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08.10.15 Gabriel: Weitere 13 Millionen Euro für Existenzgründungen und junge Unternehmen aus dem Mikromezzaninfonds

Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie:

"Gabriel: Weitere 13 Millionen Euro für Existenzgründungen und junge Unternehmen aus dem Mikromezzaninfonds

Das Bundeswirtschaftsministerium stockt den sogenannten Mikromezzaninfonds bis zum Ende des Jahres 2015 um weitere 13 Millionen Euro auf. Der Fonds bietet Existenzgründerinnen und - gründern sowie jungen Unternehmen Eigenkapital bis zu 50.000 Euro für die Realisierung von Geschäftsideen. Mangels Eigenkapital und finanzieller Sicherheiten haben Gründer und junge Unternehmen oft keinen Zugang zu Bankkrediten. Deshalb steuert der Fonds hier gezielt gegen.

Erstmalig hat das BMWi den Mikromezzaninfonds im Herbst 2013 mit 35 Millionen Euro aus dem ERP-Sondervermögen und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) aufgelegt. Aufgrund der hohen Nachfrage auf Gründerseite wurde sein Volumen Mitte des Jahres 2014 verdoppelt und wird jetzt erneut aufgestockt. Im Rahmen der folgenden ESF-Förderperiode 2014-2020 soll der Mikromezzaninfonds mit einem Volumen in Höhe von 85 Millionen Euro neu aufgelegt werden.

Von September 2013 bis Juni 2015 wurden deuschlandweit bereits 1400 Beteiligungen mit einem Volumen von rund 59 Millionen Euro zugesagt. Ein Großteil der Mittel floss besonderen Zielgruppen des Fonds, wie z. B. "Unternehmerinnen", "Unternehmensleitungen mit Migrationshintergrund" oder "Gründungen aus der Arbeitslosigkeit" zu. Die stillen Beteiligungen aus dem Fonds werden über das Netzwerk der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften überall in Deutschland mit einer Laufzeit von bis zu 10 Jahren, einer festen Vergütung von 8 % p.a. und einer gewinnabhängigen Komponente in Höhe von 1,5 % p.a. angeboten. Verwaltet wird der Fonds von der NBank, der Investitions- und Förderbank Niedersachsen. Die Bewilligungen erfolgen nach Vorliegen der Auswahlkriterien und im Rahmen der verfügbaren Fördermittel.

Weitere Informationen finden Sie unter www.mikromezzaninfonds-deutschland.de."

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, 28.09.15


06.10.15 Iserlohn ist Vorreiter bei effizienter Elektromobilität

Gemeinsame Pressemitteilung von Stadt Iserlohn und Stadtwerke Iserlohn:

"Iserlohn ist Vorreiter bei effizienter Elektromobilität

Iserlohn.

Ein intelligentes Ladekabel macht Heimatstrom zum Mitnehmen möglich: Das Pilotprojekt der Stadt Iserlohn, der Stadtwerke und des preisgekrönten Berliner Start-Up Unternehmens ubitricity eröffnet Autofahrern zukünftig überall das Laden und Abrechnen von Ökostrom.

Die Stadt Iserlohn wird Modellkommune für Elektromobilität: An 17 verschiedenen Orten können schon bald Besitzer und Mieter von Elektrofahrzeugen innerhalb der Stadt ihren Heimatstrom auftanken, ohne sich um eine komplizierte Abrechnung vor Ort zu sorgen. Dahinter steht das simple Ladekonzept der Firma ubitricity. Autofahrer nehmen ihr intelligentes Ladekabel „SmartCable“ mit ihrem Stromvertrag zu jedem Ladepunkt mit – die Autorisierung und Freischaltung sowie die Datenübermittlung zur Rechnungsstellung werden vom System automatisch übernommen.

„Ich freue mich, dass wir beim Ausbau von Infrastruktur für Elektroautos neue Wege gehen und damit eine Vorreiterrolle für bezahlbare Elektromobilität in Deutschland übernehmen“, sagt Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens. „Mit der Einweihung des ersten innovativen Ladepunktes verbinde ich den Wunsch, dass sich alternative Antriebe im Sinne von Umwelt- und Klimaschutz gegenüber Verbrennern durchsetzen. Wir haben dazu heute den Anfang gemacht und erlauben bald auch das freie Parken für Elektrofahrzeuge in unserer Stadt.“

Die Stadtwerke Iserlohn starteten das Pilotprojekt mit dem Berliner Start-up-Unternehmen ubitricity, das mit seinem zukunftsweisenden System international aufhorchen ließ und vom Bundesministerium für Wirtschaft gefördert wird, im März 2015. Zum Markteintritt des Unternehmens wird nun weiter aufgestockt. „Bei ubitricity hat uns von Anfang an die Möglichkeit fasziniert, den Strom von Iserlohn aus überall hin mitzunehmen“, so Reiner Timmreck, Geschäftsführer der Stadtwerke Iserlohn, am Mittwoch (30. September) während einer Pressekonferenz, zu der die Stadt Iserlohn aus Anlass der offiziellen Inbetriebnahme des ersten Ladepunktes am Parkplatz Trift eingeladen hat. Sowohl die Stadt als auch die Stadtwerke sind am Pilotprojekt gleichermaßen beteiligt – die Stadtwerke stellen den Sauerlandstrom bereit, die Stadt die Infrastruktur.

„Als Stadtwerke setzen wir seit Jahren auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Deshalb begrüßen wir es sehr, dass der Rat der Stadt Iserlohn in seiner Sitzung am 22. September den Aktionsplan Elektromobilität beschlossen hat“, so Timmreck. Ein wichtiger Bestandteil dieses Planes ist der Ausbau der Infrastruktur zum Laden von Elektroautos, die dadurch an Attraktivität gewinnen sollen. Die Ladepunkte in Verbindung mit dem intelligenten Ladekabel seien ein weiterer Schritt in der Strategie, Straßenlärm und Abgasbelastung in Iserlohn zu verringern.

Mit ubitricity haben die Iserlohner einen Hersteller und Dienstleister gefunden, mit dem Elektromobilität im Alltag zum Kinderspiel wird: Das SmartCable enthält alle Technologie zur Freischaltung, Messung und Datenübertragung und bildet damit das Herzstück des Systems. Durch die Verlagerung der aufwendigen und kostspieligen Technologie ins Kabel werden bei ubitricity Ladepunkte auf einfache schaltbare Systemsteckdosen reduziert. Die Authentifizierung erfolgt zu Beginn des Ladevorgangs automatisch – dann wird der Ladepunkt freigeschaltet und Strom fließt. Geladen wird dabei immer der vom Autofahrer ausgewählte Strom zum vertragsbedingten Tarif. Die Verbrauchsdaten werden automatisch via Mobilfunk übertragen. Mit einer Web-App kann jederzeit auf die Daten zugegriffen werden – egal ob in Iserlohn, Berlin oder einer anderen Stadt in Deutschland.

Ladepunkte können, wie von der Stadt Iserlohn, ohne hohe Kosten für die Installation aufgebaut und nahezu ohne laufende Kosten betrieben werden.

„Mit unseren neuen Lösungen zum Laden und Abrechnen für E-Mobilität haben wir den Grundstein für die flächendeckend bezahlbare und nachhaltige Versorgung von Elektrofahrzeugen gelegt“, erläutert ubitricity-Mitgründer und Geschäftsführer Dr. Frank Pawlitschek. „Die Technologie bietet perspektivisch über das SmartCable sogar die Möglichkeit, regenerativ erzeugten Strom, z.B. von der Photovoltaikanlage auf dem eigenen Hausdach, an anderen Orten zu laden – beispielsweise bei der Arbeit oder auf Reisen in andere Städte“.

ubitricity wurde 2008 in Berlin gegründet. Für seine innovative Technologie wurde das Unternehmen bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Energy Award 2014 und der Aufnahme in die Global Cleantech 100-Liste. Investoren sind neben der Heinz Dürr Investment EDF Deutschland, die IBB Beteiligungsgesellschaft, der Wagniskapitalgeber Earlybird und Business Angels."

 

154528PStellten bei einem Pressegespräch das Pilotprojekt von Stadt Iserlohn, Stadtwerke und dem Berliner Start-Up Unternehmen ubitricity für Elektromobilität vor (v.l.):

Reiner Timmreck, Stadtwerke-Geschäftsführer, Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens, der städtische Ressortleiter Mike Janke, ubitricity-Projektmanager Dr. Niklas Schirmer und die städtische Klimaschutzbeauftragte Ulrike Badziura.

 

 

 

 

 

Quelle: Stadt Iserlohn und Stadtwerke Iserlohn

28.09.15 NRW-Handwerk setzte im zweiten Quartal 3,2 Prozent mehr um

Pressemitteilung von IT.NRW:

"NRW-Handwerk setzte im zweiten Quartal 3,2 Prozent mehr um

Düsseldorf (IT.NRW). Im zweiten Quartal des Jahres 2015 war der Umsatz der Handwerksunternehmen in Nordrhein-Westfalen um 3,2 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, verringerte sich die Beschäftigtenzahl im selben Zeitraum um 0,8 Prozent.

Für alle sieben Gewerbegruppen des Handwerks ermittelten die Statistiker höhere Umsätze als im zweiten Quartal 2014. Die höchste Steigerungsrate erzielten die Unternehmen des Kraftfahrzeuggewerbes (+7,1 Prozent) - der niedrigste Zuwachs war bei den Handwerken für den gewerblichen Bedarf (+0,2 Prozent) zu verzeichnen. Die Zahl der Beschäftigten verringerte sich in sechs von sieben Gewerbegruppen; nur im Gesundheitsgewerbe (+0,7 Prozent) waren mehr Personen beschäftigt als im entsprechenden Vorjahresquartal. Den stärksten Rückgang der Beschäftigtenzahl ermittelten die Statistiker für das Bauhauptgewerbe (-1,5 Prozent).

Bei den vorliegenden Ergebnissen handelt es sich um Daten zum zulassungspflichtigen Handwerk aus der vierteljährlichen Handwerksberichterstattung. Auf der Grundlage von Beschäftigtenzahlen der Bundesagentur für Arbeit und Umsatzzahlen der Finanzverwaltung wird hier die Entwicklung in den nordrhein-westfälischen Handwerksunternehmen ermittelt."

 

Quelle: IT.NRW

01.10.15 NRW-Exporte im Juli um 1,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor

Pressemitteilung von IT.NRW:

"NRW-Exporte im Juli um 1,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor

Düsseldorf (IT.NRW). Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im Juli 2015 Waren im Wert von 15,8 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 1,1 Prozent mehr als im Juli 2014. Der Wert der Importe lag mit 18,1 Milliarden Euro um 5,3 Prozent über dem entsprechenden Vorjahresergebnis.

Im Warenaustausch mit den Ländern der Europäischen Union (EU 28) fielen die Ausfuhren im Juli 2015 mit 10,1 Milliarden Euro um 2,7 Prozent höher aus als ein Jahr zuvor; die Einfuhren summierten sich hier auf 11,0 Milliarden Euro (+5,8 Prozent). Der Wert der Exporte in die Nicht-EU-Staaten verringerte sich um 1,8 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro; bei den Importen war ein Zuwachs (+4,6 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro) zu verzeichnen.

Infografik:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2015/251_15.png

Von Januar bis Juli 2015 summierte sich der Exportwert auf 107,5 Milliarden Euro (+1,6 Prozent) und der Einfuhrwert auf 121,6 Milliarden Euro (+1,5 Prozent).

Hinweis: Da in den Importen auch Lieferungen nach NRW enthalten sind, die hier auf Lager genommen und anschließend in andere Bundesländer weitergeleitet werden, ist eine Saldierung von Exporten und Importen nur begrenzt sinnvoll."

 

Quelle: IT.NRW

25.09.15 Studienstart mit Iserlohn-Taschen

Pressemitteilung Fachhochschule Südwestfalen:

"Studienstart mit Iserlohn-Taschen

820 Erstsemester beginnen Studium an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn

Iserlohn. Mit der traditionellen Erstsemesterbegrüßung starteten heute (21.09.2015) 820 neue Studierende der Fachbereiche Informatik und Naturwissenschaften sowie Maschinenbau in ihr Studium. Die Fachhochschule verzeichnet damit ein neues Einschreibehoch. Im Vergleich zum Vorjahr entschieden sich rund 100 Studierende mehr für ein Studium an der Iserlohner Hochschule. Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens und die Erste Beigeordneten Katrin Brenner hießen die neuen Studierenden willkommen.

Erstmalig gab es in diesem Jahr von der Stadt gestiftete Erstsemester-Taschen, gefüllt mit Informationen über den Standort Iserlohn und Produkten Iserlohner Firmen. „Wir in Iserlohn sind unglaublich stolz auf die Hochschule“ erklärte Kathrin Brenner und warb ebenso wie Bürgermeister Ahrens mit Blick auf die zahlreichen Nicht-Iserlohner Erstsemesterstudierenden für Iserlohn als attraktiven Ort zum Studieren, Leben und Arbeiten. Beide appellierten an die Studierenden, mit Hinweisen, Tipps und Ideen zur Attraktivitätssteigerung beizutragen. Auch wiesen beide auf die eingeschränkte Parksituation hin und warnten vor wildem Parken in den Seitenstraßen. „Wenn sie ein Knöllchen vermeiden möchten, gehen Sie zu Fuß oder nutzen die Parkplätze an der Alexanderhöhe, Sie werden sehen - der Weg zur FH ist nur kurz und Sie werden erfrischt ankommen“, klärte Ahrens auf. Im Namen des Rektorats begrüßte auch Prorektor Prof. Dr. Erwin Schwab die neuen Studierenden und wies auf die zahlreichen Unterstützungsmöglichkeiten beim Start in ein erfolgreiches Studium hin.

Im Verlaufe dieser Woche lernen die Erstsemester die Hochschule und ihre Einrichtungen kennen. Erste Vorlesungen und Praktika stehen auf dem Programm, ebenso wie Mathe-Refresh- Kurse. Aber auch der Spaß und das gegenseitige Kennenlernen dürfen nicht zu kurz kommen: Am Mittwoch wird mit Professoren und Mitarbeitern zum Danzturm gewandert und am Freitag runden eine Stadtführung mit anschließender Kneipentour die erste Studienwoche ab.

Besonders gefragt waren in diesem Jahr die Studiengänge Bio-und Nanotechnologien, Informatik und Automotive. Eine hohe Nachfrage verzeichneten auch wieder die berufs- und ausbildenden Verbundstudiengänge. Der neue Verbundstudiengang Angewandte Informatik startet mit rund 50 Studierenden."

 

Quelle: Fachhochschule Südwestfalen

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