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20.03.18 Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im März 2018

BMWi-Pressemitteilungen vom 15.03.18:

 

"Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im März 2018

  • Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft setzt sich zu Beginn des Jahres 2018 fort. Das weltwirtschaftliche Umfeld ist weiterhin günstig. Allerdings könnte die Handelspolitik der Vereinigten Staaten für eine gewisse Verunsicherung sorgen.
  • Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe bleiben trotz eines deutlichen Rückgangs zum Jahresbeginn in der Tendenz weiter aufwärtsgerichtet. Die Industrieproduktion hat sich nach einem schwächeren Ergebnis zum Ende letzten Jahres im Januar wieder erhöht.
  • Die Konsumnachfrage der privaten Haushalte war zuletzt weniger dynamisch. Die Anschaffungsneigung der Konsumenten und die Stimmung im Handel bleiben aber positiv.
  • Die hohe Nachfrage nach Arbeitskräften in weiten Teilen der Wirtschaft sorgt für eine Beschäftigung auf Rekordniveau. Die verbesserten Arbeitsmarktchancen für Bewerber gehen einher mit steigenden Herausforderungen für viele Arbeitgeber bei der Mitarbeitersuche. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung gehen weiter zurück.

Die deutsche Wirtschaft ist gut ins Jahr 2018 gestartet, nachdem sie im vergangenen Jahr kräftig um preisbereinigt 2,2 % gewachsen war. [1] Die aktuellen Konjunkturindikatoren sprechen dafür, dass sich der lang anhaltende Aufschwung weiter fortsetzt. Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe zeigen nach wie vor einen aufwärtsgerichteten Trend und liegen weit über ihrem Vorjahresniveau. Die Dynamik kommt dabei von den Auslandsorders. Auch bei der Industrieproduktion lässt sich auf hohem Niveau eine positive Entwicklung beobachten. Die Stimmungsindikatoren deuten darauf hin, dass die Konjunktur in den kommenden Monaten gut verläuft, auch wenn der ifo Geschäftsklimaindex zuletzt spürbar gesunken ist. Die Handelspolitik der Vereinigten Staaten dürfte hierfür den Ausschlag gegeben und deutlich auf die Stimmung der deutschen Exporteure gedrückt haben. Der starke Euro trägt dazu sicherlich ebenfalls bei. Im langjährigen Vergleich bleibt das Geschäftsklima in Anbetracht guter Wachstumsaussichten für die Weltkonjunktur und günstiger Finanzierungsbedingungen hierzulande aber weiterhin gut.

Die Weltwirtschaft entwickelt sich aktuell sehr dynamisch. Die Weltindustrieproduktion lag im Dezember 2017 um 3,9 % über dem Vorjahresniveau. Vor allem die Industriestaaten haben ihre Schwächephase überwunden. Erstmals seit 20 Jahren ist die Industrieproduktion im Jahresverlauf stärker gestiegen als in den Schwellenländern. Auch die weiteren Wachstumsaussichten für die Weltkonjunktur bleiben positiv. Der globale Markit Einkaufsmanagerindex liegt deutlich in der Wachstumszone und das ifo Weltwirtschaftsklima stieg zu Jahresbeginn auf den höchsten Wert seit dem Jahr 2007. Dabei dürfte auch die Steuerreform in den Vereinigten Staaten einen spürbaren konjunkturellen Impuls auslösen. Internationale Organisationen haben ihre Prognose für die Vereinigten Staaten vor diesem Hintergrund deutlich angehoben. Für die Weltwirtschaft rechnen IWF und jüngst auch die OECD für die Jahre 2018 und 2019 nun mit einem Wachstum von jeweils 3,9 %. Darin sind allerdings noch nicht die kürzlich eingeführten US-Zölle auf Stahl und Aluminium berücksichtigt. Diese könnten den Handel in einigen Regionen merklich beinträchtigen. Die Auswirkungen für die Weltwirtschaft insgesamt dürften aber überschaubar bleiben. Eine mögliche Eskalation eines Handelskrieges sowie steigende Unsicherheit unter den Marktteilnehmern könnten allerdings spürbare Schäden verursachen.

Angesichts des lebhaften außenwirtschaftlichen Umfelds sind die deutschen Ausfuhren an Waren und Dienstleistungen in der Tendenz deutlich aufwärtsgerichtet. Im Dreimonatsvergleich November/Dezember/Januar gegenüber August/September/Oktober legten diese preisbereinigt um 2,9 % zu. Zu Jahresbeginn sind die nominalen Ausfuhren trotz steigender Ausfuhrpreise allerdings nur leicht gestiegen. Die ifo Exporterwartungen im Verarbeitenden Gewerbe haben sich zuletzt auf hohem Niveau eingetrübt. Dabei dürfte der stärkere Euro eine Rolle spielen, der gegenüber dem US-Dollar seit Jahresbeginn um etwa 3 % aufwertete. Die realen Importe von Waren und Dienstleistungen blieben im Januar im Vergleich zum Vormonat unverändert. Angesichts steigender Einkommen dürfte aber auch die Importnachfrage weiter zunehmen. Insgesamt ergab sich im Januar ein Überschuss der Leistungsbilanz, die neben den Waren auch den Dienstleistungshandel und grenzüberschreitende Einkommen berücksichtigt, von 22,0 Mrd. Euro.

Die Industrieproduktion stieg im Januar um 0,6 %, womit sich der aufwärtsgerichtete Trend zuletzt fortsetzte. Im Zweimonatsvergleich Dezember/Januar gegenüber Oktober/November konnte die Industrie einen beachtlichen Zuwachs um 1,5 % verbuchen. Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe sind nach einem bemerkenswerten Plus von 3,0 % im Dezember zu Beginn des Jahres wieder deutlich gesunken (Januar: -3,9 %). Dabei gingen die Orders bei den Investitionsgüterproduzenten aus dem Euroraum um fast 10 % zurück. Trotz der aktuellen Abnahme bleiben die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt in der Tendenz aufwärtsgerichtet. Im aussagekräftigeren Zweimonatsvergleich war ein Zuwachs um 0,9 % zu beobachten. Zudem lagen die Bestellungen im Dezember/Januar 8,1 % über ihrem Niveau im Vorjahreszeitraum.

Beim privaten Konsum deuten aktuelle Indikatoren auf eine etwas nachlassende Wachstumsdynamik hin. Die Umsätze im Einzelhandel gingen im Januar erneut zurück (-0,7 %), lagen aber noch merklich über ihrem Vorjahresniveau. Die Zahl der Neuzulassungen von Kraftfahrzeugen war demgegenüber sowohl im Januar als auch im Februar deutlich höher als ein Jahr zuvor. Das ifo Geschäftsklima für den Einzelhandel hat sich im Februar erneut verschlechtert, befindet sich jedoch weiterhin oberhalb seines langjährigen Durchschnitts. Insgesamt bleibt die Stimmung im Handel nach wie vor gut.

Die positiven Entwicklungen am Arbeitsmarkt setzen sich fort. Die einschlägigen Frühindikatoren signalisieren unisono eine anhaltend hohe Nachfrage nach Arbeitskräften in weiten Teilen der Wirtschaft. Im Januar nahm die Erwerbstätigkeit saisonbereinigt um 60.000 Personen kräftig zu und auch auf Jahressicht blieb der Beschäftigungszuwachs (+1,4 %) hoch. Die Entwicklung bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung verläuft noch dynamischer (2,2 %). Die Zahl der Arbeitslosen nahm bereits im Februar, leicht unterstützt durch die milde Witterung, etwas ab und lag bei 2,55 Mio. Personen. In der saisonbereinigten Betrachtung betrug der Rückgang 22.000 Personen. Auch die Unterbeschäftigung, die zudem Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit einschließt, nahm weiter ab. Ungeachtet der jüngsten positiven Entwicklungen bleiben weitere Herausforderungen, wie die Eindämmung der Langzeitarbeitslosigkeit und die höhere Arbeitslosigkeit in strukturschwachen Gebieten, bestehen.

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Hinweis:
Eine ausführliche Darstellung und Kommentierung der wirtschaftlichen Lage und Entwicklung wird in der April-Ausgabe des Monatsberichts „Schlaglichter der Wirtschaftspolitik“ veröffentlicht. Diese Ausgabe wird voraussichtlich in der 14. Kalenderwoche 2018 auf der Internetseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zu finden sein.

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[1] In diesem Bericht werden Daten verwendet, die bis zum 14. März 2018 vorlagen. Soweit nicht anders vermerkt, handelt es sich um Veränderungsraten gegenüber der jeweiligen Vorperiode auf Basis preisbereinigter sowie nach dem Verfahren Census X-12-ARIMA kalender- und saisonbereinigter Daten."

 

Quelle: BMWi-Pressemitteilungen vom 15.03.18


19.03.18 Europäischer Unternehmensförderpreis 2018

 

Europäischer Unternehmensförderpreis 2018

Bis zum 4. Mai 2018 können sich innovative und inspirierende Unterstützer von Unternehmergeist und Unternehmertum für den Europäischen Unternehmensförderpreis bewerben.

Mehr Infos unter: http://www.europaeischer-unternehmensfoerderpreis.de/

Hier gibt es das Online-Bewerbungsformular (unter dem Menüpunkt „Teilnahme“) oder melden Sie sich beim RKW Kompetenzzentrum per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 06196 495 2820.

 

 Quelle: RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e.V.

02.03.18 NRW: Industrie-Nachfrage im Januar 2018 um drei Prozent gestiegen

Pressemitteilung von IT.NRW vom 01.03.18

 

"NRW: Industrie-Nachfrage im Januar 2018 um drei Prozent gestiegen

Düsseldorf (IT.NRW). Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im Januar 2018 preisbereinigt um drei Prozent höher als im Januar 2017 und erreichten einen Indexwert von 108,8 Punkten. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, stiegen die Inlandsbestellungen um sieben Prozent, während die Auslandsorders auf Vorjahresniveau lagen.

(...)

Wie die Übersicht zeigt, entwickelte sich die Nachfrage überwiegend positiv. Die Hersteller von Verbrauchsgütern meldeten zweistellige Zuwachsraten im In- und Auslandsgeschäft. Auch die Produzenten von Vorleistungs- und Gebrauchsgütern meldeten höhere Auftragseingänge als ein Jahr zuvor. Im Bereich der Investitionsgüter konnte der Zuwachs im Inlandgeschäft die niedrigere Auslandsnachfrage nicht ausgleichen.

Die Statistiker weisen darauf hin, dass die monatlichen Auftragseingangsindizes für die Industrie ab dem Berichtsmonat Januar 2018 vom bislang geltenden Basisjahr 2010 = 100 auf das neue Basisjahr 2015 umgestellt wurden. Um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten, erfolgte eine Rückrechnung der Ergebnisse bis Januar 2015. Die aktuell veröffentlichten Werte sind daher nur eingeschränkt mit früheren Veröffentlichungen vergleichbar.
(IT.NRW)"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 01.03.18

06.03.18 EnergieInnovationsPreis.NRW

 

"EnergieInnovationsPreis.NRW: Bewerbungsfrist bis April 2018

Im Sommer 2018 prämiiert die EnergieAgentur.NRW mit dem „EnergieInnovationsPreis.NRW (eip.nrw 2018) - Unternehmen produzieren energieeffizient!“ zum zweiten Mal herausragende Beispiele für betriebliche Energieeffizienzsteigerung. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Schirmherrschaft für den eip.nrw 2018 übernommen. Dabei werden zwei Kategorien ausgelobt:

Kategorie 1: Abwärmenutzung in Unternehmen
Kategorie 2: Energieeffizienz in Unternehmen (Wärme, Kälte, Mobilität und Strom)"

 Mehr Infos unter: http://www.energieagentur.nrw/energieeffizienz/eipnrw

 

 Quelle: Energieagentur NRW

01.03.18 NRW-Verbraucherpreise waren im Februar um 1,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor

Pressemitteilung von IT.NRW vom 27.02.18

 

"NRW-Verbraucherpreise waren im Februar um 1,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor

Düsseldorf (IT.NRW). Der Verbraucherpreisindex für Nordrhein-Westfalen ist von Februar 2017 bis Februar 2018 um 1,3 Prozent gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, stieg der Preisindex gegenüber dem Vormonat (Januar 2018) um 0,5 Prozent.

Infografik:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2018/50_18.png

Gegenüber dem Vormonat (Januar 2018) verteuerten sich insbesondere die Preise für Bekleidung (+3,4 Prozent), für Gartenerzeugnisse und Verbrauchsgüter für die Gartenpflege (+1,8 Prozent) und für alkoholische Getränke (+1,6 Prozent). Günstiger als im Vormonat wurden dagegen Heizöl (-3,9 Prozent), Werkzeuge und Geräte für Haus und Garten (-0,9 Prozent) und Schuhe (-0,7 Prozent) angeboten.

Im Vergleich zum Februar 2017 (Vorjahresvergleich) verteuerten sich insbesondere Molkereiprodukte und Eier (+9,4 Prozent); der Energieträger Gas (-3,2 Prozent) war hingegen günstiger als ein Jahr zuvor. (IT.NRW)

(50 / 18) Düsseldorf, den 27. Februar 2018

Wichtige Preisveränderungen siehe Tabelle:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2018/pdf/050_18.pdf"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 27.02.18

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