Jahr von fünf auf acht Millionen Euro erhöht. Bis zum Jahr 2020 steigt dieser Betrag sogar auf bis zu 30 Millionen Euro pro Jahr an, um die berufliche Fort- und Weiterbildung der Menschen in Nordrhein-Westfalen zu stärken.

Zudem wird der Adressatenkreis der Förderung erweitert: Neben Beschäftigten in mittleren und kleineren Unternehmen und Berufsrückkehrenden können künftig auch Selbstständige einen Antrag stellen. Und: Die Landesregierung erleichtert den Zugang zum Förderprogramm, indem nun auch moderne E-Learning-Angebote unterstützt werden können, bei denen sich die Kursgruppe auf einer Lernplattform trifft. Die geänderten Förderbedingungen treten zum 30. April 2018 in Kraft.

„Mit den Bildungsschecks leistet das Land einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Veränderungen am Arbeitsplatz – gerade mit Blick auf die Digitalisierung“, sagte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann. „Wir machen die Menschen fit für die Arbeitswelt der Zukunft und sorgen dafür, dass Beschäftigung und Fachkräfteversorgung gesichert bleiben. Die Digitalisierung stellt die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Herausforderungen. Vor allem aber bietet sie ihnen auch große Chancen. Wir sollten diese Chancen nutzen. Darum erhöhen wir die Fördermittel für den Bildungsscheck deutlich.“

Die Bildungsschecks richten sich an Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen und setzen Anreize zum lebensbegleitenden Lernen. Im Rahmen des Programms erhalten Beschäftigte in mittelständischen Unternehmen, Berufsrückkehrende und künftig auch Selbstständige einen Zuschuss von 50 Prozent auf berufliche Weiterbildungskosten (bis zu einem Maximalbetrag von 500 Euro). Das geförderte Weiterbildungsspektrum reicht von fachlichen Kompetenzen, über IT-Knowhow bis hin zu klassischen Schlüsselqualifikationen wie Kommunikationsfähigkeit, Führung und Konfliktmanagement.

Seit dem Start des Programms im Jahr 2006 haben über 480.000 Bildungsschecks die berufliche Weiterbildung von Beschäftigten ermöglicht. 80.000 kleine und mittlere Betriebe profitierten davon. Eine kostenlose Beratung wird in 250 Beratungsstellen in ganz Nordrhein-Westfalen angeboten.

Weitere Informationen geben die Internetseite www.bildungsscheck.de und das Info-Telefon berufliche Weiterbildung Nordrhein-Westfalen: 0211-837-1929 (Mo. bis Fr., 8.00 bis 18.00 Uhr).

 

Übersicht zu den Änderungen beim Bildungsscheck NRW

Was bleibt beim neuen Bildungsscheck?

  • Die Kosten für berufliche Weiterbildungen, die fachliche Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen vermitteln, werden bis zur Hälfte mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.
  • Die maximale Förderhöhe bleibt bei 500 Euro.
  • Der Bildungsscheck wird nach einer Beratung in einer Bildungsscheckberatungsstelle ausgegeben.
  • Es gibt zwei Zugänge: den individuellen Zugang und den betrieblichen Zugang.
  • Die Beschäftigten müssen in Nordrhein-Westfalen wohnen oder arbeiten.
  • Der Arbeitgeber (Betrieb) darf höchstens 249 Beschäftigte haben.

Was ändert sich?

  • Beschäftigte und Berufsrückkehrer können jährlich einen Bildungsscheck im individuellen Zugang erhalten (bisher alle zwei Jahre).
  • Selbstständige können ebenfalls jährlich einen Bildungsscheck im individuellen Zugang erhalten (bisher waren die Selbständigen ausgeschlossen).
  • Das zu versteuernde Jahreseinkommen darf 40.000 Euro nicht überschreiten (80.000 Euro bei gemeinsamer Veranlagung). Bisher durften 30.000 Euro bzw. 60.000 Euro nicht überschritten werden.
  • Betriebe mit bis zu 249 Beschäftigten können im betrieblichen Zugang jährlich bis zu zehn Bildungsschecks für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten (bisher alle zwei Jahre).
  • Es werden neue Formen der Weiterbildung wie z. B. onlinebasierte Fortbildungen (z. B. Webbinare) und E-Learning in beiden Zugängen gefördert. Bisher wurden nur zertifizierte Fernlerngänge zugelassen.
  • Es werden innerbetriebliche Seminare (Inhouse-Seminare) im betrieblichen Zugang gefördert. Diese wurden bisher ausgeschlossen."

 

 Quelle: Pressemitteilung des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen vom 27.04.18

27.04.18 Deutschlandstipendium für 7.488 Studierende in NRW in 2017

Pressemitteilung von IT.NRW vom 19.04.18

 

"7 488 Studierende in NRW erhielten 2017 ein Deutschlandstipendium

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2017 erhielten in Nordrhein-Westfalen 7 488 Studierende ein Deutschlandstipendium nach dem Stipendiumprogramm-Gesetz. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das 3,4 Prozent weniger Studierende als ein Jahr zuvor (2016: 7 754 Studierende). Besonders an den Universitäten waren weniger Stipendiaten eingeschrieben als noch im Jahr zuvor. Die Zahl der Mittelempfänger sank hier um 6,3 Prozent auf 4 419 Studierende. Trotzdem nahmen die Universitätsstudierenden mit 59,0 Prozent noch immer den größten Anteil unter den Stipendiaten ein. Weitere 2 777 Mittelempfänger besuchten eine Fachhochschule, das waren 0,4 Prozent weniger als 2016. An den Theologischen Hochschulen und den Kunsthochschulen erhielten insgesamt 292 Studierende entsprechende Leistungen, das waren 16,3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Wie die Statistiker weiter mitteilen, erhielten die Hochschulen im Jahr 2017 von 1 882 privaten Mittelgebern insgesamt 8,25 Millionen Euro; 2016 waren es noch 2 142 private Förderer mit rund 7,94 Millionen Euro gewesen.

Von den 74 nordrhein-westfälischen Hochschulen nahmen 54 an diesem Förderprogramm teil. Die vier Verwaltungsfachhochschulen des Landes NRW wurden hier nicht berücksichtigt, da sie von der Teilnahme am Deutschlandstipendium ausgeschlossen sind.

Das Deutschlandstipendium wurde im Jahr 2011 zur Unterstützung von Studierenden und Studienanfängern eingeführt, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Das einkommensunabhängige Fördergeld in Höhe von monatlich 300 Euro wird je zur Hälfte mit öffentlichen Mitteln vom Bund und von privaten Förderern getragen. Die Hochschulen sind dafür zuständig, die privaten Mittel einzuwerben. (IT.NRW)"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 19.04.18


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