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28.09.15 NRW-Handwerk setzte im zweiten Quartal 3,2 Prozent mehr um

Pressemitteilung von IT.NRW:

"NRW-Handwerk setzte im zweiten Quartal 3,2 Prozent mehr um

Düsseldorf (IT.NRW). Im zweiten Quartal des Jahres 2015 war der Umsatz der Handwerksunternehmen in Nordrhein-Westfalen um 3,2 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, verringerte sich die Beschäftigtenzahl im selben Zeitraum um 0,8 Prozent.

Für alle sieben Gewerbegruppen des Handwerks ermittelten die Statistiker höhere Umsätze als im zweiten Quartal 2014. Die höchste Steigerungsrate erzielten die Unternehmen des Kraftfahrzeuggewerbes (+7,1 Prozent) - der niedrigste Zuwachs war bei den Handwerken für den gewerblichen Bedarf (+0,2 Prozent) zu verzeichnen. Die Zahl der Beschäftigten verringerte sich in sechs von sieben Gewerbegruppen; nur im Gesundheitsgewerbe (+0,7 Prozent) waren mehr Personen beschäftigt als im entsprechenden Vorjahresquartal. Den stärksten Rückgang der Beschäftigtenzahl ermittelten die Statistiker für das Bauhauptgewerbe (-1,5 Prozent).

Bei den vorliegenden Ergebnissen handelt es sich um Daten zum zulassungspflichtigen Handwerk aus der vierteljährlichen Handwerksberichterstattung. Auf der Grundlage von Beschäftigtenzahlen der Bundesagentur für Arbeit und Umsatzzahlen der Finanzverwaltung wird hier die Entwicklung in den nordrhein-westfälischen Handwerksunternehmen ermittelt."

 

Quelle: IT.NRW


25.09.15 Studienstart mit Iserlohn-Taschen

Pressemitteilung Fachhochschule Südwestfalen:

"Studienstart mit Iserlohn-Taschen

820 Erstsemester beginnen Studium an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn

Iserlohn. Mit der traditionellen Erstsemesterbegrüßung starteten heute (21.09.2015) 820 neue Studierende der Fachbereiche Informatik und Naturwissenschaften sowie Maschinenbau in ihr Studium. Die Fachhochschule verzeichnet damit ein neues Einschreibehoch. Im Vergleich zum Vorjahr entschieden sich rund 100 Studierende mehr für ein Studium an der Iserlohner Hochschule. Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens und die Erste Beigeordneten Katrin Brenner hießen die neuen Studierenden willkommen.

Erstmalig gab es in diesem Jahr von der Stadt gestiftete Erstsemester-Taschen, gefüllt mit Informationen über den Standort Iserlohn und Produkten Iserlohner Firmen. „Wir in Iserlohn sind unglaublich stolz auf die Hochschule“ erklärte Kathrin Brenner und warb ebenso wie Bürgermeister Ahrens mit Blick auf die zahlreichen Nicht-Iserlohner Erstsemesterstudierenden für Iserlohn als attraktiven Ort zum Studieren, Leben und Arbeiten. Beide appellierten an die Studierenden, mit Hinweisen, Tipps und Ideen zur Attraktivitätssteigerung beizutragen. Auch wiesen beide auf die eingeschränkte Parksituation hin und warnten vor wildem Parken in den Seitenstraßen. „Wenn sie ein Knöllchen vermeiden möchten, gehen Sie zu Fuß oder nutzen die Parkplätze an der Alexanderhöhe, Sie werden sehen - der Weg zur FH ist nur kurz und Sie werden erfrischt ankommen“, klärte Ahrens auf. Im Namen des Rektorats begrüßte auch Prorektor Prof. Dr. Erwin Schwab die neuen Studierenden und wies auf die zahlreichen Unterstützungsmöglichkeiten beim Start in ein erfolgreiches Studium hin.

Im Verlaufe dieser Woche lernen die Erstsemester die Hochschule und ihre Einrichtungen kennen. Erste Vorlesungen und Praktika stehen auf dem Programm, ebenso wie Mathe-Refresh- Kurse. Aber auch der Spaß und das gegenseitige Kennenlernen dürfen nicht zu kurz kommen: Am Mittwoch wird mit Professoren und Mitarbeitern zum Danzturm gewandert und am Freitag runden eine Stadtführung mit anschließender Kneipentour die erste Studienwoche ab.

Besonders gefragt waren in diesem Jahr die Studiengänge Bio-und Nanotechnologien, Informatik und Automotive. Eine hohe Nachfrage verzeichneten auch wieder die berufs- und ausbildenden Verbundstudiengänge. Der neue Verbundstudiengang Angewandte Informatik startet mit rund 50 Studierenden."

 

Quelle: Fachhochschule Südwestfalen

23.09.15 KWK-Kommune Iserlohn - Förderbescheide übergeben

Pressemitteilung der Stadt Iserlohn:

"KWK-Kommune Iserlohn: Umweltminister Remmel übergibt neun Förderbescheide an Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens

Iserlohn. Der erste Baustein für die praktische Umsetzung des Projektes Kraft-Wärme-Kommune Iserlohn ist gelegt. Am heutigen Mittwoch (23. September) konnte Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens im Beisein von Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Klaus Weimer und Klimaschutzbeauftragter Ulrike Badziura insgesamt neun Zuwendungsbescheide aus den Händen von Landes-Umweltminister Johannes Remmel in Empfang nehmen.

Im Rahmen des Projektes Kraft-Wärme-Kommune Iserlohn beabsichtigt die Stadtwerke Iserlohn GmbH den Einbau von Mikro KWK-Anlagen in öffentlichen Gebäuden. Die KWK-Anlagen sollen die bestehenden Heizungsanlagen durch Kraft-Wärme-Kopplung optimieren und so einen Teil des Eigenbedarfes an Strom und Wärme abdecken. Wegen des vergleichsweise hohen elektrischen Wirkungsgrades eignen sich hierfür besonders Brennstoffzellensysteme. Sie tragen in jedem Gebäude direkt zur CO2-Einsparung bei und setzen damit einen weiteren Schritt zum Erreichen der Klimaschutzziele in Iserlohn.

Für folgende neun Projekte in städtischen Immobilien wurden Förderanträge gestellt:

  • Saatschule Iserlohn LSB, Saatweg 31
  • Bartholomäus-Grundschule, Unterfeldstraße 12
  • Grundschule Hennen Neubau, Hennener Straße 43
  • Grundschule Kilian/Förderschule Brabeckschule, Im Nordfeld 8
  • Grundschule Sümmern, Burggräfte 15
  • Albert-Schweitzer-Sporthalle, Brabeckstraße 41
  • Turnhalle, Kirchstraße 2
  • Turnhalle Dröschede, Im Hütten 3
  • Friederike-Fliedner Berufskolleg, Brüderstraße 20

„Als Modellkommune haben wir eine Vorbildfunktion. Mit der Umsetzung der ersten KWK-Projekte in städtischen Immobilien erfüllen wir nicht nur diese Aufgabe, sondern übernehmen auch eine Vorreiterrolle, vor allem, was den sparsamen Umgang mit Ressourcen betrifft“, so Dr. Peter Paul Ahrens.

Die Förderanträge wurden von der Bezirksregierung Arnsberg geprüft und für förderfähig befunden. Die Übergabe der Förderbescheide erfolgte im Rahmen des 2. KWK-Forums NRW in Düsseldorf. Die Förderhöhe beläuft sich auf 38.500 Euro. Die Investitionen der Stadtwerke Iserlohn in die Brennstoffzellen (inklusive Montage) belaufen sich auf zirka 198.000 Euro.

„Energiewende ist auch Bürgerwende“, sagt der Geschäftsführer der Stadtwerke Iserlohn. „Durch den Einsatz dieser Technologie kann jeder Haushalt unmittelbar etwas zur Energieeffizienz und damit zum Klimaschutz beitragen.“

Alle Informationen zur KWK-Kommune Iserlohn finden Interessierte im Internet unter http://www.kwk-kommune-iserlohn.de. Dort gibt es auch einen von Studenten der BITS Iserlohn erstellten Kurzfilm, der die Kraft-Wärme-Kopplung einfach erklärt."

 

Quelle: Stadt Iserlohn

24.09.15 ÖKOPROFIT Märkischer Kreis - Teilnehmer für erfolgreiches Projekt gesucht

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ÖKOPROFIT Märkischer Kreis 2015 - Teilnehmer für erfolgreiches Projekt gesucht

Umwelt entlasten, Kosten senken, Image fördern: Diese Ziele will das Projekt ÖKOPROFIT mit kleinen und mittleren Unternehmen im Märkischen Kreis erreichen. Dabei steht die nachhaltige ökonomische und ökologische Stärkung von Unternehmen im Vordergrund. Durch ein System aufeinander abgestimmter Maßnahmen können Ausgaben reduziert und die Öko-Effizienz gesteigert werden. ÖKOPROFIT wird nach drei erfolgreichen Projektrunden in den Jahren 2002 (Iserlohn), 2004 (Märkischer Nordkreis) und 2013 (Hemer/Iserlohn) jetzt erstmals durch den Märkischen Kreis und die Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis mbH (GWS) in Zusammenarbeit mit den Kommunen Halver, Hemer, Iserlohn, Lüdenscheid und Schalksmühle durchgeführt.

ÖKOPROFIT ist ein bundesweites Projekt, das in vielen Städten, Gemeinden und Kreisen in Deutschland bereits erfolgreich in Zusammenarbeit mit Betrieben durchgeführt wurde. Die Reduktion des Energie- und Wasserverbrauchs, die Erhöhung von Materialeffizienz sowie die Abfallreduktion sind zentrale Themen nachhaltigen Wirtschaftens und aktueller denn je. „Wenn Unternehmen ihren Energie- und Ressourcenverbrauch verringern, entlasten sie nicht nur die Umwelt. Fast immer senken sie dabei auch ihre Betriebskosten“, weiß Petra Schaller, Klimaschutzbeauftragte des Märkischen Kreises. Zentrale Komponenten von ÖKOPROFIT sind deshalb betriebliche Einzelberatungen, gemeinsame Workshops sowie die Netzwerkbildung der teilnehmenden Betriebe mit der Kommune und mit Experten.

In NRW nahmen bisher fast 1.700 Unternehmen – darunter produzierende Betriebe, Dienstleister, Handwerksbetriebe und soziale Einrichtungen – an 146 ÖKOPROFIT-Projekten teil und machten ihre nachhaltige Unternehmensentwicklung öffentlich. „Der Einsparbetrag lag bei durchschnittlich 40.000 Euro je Teilnehmer. Die Amortisationszeit liegt bei rund drei Jahren pro Betrieb. Für 92 Prozent der Teilnehmer waren Kostensenkungen sowie Imageverbesserung durch Umweltschutz wichtige Motivationsfaktoren“, berichtet GWS-Projektleiter Marcel Krings und ergänzt: „Außerdem stellt das Projekt eine kostengünstige Vorbereitung auf die Durchführung eines Energieaudits nach EN 16247 dar.“ Weitere Aspekte, die die Teilnehmer in ihre Nutzenbetrachtung einbezogen, seien die gelungene Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Umweltschutzaktivitäten sowie der Erfahrungsaustausch mit den anderen teilnehmenden Betrieben gewesen.

Bei ÖKOPROFIT wird der bürokratische Aufwand so gering wie möglich gehalten. Statt Papierarbeit steht die Praxis im Vordergrund. In einer Gruppe von zehn bis 15 Betrieben werden Maßnahmen zur Kostensenkung und Umweltentlastung individuell aufgezeigt und in einem für den Betrieb maßgeschneiderten Umweltprogramm zusammengefasst. Zusätzlich werden die Betriebe über ein Jahr lang in acht Workshops über Themenbereiche wie Energie, Wasserverbrauch, Abfall, Rechtsaspekte, Gefahrstoffe, Mitarbeitermotivation und Arbeitsschutz geschult.

Interessierte Unternehmen und Dienstleister (z.B. auch Krankenhäuser und Seniorenzentren) können sich ab sofort zum Projekt anmelden. Der Projektstart ist für Dezember 2015 vorgesehen. Ansprechpartner für Interessierte sind in Iserlohn Thomas Haude von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Iserlohn mbH (GfW) und Stefan Marquardt, Klimaschutzmanger der Stadt Iserlohn.

Kontakt:

Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Iserlohn mbH (GfW)
Thomas Haude
Tel. 02371/8094-14
Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Stadt Iserlohn
Abteilung Umwelt- und Klimaschutz -Bereich Stadtplanung-
Stefan Marquardt
Tel. 02371/217-2936
Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Projekt „ÖKÖPROFIT Märkischer Kreis“ wird finanziell gefördert vom Ministeri-um für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

23.09.15 NRW: Weniger Insolvenzen bei Unternehmen und Verbrauchern im ersten Halbjahr 2015

Pressemitteilung von IT.NRW:

"NRW: Weniger Insolvenzen bei Unternehmen und Verbrauchern im ersten Halbjahr 2015

Düsseldorf (IT.NRW). Im ersten Halbjahr 2015 wurden bei den Amtsgerichten in Nordrhein-Westfalen 15 783 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 4,4 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (damals: 16 515 Fälle). Die von den Gläubigern angemeldeten voraussichtlichen Forderungen summierten sich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres auf 3,0 Milliarden Euro und waren damit um 9,1 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor (Januar bis Juni 2014: 3,3 Milliarden Euro).

3 716 Insolvenzen betrafen Unternehmen (z. B. Gesellschaften, Firmen, Betriebe oder selbstständig tätige Personen mit mindestens 20 Gläubigern); das waren 3,8 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2014 (damals: 3 861 Fälle). Außerdem beantragten 10 435 Verbraucher (z. B. selbstständig tätige Personen mit weniger als 20 Gläubigern, Arbeitnehmer, Rentner oder Arbeitslose) die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen war damit um 6,5 Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (Januar bis Juni 2014: 11 158 Fälle).

Wie die Statistiker weiter mitteilen, wurden 40 Insolvenzverfahren an einem nordrhein-westfälischen Amtsgericht eröffnet, bei denen der Sitz bzw. der Wohnort des Schuldners außerhalb Nordrhein-Westfalens lag. (IT.NRW)"

 

Quelle: IT.NRW

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