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17.03.17 Zahl der Gewerbeanmeldungen in NRW im Jahr 2016 um 1,1 Prozent niedriger als 2015

Pressemitteilung von IT.NRW vom 08.03.17

 

"Zahl der Gewerbeanmeldungen in NRW im Jahr 2016 um 1,1 Prozent niedriger als 2015

 

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2016 wurden bei den nordrhein-westfälischen Gewerbeämtern insgesamt 150 862 Gewerbe angemeldet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt,waren das 1,1 Prozent weniger Anmeldungen als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Gewerbeabmeldungen war im vergangenen Jahr mit 145 419 um 0,2 Prozent höher als im Jahr 2015.

Die meisten Anmeldungen waren Neuerrichtungen (125 969; -1,3 Prozent); dabei handelte es sich in 28 144 Fällen (+13,8 Prozent) um Betriebsgründungen, bei denen aufgrund der voraussichtlichen Beschäftigtenzahl oder der Rechtsform eine größere wirtschaftliche Substanz vermutet werden kann. Bei den sonstigen Neugründungen stieg die Zahl der Betriebe im Nebengewerbe um 2,1 Prozent auf 54 614, während die Zahl der Kleinunternehmen mit 42 659 um 12,5 Prozent niedriger war als ein Jahr zuvor. Bei 552 Anmeldungen (-21,1 Prozent) handelte es sich um Umwandlungen.

Den größten Anteil an der Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen hatte in Nordrhein-Westfalen der Bereich "Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen" mit 37 539 Gewerbeanmeldungen (+0,1 Prozent gegenüber 2015), gefolgt vom Baugewerbe mit 19 519 Anmeldungen (-10,0 Prozent).

Bevorzugte Rechtsform war im Jahr 2016 mit 115 055 Gewerbeanmeldungen (-4,9 Prozent) das Einzelunternehmen. In 20 529 Fällen (+5,7 Prozent) wurde eine GmbH und in 14 206 Fällen (+27,6 Prozent) eine Personengesellschaft angemeldet.

Im Jahr 2016 wurden 39 910 Einzelunternehmen von Frauen (-5,7 Prozent) angemeldet; dies entspricht einem Anteil von 34,7 Prozent. Der Anteil neu angemeldeter Einzelunternehmen durch ausländische Staatsangehörige lag bei 27,9 Prozent, dabei waren Gewerbetreibende mit polnischer (25,2 Prozent), türkischer (17,2 Prozent) und rumänischer (12,9 Prozent) Staatsangehörigkeit am häufigsten vertreten.

Bei der Interpretation der Zahlen ist zu beachten, dass Gewerbemeldungen Absichtserklärungen sind. Den Statistikern liegen keine Informationen darüber vor, ob das an- bzw. abgemeldete Gewerbe auch tatsächlich ausgeübt wird bzw. wurde. (IT.NRW)

(55 / 17) Düsseldorf, den 8. März 2017

Ergebnisse für Gemeinden, Städte und Kreise finden Sie im Internet unter:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2017/pdf/55_17.pdf"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 08.03.17


15.03.17 NRW-Förderwettbewerb "START-UP-Hochschul-Ausgründungen"

Pressemitteilung von Projektträger Jülich vom 06.03.17

 

"NRW-Förderwettbewerb "START-UP-Hochschul-Ausgründungen"

 

Der Förderwettbewerb „START-UP-Hochschul-Ausgründungen“ geht in die fünfte Runde. Bis zum 31. Mai 2017 sucht das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (MIWF) wieder Hochschulabsolventinnen und -absolventen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die ein Unternehmen gründen wollen.

Für jedes im Wettbewerb erfolgreiche Projekt stehen über einen Zeitraum von bis zu 18 Monaten Fördermittel in Höhe von maximal 240.000 € zur Verfügung. Die Förderquote beträgt i. d. R. 90 %. Mit Hilfe der Förderung können die Gründerinnen und Gründer Forschungsergebnisse und Know-how zur Marktreife entwickeln, ihr Geschäftskonzept optimieren und die Gründung eines eigenen Unternehmens vorbereiten.

Zum Wettbewerb finden wieder Informationsveranstaltungen in Düsseldorf, Aachen, Bochum und Paderborn statt.

Folgende Termine werden angeboten:

- 15.03.2017, Düsseldorf (MIWF), 10:00 - 12:00 Uhr
- 17.03.2017, Aachen (RWTH Aachen), 15:00 - 17:00 Uhr
- 21.03.2017, Bochum (RUB), 14:00 - 16:00 Uhr
- 30.03.2017, Paderborn (Uni Paderborn), 14:00 - 16:00 Uhr

Anmeldungen zu den Veranstaltungen sind möglich unter: https://services.ptj.de/forms/startup-hochschulausgruendung.

Weitere Informationen, die Antragsunterlagen zum Förderprogramm und die Möglichkeit, sich zu den Informationsveranstaltungen anzumelden, stehen unter www.ptj.de/hochschulausgruendung und www.efre.nrw.de zur Verfügung."

 

 Quelle:

Projektträger Jülich
Geschäftsbereich Technologische und regionale Innovationen 3
Forschungszentrum Jülich GmbH
52425 Jülich

Tel.: 02461 61-3347
Fax: 02461 61-8047
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
http://www.fz-juelich.de/ptj/

13.03.17 Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe: Berichtsmonat Januar 2017

BMWi-Pressemitteilungen vom 07.03.17

 

"Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe: Berichtsmonat Januar 2017

 

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Januar gegenüber dem Vormonat um 7,4 % zurückgegangen, allerdings nach einem Anstieg im Dezember um 5,2 %. Die Bestellungen bei den Großaufträgen waren im Gegensatz zum Vormonat stark unterdurchschnittlich. Bei Herausrechnung der Großaufträge fiel der Rückgang merklich geringer aus (-2,9 %). Spiegelbildlich zum Aufwuchs im Dezember gab es den größten Rückgang bei den Investitionsgütern (-9,9 %). Die Einbußen bei Vorleistungs- und Konsumgütern waren weniger ausgeprägt (-4,0 % bzw. -2,0 %). Die Bestellungen aus dem Inland waren deutlicher betroffen (-10,5 %) als die aus dem Ausland (-4,9 %).

Im Zweimonatsvergleich Dezember/Januar gegenüber Oktober/November fiel der Rückgang der Auftragseingänge mit 0,4 % merklich geringer aus. Allerdings lag das Auftragsniveau im Januar um 5,4 % unter dem des vierten Quartals 2016.

Die Auftragseingänge in den beiden letzten Berichtsmonaten waren extrem durch Großaufträge beeinflusst. Aber auch ohne Großaufträge war der Aufwuchs der Bestellungen im Jahresschlussquartal 2016 so stark, dass der schwache Einstieg in das neue Jahr verkraftbar sein sollte. Das Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe ist jedenfalls deutlich aufgehellter als im langjährigen Durchschnitt, sodass nach wie vor mit einer Belebung der Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe gerechnet werden kann.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 7. März 2017.
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Census X-12-ARIMA).

2017/01 - Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe (PDF: 156 KB)
Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe - lange Reihen (PDF: 104 KB)"

 

 Quelle: BMWi-Pressemitteilungen vom 07.03.17

13.03.17 Zahl der Insolvenzen war 2016 in NRW bereits das sechste Jahr in Folge niedriger als im Vorjahr

Pressemitteilung von IT.NRW vom 07.03.17

 

"Zahl der Insolvenzen war 2016 in NRW bereits das sechste Jahr in Folge niedriger als im Vorjahr

 

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2016 wurden bei den Amtsgerichten in Nordrhein-Westfalen 30 228 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das 4,5 Prozent weniger als 2015 (damals: 31 662 Fälle). Die Höhe der voraussichtlichen Forderungen (d. h. alle Forderungen, die von den Gläubigern bis zum Zeitpunkt der Datenübermittlung an die Statistiker bei den Amtsgerichten angemeldet wurden) summierte sich 2016 auf 8,3 Milliarden Euro und war damit um 31,4 Prozent höher als im Jahr zuvor (damals: 6,3 Milliarden Euro). Dies ist vor allem auf einen überdurchschnittlichen Anstieg der Forderungen bei den Unternehmensinsolvenzverfahren zurückzuführen: Im Vergleich zum Jahr 2015 (damals: 4,3 Milliarden Euro) erhöhten sich hier die voraussichtlichen Forderungen um 53,1 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro.

In Nordrhein-Westfalen beantragten im vergangenen Jahr 6 547 Unternehmen (einschl. Kleingewerbe) die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens; das waren 10,9 Prozent weniger als 2015 (damals: 7 347). In 4 982 Fällen wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet; in 1 565 Fällen wurde die Eröffnung mangels Masse abgewiesen. Zum Zeitpunkt der Antragstellung waren 35 164 Beschäftigte von den Unternehmensinsolvenzen betroffen.

Neben den Unternehmen beantragten im letzten Jahr 23 681 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Dabei handelte es sich in 19 804 Fällen um Verbraucherinsolvenzen; das waren 5,3 Prozent weniger als 2015 (damals: 20 908). Die übrigen 3 877 Fälle betrafen Nachlässe, Gesamtgut, natürliche Personen als Gesellschafter sowie ehemals selbstständig tätige Personen.

Wie die Statistiker weiter mitteilen, weichen die voraussichtlichen Forderungen häufig von den im Insolvenzverfahren ermittelten endgültigen Forderungen ab, wobei die Abweichungen sowohl negativ als auch positiv ausfallen können. Darüber hinaus ist zu beachten, dass nicht bei allen Insolvenzverfahren Angaben zu Beschäftigten übermittelt wurden. (IT.NRW)

(54 / 17) Düsseldorf, den 7. März 2017

Weitere Landesergebnisse finden Sie im Internet unter:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2017/pdf/54a_17.pdf

Ergebnisse für Gemeinden, Städte und Kreise finden Sie im Internet unter:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2017/pdf/54b_17.pdf"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 07.03.17

09.03.17 NRW-Industrie: Nachfrage im Januar um elf Prozent gestiegen

Pressemitteilung von IT.NRW vom 01.03.17

 

"NRW-Industrie: Nachfrage im Januar um elf Prozent gestiegen

 

Düsseldorf (IT.NRW). Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im Januar 2017 preisbereinigt um elf Prozent höher als im Januar 2016 und erreichten einen Indexwert von 101,6 Punkten. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, erhöhten sich im Januar die Auslandsorders mit 18 Prozent stärker als die Inlandsnachfrage mit 3 Prozent.

(...) Die Nachfrage entwickelte sich im Januar überwiegend positiv. Die Bestellungen aus dem Inland zogen in allen Bereichen an. Bei den Gebrauchsgütern stieg das Auslandsgeschäft um 46 Prozent. Dies ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass hier im Vorjahr ein kräftiger Rückgang konstatiert wurde. Auch bei Vorleistungs- und Investitionsgütern war das Nachfrageplus im Ausland höher als bei den Inlandsbestellungen. Lediglich im Bereich der Verbrauchsgüter meldeten die Hersteller einen Rückgang der ausländischen Aufträge. Da hier das Inlandsgeschäft in etwa auf Vorjahresniveau lag, mussten die Verbrauchsgüterproduzenten einen Gesamtrückgang um fünf Prozent gegenüber Januar 2016 hinnehmen. (IT.NRW)

(50 / 17) Düsseldorf, den 1. März 2017

Siehe auch Auftragseingangsindex für das Verarbeitende Gewerbe in NRW:

http://www.it.nrw.de/wl/wl_auftrag_verarbindex.html"

 

 Quelle: Pressemitteilung von IT.NRW vom 01.03.17

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